US-Parlamentarier Sherman will Bitcoin verbieten – Das Regulierungs-ECHO

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Die SEC hat in Sachen Bitcoin reichlich zu tun. Und jetzt kommen auch noch Initial Exchange Offerings (IEOs) hinzu. Derweil gibt es abermals eine Vertagung der Entscheidung hinsichtlich eines Bitcoin ETF; diesmal geht es um den Bitwise ETF.

Dies und wie ein US-Parlamentarier unbewusst die beste Werbung für BTC & Co. macht, lest ihr im Regulierungs-ECHO.

Securities and Exchange Commission (SEC) kommentiert gesetzlichen Status von IEOs

IEOs könnten unter bestehende Regulierungen für den Broker- und Wertpapiermarkt fallen. Die Börsen wären damit zu einer Registrierung verpflichtet. Nach Inhalt eines Interviews mit SEC-Chefberaterin für Innovation und digitale Anlagen Valerie Szczepanik, drohen IEO-Börsen bei Versäumnis dieser Pflicht empfindliche Strafen in Millionenhöhe.

Initial Exchange Offerings gelten indes als der neue Stern am Token-Himmel. Für Neulinge hat BTC-ECHO hier ein Tutorial zu IEOs zusammengestellt.

Entscheidung zu Bitwise Bitcoin ETF vertagt


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Und wieder kein Bitcoin ETF. In einem offiziellen Dokument teilt die US-amerikanische Wertpapierbehörde mit, dass der Bitwise Bitcoin ETF derzeit noch nicht genehmigungsfähig ist. Stattdessen ist der Antrag für drei Wochen offen für Fragen und Kommentare. Nach Ablauf zwei weiterer Wochen will die US-Börsenaufsicht zu einer Entscheidung kommen.

US-Repräsentant will Bitcoin verbieten

Und dann gab es noch etwas zu berichten, dass sich in die Kategorie „Kurioses“ einordnen lässt. Dass Politiker zu Bitcoin und Konsorten häufig ein eher unterkühltes Verhältnis pflegen, dürfte bekannt sein. Einen etwas anderen Umgangston schlug indes Bradley Sherman, seines Zeichens US-Parlamentarier und Mitglied der Demokratischen Partei, an. Sherman, so darf man ihn zitieren, will Kryptowährungen nämlich verbieten und sucht nach Unterstützern eines entsprechenden Gesetzentwurfs.

Ich suche Kollegen, die sich mir anschließen und einen Gesetzentwurf zur Verbannung von Kryptowährungen einbringen.

Bradley Sherman

Das feurige Plädoyer gegen Kryptowährungen geht allerdings nach hinten los. Schließlich kann man sich kaum dem Eindruck erwehren, dass Herr Sherman mit seiner Rede die beste Werbung für Bitcoin überhaupt geliefert hat. Denn mit allen vermeintlichen Nachteilen zählt der Demokrat gerade das auf, was Bitcoin so attraktiv macht: sein apolitischer Charakter, seine Unabhängigkeit von Zentralbanken sowie die Zensurresistenz.

Das Clearing durch die New York Fed [gemeint ist die Federal Reserve Bank, die US-Notenbank] ist entscheidend für große Öl- und andere Transaktionen, und es ist Absicht der Anhänger von Kryptowährungen, uns diese Macht zu nehmen. Die Sanktionen gegen den Iran würden mit Bitcoin irrelevant werden.

Wie die USA mithilfe des SWIFT-Zahlungssystems politischen Einfluss auf den Iran ausüben will, kann man hier nachlesen.


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