Vevue: Musikvideoproduktion mit Blockchain-Technologie

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

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Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Die Blockchain-App Vevue und das Indie-Duo „Lost Under Heaven“ (LUH) verbinden Kunst und Krypto-Technologie. Mit tokenbasiertem Crowdfunding setzen sie auf Fortschritt in der Musikindustrie.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 12:07 Uhr von Andre Winterberg

Es gibt neue Entwicklungen bei dem Einzug der Blockchain in die Kunstwelt. Die QTUM-basierte Video-App Vevue hat bekannt gegeben, „die Musikindustrie auf eine neue Ebene der digitalen Ära heben“ zu wollen, indem sie Blockchain als Grundlage für Crowdfunding und Content Sharing nutzt. Dabei werden Fans des Indie-Duos „Lost Under Heaven“ (LUH) über krypto-basierte Anreize zur Erstellung von Filmmaterial während ihrer Konzerte angeregt.

Neue Formen digitaler Kollaboration bei Musikevents

Konkret sollen Konzertbesucher in den USA ab Oktober 2019 interaktiv und blockchainbasiert an der Realisierung und Entwicklung eines neuen Musikvideos teilhaben. Losgehen soll es in Santa Monica. Die Fans können helfen, indem sie mit ihren Smartphones Videomaterial von sich und der Band erstellen und diese in der Vevue-App hochladen. Vevue-Token werden als Belohnung innerhalb der App ausgeschüttet. Das gesammelte Material wird dann nach abgeschlossener Tour in ein Musikvideo verwandelt.


„Lost Under Heaven“ experimentieren bereits seit Längerem mit Möglichkeiten, die digitalen Fortschritt bei der Erhaltung von Fan-Kontakt und musikalischen Kollektiverlebnissen in Echtzeit bietet. So produzierten sie für ihre Single „Come“ ein VR-Video, während ihre erste Mixed-Arts-Veröffentlichung „Lost Under Heaven“ via BitTorrent erschien.

Vevue: An der Blockchain-Front der Kunstwelt

Vevue machte bereits im April 2018 Schlagzeilen, als die App medienwirksam den ersten Spielfilm auf einem Blockchain-Dienst veröffentlichte. Dazu nutzt sie QTUM-Token. Diese fungieren als Zahlungsmittel zwischen den Usern. Eine Besonderheit ist, dass die Vevue-Token ortsgebunden erstellt werden. Wird an diesem Ort gefilmtes Videomaterial in der App hochgeladen, erhalten die User die Token.

Die Kunstwelt hat sich indes bereits auf unterschiedliche Weise dem Thema Krypto angenähert: Der russische Musiker ::vtol:: erzeugt mit Kryptowährungen Musik, unabhängige Künstler wie Tatiana Maroz erhoffen sich durch die Blockchain-Technologie neue Finanzierungswege und kein geringerer als Weltstar Ai Weiwei nutzt eigene Token, um das Verhältnis von Moment und Wert in der Kunstwelt zu hinterfragen.


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