USA: Arztsuche auf der Blockchain

Tim Stockschlaeger

von Tim Stockschlaeger

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tim Stockschlaeger

Tim Stockschläger hat Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Finance in Augsburg und Leipzig studiert. Nach dem Studium hat er zunächst für die Deutsche Bank gearbeitet und ist nun freiberuflicher Autor und Berater.

Quelle: Pink ribbon for breast cancer awareness. Female patient listening to doctor in medical office. Raising knowledge on people living with tumor illness. via shutterstock

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Die beiden amerikanischen Gesundheitsdienstleister UnitedHealth Group und Humana erforschen die Anwendung von Blockchain-Anwendungen im Gesundheitssektor. Für Patienten kann der Schritt die Arztsuche erleichtern. Die Unternehmen freuen sich auf Einsparungen – und sie können horrende Strafen vermeiden.

In den Vereinigten Staaten gibt es keine staatliche Krankenversicherung für Bürger, wie wir sie in Europa kennen. Es gibt ein Meer an privaten Versicherungsdienstleister. Diese kooperieren wiederum nicht mit sämtlichen Ärzten. Die Arztsuche wird so für Patienten zum Spießrutenlauf. Das kann im Ernstfall extrem kostspielig werden. Denn ob der Patient zu einem gewissen Arzt gehen darf, ist nicht offensichtlich. Im Zweifelsfall muss der Patient die Kosten vorstrecken oder selbst tragen.

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Die Vereinigten Staaten sind riesig und entsprechend groß ist auch die Anzahl an Ärzten und Versicherten. Verzeichnisse regeln, welche Versicherung mit welchem Arzt kooperiert und jeder Arzt schließt mit mehreren Versicherungen Verträge ab. Das führt zu einem unübersichtlichen Konstrukt. Daher stellte das Center for Medicare & Medicaid Services (CMS) vor wenigen Wochen fest, dass im Fall der staatlich geförderten Medicare-Advantage-Versicherungen 52 % der Verzeichnisse fehlerhaft sind. Die Listen sind inzwischen digital. Sie sind aber zu umfangreich, um sie manuell zu überwachen und auf dem neuesten Stand zu halten.

Der Verwaltungsaufwand, diese Listen zu führen und annähernd aktuell zu halten, verschlingt jährlich ein Budget von schätzungsweise über 2 Milliarden US-Dollar. Eine Idee, um den Ablauf effizienter zu gestalten, wird also von allen Seiten sehr begrüßt.

Konzernen drohen hohe Strafen

Dabei geht es um mehr, als nur ein moderneres Image. Das Center for Medicare & Medicaid Services können Versicherungen für unsaubere Listen bald zur Kasse bitten. Im Raum steht eine Strafe von bis zu 25.000 US-Dollar pro Tag. Das war Anreiz genug für die ansonsten im starken Wettbewerb stehenden Versicherungskonzerne, um sich zusammenzusetzen. So erklärt sich, warum die beiden Rivalen und größten Anbieter für private Krankenversicherungen UnitedHealth Group und Humana nun an einem Tisch sitzen. Im Herbst rechnen sie mit ersten Ergebnissen. „Die Idee ist, dass wir die Blockchain als einen Weg nutzen, um das Back Office zu optimieren“, erklärt Mike Jacobs von Optum. Eine Schlüsselfunktion hat dabei Quest Diagnostics, das Unternehmen beliefert eine große Anzahl von niedergelassenen Ärzten. Die Fahrer verifizieren in Zukunft bei der Auslieferung von Labormaterial die Ärzte und tragen die Daten direkt ein die Blockchain ein. In Zukunft können so verschiedene Partner aus dem Gesundheitssektor kooperieren.

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