USA: Regierung will Bitcoin verkaufen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: The cryptocurrency bitcoin as a payment option for medicines. via shutterstock

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Die Regierung der USA plant derzeit, beschlagnahmte Kryptowährungen zu verkaufen. Dabei handelt es sich um Zahlungsmittel, die die Behörden bei einem Betrugsfall mit gefälschten Rezepten für Opioide beschlagnahmten und momentan um die 10 Millionen Dollar wert sind.

Eine Behörde in Utah arbeitet momentan daran, die beschlagnahmten 513,1 Bitcoin loszuwerden. Außerdem haben die Behörden noch 512, 9 Bitcoin Cash zu Verfügung, die die Regierung ebenfalls zu Geld machen will.


Wie time.com berichtet, begründen die Behörden ihre Entscheidung wie folgt:

„Wir haben die Bitcoin und Bitcoin Cash in eine Wallet der Regierung transferiert. Wegen der volatilen Marktlage für Kryptowährungen ist die Gefahr, dass die Bitcoin und Bitcoin Cash an Wert verlieren, zu hoch. Aus diesem Grund wollen die Vereinigten Staaten so bald wie möglich verkaufen.“

Laut des Gerichtsbeschlusses sollen die Kryptowährungen in US Dollar auf Börsen verkauft werden – man will damit also einem möglichen Wertverlust entgegensteuern. Das Geld wollen sie dann auf ein offizielles Konto überweisen.

Der Bezirksrichter Dale Kimball hat den Verkauf der beschlagnahmten Kryptowährungen am 12. Dezember genehmigt. Er kam damit der Forderung der Staatsanwaltschaft nach, die einen sofortigen Verkauf gefordert hatten.

Der Fall involviert einen Mann aus Utah, der einen Multimillionen Drogenring mit Opioiden in einer Vorstadt von Salt Lake City betrieben hat.

Die Kryptowährungen der USA kommen vom Schwarzmarkt

Aaron Shamo und sein Partner sollen gefälschte Rezepte im Deep Web verkauft haben. Damit profitierten sie nicht zuletzt von der Opioid-Epidemie, die Präsident Donald Trump dazu veranlasste, den nationalen Notstand zu verhängen. Als die Behörden die Kryptowährungen beschlagnahmten, hatten sie einen ungefähren Gegenwert von 500000 Dollar.

Bereits 2015 hat die US Regierung in einigen Auktionen Kryptowährungen verkauft, die während der Beschlagnahmung des Schwarzmarktes Silk Road beschlagnahmt wurden. Wie wir berichteten, wurden dabei auch Beamte festgenommen, die sich dabei bereichern wollten.

Während also weitgehende Gesetzesänderungen geplant sind, die höchstwahrscheinlich auch Kryptowährungen betreffen, versucht die US-Regierung sich noch an den Kryptowährungen zu bereichern. Vielleicht um die Hürden zu umgehen, die bei den Gesetzesänderungen entstehen. Bleibt nur zu hoffen, dass die beschlagnahmten Bitcoin nicht in den Terrorismus oder in den Drogenmarkt fließen.

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