US-Regulator: Virtuelle Währungen könnten den Bankensektor revolutionieren

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Der Leiter einer unabhängigen Agentur innerhalb der US-Finanzbehörde äußerte sich in einer Rede positiv zu digitalen Währungen und bezeichnete sie als “revolutionär”.

In seiner Rede vor dem Institut für internationale Banker, diskutierte Thoma J Curry, Leiter des Office of the Comptroller of the Currency (OCC), digitale Währungen im Bezug auf den Bank Secrecy Act (BSA) und dessen Anpassungsfähigkeit an neue Innovationen. Curry verwies zudem auf die großen Herausforderungen für den Bankensektor mit Hinblick auf die organisierte Kriminalität und die Terror-Finanzierung, die seines Erachtens mit ein durchdachtes Risikomanagement und einer Antigeldwäsche- (AML) sowie einer BSA-Compliance bekämpft werden kann.


Die Regierung habe alles gegeben sich den Terroristen, die jetzt Zugriff auf die neuen Zahlungsmethoden haben, anzupassen, so Curry.
Curry:

“Digitale Währungen schaffen mehr Effizienz und Komfort, zudem ermöglichen sie den direkten Transaktionsaustausch zwischen Organisationen und Personen auf globaler Ebene und das zu besonders niedrigen Transaktionsgebühren. Diese Innovationen sind revolutionär und schreiten mit erstaunlicher Geschwindigkeit voran.”

Appell an die Banken

Auch wenn er nicht direkt die digitalen Währungen erwähnte, sprach Curry verschiedene Angelegenheiten an, mit denen die Bitcoin-Branche bereits zu kämpfen hatte, als sie versucht hatte mit dem traditionellen Finanzsystem zusammen zu arbeiten.

Als Beispiel nannte er die Schließung von Bankkonten einer gesamten “Kundenkategorie” (vermutlich Bitcoin-Startups), basierend auf Bedenken hinsichtlich der BSA und AML Compliance.

Curry ermutigte die Banken die Schließung von Bankkonten zu unterlassen, sofern das Risko kalkulierbar ist. Stattdessen sollen die Banken darüber nachdenken, wie sie dabei helfen können die Risiken für Konsumenten und Unternehmen zu reduzieren.

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BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

Image Source: Fotolia

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