WEF gründet Beraterrunde – Start von Global Blockchain Council im Mai  

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Quelle: Shutterstock

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Das Weltwirtschaftsforum WEF will eine Beraterrunde für Blockchain-Technologien ins Leben rufen. Entsprechende Pläne des „Global Blockchain Council“ getauften Projektes bekräftigte die Organisation vergangene Woche in Davos. Als Co-Vorsitzende des Rats wählte man die Geschäftsführerin des Bezahldienstes BitPensa Elizabeth Rossiello. Das Projekt startet im Mai.

Der drohende Brexit, ein nicht abebbender Handelszwist, nicht zuletzt der Klimawandel – an Krisenmomenten mangelte es Politik und Wirtschaft beim diesjährigen Weltwirtschaftsgipfel nicht. Dass Blockchain-Technologien mit hilfreichen Lösungen für die Probleme der Zeit locken, hierfür fehlte vergangene Woche in Davos jedoch der Blick.

Global Blockchain Council soll Änderungen bringen

Ändern soll dies künftig eine hauseigene Denkfabrik mit Namen „Global Blockchain Council“. Wie das Weltwirtschaftsforum, die gleichnamige Organisation hinter dem Gipfel, in Davos bekräftigt, soll der Startschuss der Beraterrunde im Mai fallen. Dann soll die aus Regierungs- und Industrievertretern bestehende Gruppe ihre Arbeit aufnehmen. So will man fortan dafür sorgen, dass die Möglichkeiten von Distributed-Ledger-Technologien an Staaten und Wirtschaftslenkern nicht vorbeigehen und die staatliche Regulierung Fuß hält. Dies geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervor.

Damit dies gelingt, rekrutieren die Genfer Experten aus der Szene. Der Gruppe vorsitzen soll die Geschäftsführerin des Bezahldienstleisters BitPensa Elizabeth Rossiello. Ihr 2013 gegründetes Unternehmen entwickelt Bezahllösungen für den Austausch von Währungen und ist vornehmlich in Afrika aktiv.

Für Rosiello ist die Mission des „Global Blockchain Councils“ wegweisend:

„2019 wird ein kritisches Jahr für die Blockchain-Industrie […]. Weltweit antwortet die Politik nur bruchstückhaft und ist hinter der voranschreitenden Innovation weit abgeschlagen. Ein Rat wie dieser ist ein starkes Werkzeug, um sicherzustellen, dass die Politik dem Fortschritt der Innovation folgt.“

Krypto-Themen in Davos Randattraktion

Die gebündelte Expertise soll nun so vor allem Projekte des „Netzwerks für die Vierte Industrielle Revolution“ (C4IR) vorantreiben. Dieses war 2017 in Davos gegründet worden und sitzt nun im IT-Mekka San Francisco. Zu den Forschungsgebieten des Zentrums gehören neben Künstlicher Intelligenz zudem Projekte im Bereich des Internet-of-Things (IoT), des digitalen Handels und im Umweltschutz.

Vor allem mit Blick auf den Klimawandel hatte die Organisation bereits im vergangenen Jahr auf die ökologischen Potentiale der Blockchain hingewiesen. Beim diesjährigen Jahrestreffen in Davos war entsprechende Vorarbeit jedoch verhallt. Kryptowährungen und Blockchain-Technologie blieben außerdem Randattraktion.

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