Verbot für anonyme Transaktionen in Südkorea

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Die südkoreanische Regierung hat laut Nachrichtenberichten in dieser Woche angekündigt, anonyme Transaktionen für Kryptowährungen zu verbieten. Gleichzeit warnt die Regierung des südostasiatischen Landes erneut vor dem Platzen einer Bitcoin-Blase. Damit verschärft sich die krypto-kritische Haltung Südkoreas um ein Neues. Seit vergangenem Jahr versucht die Regierung den Krypto-Boom in geordnete Bahnen zu lenken und die explodierende Nutzeraktivität zu drosseln.

Die südkoreanischen Gesetzgeber haben noch einmal genau hingeschaut und wollen weiter an den regulativen Stellschrauben drehen. Nachdem die Regierung des Landes bereits im Dezember angekündigt hatte, über künftige Registrierungspflichten gerade Minderjährige von der Nutzung von Kryptowährungen abhalten zu wollen, bestätigt sie in dieser Woche diesen Kurs.


Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur in Yonhap berichtet, kündigte der Minister für die Policy-Koordinierung des Landes, Hong Nam-Ki, nach einer entsprechenden Kabinettsberatung am Donnerstag, den 28.12., an, anonyme Kryptotransaktionen im Inland zu verbieten.

Die Regierung könne die „abnormale Situation der Spekulation nicht ungehindert weitergehen lassen“, so Hong.

Künftig sollen alle inländischen Transkationen, Kontenaus- und Konteneinzahlungen nur noch mit registrierten identitätsgeprüften Nutzeraccounts möglich sein.

Zwar steht ein entsprechender Gesetzesentwurf zu diesem Zeitpunkt noch nicht, mögliche Vorschriften sind derzeit dennoch denkbar. So könnte entsprechendes Gesetz Finanzanbieter verpflichten, auf Know-Your-Customer-Policen zu bestehen. In einem solchen Fall müssten sich dann zum Beispiel Nutzer von Kryptowährungen vor ihren Geschäften wie von Hong beschrieben bei Banken und Börsen identifizieren und registrieren.

Kurze Zeit vor den Aussagen Hongs hatte sich der für die hiesige Finanzaufsicht FSS zuständige Gouverneur Choe Heung-Sik ähnlich kritisch über Kryptowährungen geäußert. Gegenüber Pressevertretern warnte er am Donnerstag von einem baldigen Ende des Bitcoins.

“Ich wette darauf, dass die Bitcoin-Blase platzen wird”,

so die Einschätzung des ehemaligen Universitätsprofessors und derzeitigen FSS-Leiters.

Auf Drosselkurs

Neu sind diese Töne aus den Riegen der südkoreanischen Regierung nicht. Vielmehr fährt diese seit Wochen einen immer intensiveren Kurs der Eindämmung gegenüber Kryptowährungen.

Während deren Popularität als alternatives Bezahlmittel floriert und wie in kaum einem anderen Land so im Mainstream angekommen ist, gibt sich die südkoreanische Regierung um Premierminister Lee Nak-Yeon entschieden kritisch.

So hatte sie erst Mitte Dezember angekündigt, die öffentliche Begeisterung zügeln zu wollen. Geeignete Maßnahmen sollen neben dem bereits erwähnten Krypto-Verbot für Minderjährige die Besteuerung von Investitionsrenditen sein. Ebenso hatte die Regierung bereits mit dem Verbot von ICOs entschieden durchgegriffen und plant derzeit zudem ein Verbot für Krypto-Derivate, wie sie sich momentan an den amerikanischen Börsen etablieren.

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