Vitalik Buterin: Ethereum ohne seinen Gründer?

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Mit einer Reihe von Tweets hatte Ethereum-Gründer Vitalik Buterin in der vergangenen Woche für Verwirrung gesorgt. Im Gespräch mit anderen Usern ließ er zunächst durchblicken, eventuell in Zukunft kürzer treten zu wollen. Später stellte er jedoch klar, dass an ein baldiges Ausscheiden aus der Ethereum-Foudation nicht zu denken sei.

Wie Apple mit dem verstorbenen Steve Jobs und Tesla mit dem – manchmal bereits mit Jobs verglichenen – Elon Musk ist auch Ethereum nahezu unzertrennlich mit seiner Führungsfigur verbunden. Doch was passiert, sollte Vitalik Buterin, Ethereum-Co-Founder und Head der Ethereum Foundation, einmal abtreten und sich anderen Dingen widmen? Diese Frage stellte sich am vergangenen Freitag, dem 5. Oktober, auf plötzliche und unerwartete Weise.

„Vitalik, wie stellst du dir eigentlich deinen Abschied vor?“


Twitter-Nutzer Raz forderte Vitalik Buterin in einem Twitter-Thread mit der Frage heraus, ob und wann er sich irgendwann von Ethereum lossagen würde. „An Vitalik Buterin, irgendwelche Ideen, wie du dich schlussendlich von dem Projekt lösen wirst?“, so der genaue Wortlaut der Frage.

Buterin selbst antwortete sofort und gab an, dass er bereits dabei sei, sich langsam zu lösen. Zudem sei er gar nicht mehr so tief im operativen Geschäft involviert, da ein großer Teil der Arbeit bereits von seinem Team erledigt werde. „Bereits im Gange, sogar die meiste Forschung wird bereits von Danny Ryan, Justin Drake, Hsiao-Wei Wang und anderen erledigt.“

Wie um die Mitlesenden zu beruhigen, schiebt er zudem nach, dass es davon überzeugt sei, dass er für den Erfolg von Ethereum nicht mehr so wichtig ist. „Ethereum würde es – meiner Meinung nach – absolut überleben, wenn ich morgen spontan meine Sachen packe und abhaue.“


„Keine Pläne, bald zu gehen“

Ganz so dringend scheint es ihm damit jedoch wiederum auch nicht zu sein. Nachdem die Ankündigung bereits hohe Wellen schlug, meldete sich Buterin am Samstag, dem 6. Oktober, noch einmal zu dem Thema zu Wort. Selbstverständlich wolle er die Ethereum Foundation und das gesamte Projekt nicht schon zeitnah verlassen. Vielmehr ginge es ihm um die theoretische Möglichkeit, vollständig zu verschwinden.

Zudem machte er klar, dass „sich lösen“ nicht bedeutet, dass er komplett aussteigen wolle. Stattdessen wolle er sich davon lösen, immer an allen Entscheidungen und Neuerungen teilnehmen zu müssen. Schließlich hat Buterin kein Projekt um sich selbst herum aufgebaut, sondern ein dezentrales System, das unabhängig von Menschen funktioniert. Dennoch: „Keine wirklichen Pläne, in nächster Zeit zu verschwinden.“ Die Ethereum-Community wird es freuen.

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