Versteckte Botschaften in der Blockchain

Versteckte Botschaften in der Blockchain

Jeder, der den Original-Clienten benutzt, speichert die mittlerweile rund 20 Gigabyte große Blockchain. In dieser Datenbank stehen alle Transaktionen, die seit anfang 2009 mit Bitcoins gemacht worden sind. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, das man in der Blockchain noch viel mehr findet: nämlich hunderte von versteckten Botschaften, die sozusagen “hineingehackt” worden sind. Wir zeigen Ihnen, was es in der Blockchain zu lesen gibt: Ein Tribut an Nelson Mandela, ein Andenken an Len Sasseman, Wikileaks-Dateien, das Bitcon-Whitepaper und vieles mehr.



Bereits der allererste Bitcoin-Block, der Genesis Block, enthält eine Nachricht. Satoshi Nakamoto hat in einen Teil des Blocks, der coinbase genannt wird, etwas hineingeschrieben. In die Coinbase tragen die Miner, wenn sie einen Block generieren, etwas ein, meist etwas technisches, das dann im Hex-Code (1-F) festgehalten wird, und hilft, Blöcke zu identifizieren. Satoshis Botschaft ist diese:

04ffff001d0104455468652054696d65732030332f4a616e2f32303039204368616e63656c6c6f72206f6e206272696e6b206f662073656
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Wenn man das nun kopiert und in irgendeinen der hundertfach im Netz verfügbaren Hex-to-ASCII-Konverter einfügt, kommt folgendes Ergebnis heraus:

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Image Source: Flickr

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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