Warum zweistellige Kurszuwächse an der Tagesordnung sind und vorerst bleiben werden

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Quelle: Radu Razvan via Shutterstock.com

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Jeder Tag ist ein Rekordtag und jeden Tag stellen sich die Anleger die Frage, wie lange diese Kursrally noch weitergehen soll. Viele Investoren werden dabei Opfer ihrer eigenen rationalen Einstellung, die ihnen sagt: Das kann nicht sein, zweistellige Kurszuwächse kommen auf Dauer einer Überhitzung gleich, da es fundamental keinerlei Rechtfertigung für die schnellen Kursanstiege gibt.

In Teilen ist die Aussage auch durchaus richtig, da sich fundamental bei Bitcoin, Ether, Ripple, NEM etc. nicht viel getan hat. In den letzten Tagen sind keine bahnbrechenden Updates herausgekommen und Staaten haben auch keine besonders kryptofreundlichen Regulierungen erlassen. Kurzum: Technisch betrachtet sind ein Großteil der Kryptowährungen noch auf dem gleichen Stand, auf dem sie vor der Kursrally der letzten Wochen waren. Auch hat sich die Händler-Akzeptanz bei Bitcoin nicht über die Maßen verbessert, zumal hohe Transaktionskosten eine Bezahlung von Dingen des alltäglichen Lebens weniger attraktiv machen.


Entscheidender als die Fakten oder Sachargumente ist aber die Stimmung an den Börsen bzw. bei den Anlegern. Zur Zeit findet die größte Krypto-Werbekampagne statt, die es je gegeben hat. Praktisch jedes Nachrichtenmedium hat über Bitcoin & Co. berichtet. Niemand kann sich mehr dem Krypto-Hype entziehen. Egal ob in den Tagesthemen oder beim Bäcker um die Ecke, überall reden die Menschen über Bitcoin.

Vielen Menschen reicht es nicht mehr nur darüber zu reden, sondern der Drang, selbst ein Teil der Krypto-Community zu werden, wächst stetig an. Millionen neuer Anleger drängen so in den Markt, um sich ein Stück vom großen Kuchen zu sichern. Es gilt das Motto: Dabei sein ist alles. Auch weniger digital-affine Menschen möchten um jeden Preis in die neue Anlageklasse investieren. Zusätzlich erleichtern regulierte Finanzprodukte, wie die kürzlich emittierten Bitcoin-Futures an der Chicagoer Terminbörse, den Zugang zum Kryptosektor.

Es gibt gute Gründe, warum sich die Rally 2018 fortsetzen wird

Wenn innerhalb von zwei Monaten die Gesamtmarktkapitalisierung einer Anlageklasse von 200 Milliarden US-Dollar auf über 600 Milliarden US-Dollar steigt, mag das für viele Aktienanalysten einer massiven Überhitzung, wenn nicht gar Blase gleichkommen. Was dabei aber vergessen wird: Kryptowährungen sind keine etablierte Anlageklasse wie Aktien oder Anleihen, die es seit vielen Jahrzehnten, gar Jahrhunderten gibt. Bis dato gab es schlichtweg noch kein Bewusstsein in der Bevölkerung für Krypto-Investments.

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Wenn also innerhalb weniger Wochen ein nicht unerheblicher Teil der Weltbevölkerung mit mehreren Billionen Euro oder US-Dollar in der Hinterhand auf eine gänzlich neue Anlageklasse mit teils sehr guten Kaufargumenten aufmerksam wird, dann ist auch eine Gesamtmarktkapitalisierung von über 600 Milliarden US-Dollar gar nicht mehr so besonders. Im Kontext der neuen Aufmerksamkeit gibt es keinen Grund, zumindest bei den etablierten Kryptowährungen, von einer Blase zu sprechen. Anleger auf der ganzen Welt sind gerade dabei “etwas nachzuholen”. Entsprechend ist es vollkommen normal, dass täglich zweistellige Milliardenbeträge in den Kryptosektor fließen.

Viele Krypto-Fonds werden erst in 2018 gelauncht und viele Menschen, insbesondere institutionelle Investoren, werden sich erst in 2018 dazu durchringen können einen Teil ihres Geldes in Krypto anzulegen. Die Folge sind kontinuierliche Kapitalzuflüsse in den Kryptosektor.

Die Gefahr geht dabei nicht von einer Bitcoin-Blase aus, sondern von den Begleiterscheinungen: Es gibt eine Vielzahl substanzloser oder gar betrügerischer neuer Kryptowährungen durch ICOs, viele Krypto-Dienstleister wie Börsen sind überlastet und Skalierungsprobleme machen Bitcoin-Transaktionen langsam und kostspielig.

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