US-Kongressmitglied: Krypto-Industrie im Hacker-Skandal der Demokratischen Partei verwickelt

Peter Hermann

von Peter Hermann

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Peter Hermann

Peter Hermann ist langjähriger Wirtschaftsjournalist für internationale Finanzen und Geldanlage. Zudem besitzt er die Zertifizierung zum Anlageberater nach § 34f.

Quelle: NEW YORK CITY - APRIL 9 2016: Democratic presidential candidate Hillary Clinton campaigned in Sunset Park, Brooklyn, appearing with Congressional representative Nydia Velazquez. via shutterstock

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Der Hacker-Angriff bei der jüngsten US-Präsidentschaftswahl auf Mitglieder der Demokratischen Partei hält Medien und Verantwortliche weiter in Atem. Der demokratische Repräsentant Emanuel Cleaver, der bereits in der Vergangenheit vor Verbindungen zwischen Kryptowährungen und Kriminalität gewarnt hatte, geht in einem seiner jüngsten Tweets davon aus, dass das Krypto-Umfeld „den Russen das Spiel bei ihren Einmischungen während des Wahlkampf 2016 erleichtert“ habe.  

Erst vor Kurzem berichtete BTC-ECHO von einer Befragung vor dem Ausschuss für Kriminalität und Terrorismus des US-Senats, wobei geladene Experten zum Einfluss von Kryptowährungen auf die heimischen Wahlen Auskunft geben sollen. Ergebnis: Bitcoin & Co. seien wie „gemacht“, hinter dem Rücken der Behörden Abgeordnete und Parteien zu finanzieren. Auf diese Weise würden sie für ausländische Einflussnahme „verwundbar“ machen.

Hinweise auf Hacking-Angriffe verdichten sich

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Derzeit dominieren die Anklagen gegen zwölf russische Offiziere des Geheimdienstes aus dem Team von Robert Muller die Schlagzeilen. Die Offiziere werden verdächtigt, die Computer-Netzwerke einiger Mitglieder aus dem Wahlkampf-Team von Hillary Clinton gehackt zu haben. Dabei habe es ich um Menschen gehandelt, die mit dem Democratic National Committee und dem Democratic Congressional Campaign Committee in Verbindung gestanden hätten.

Wie der stellvertretende Generalstaatsanwalt Rod Rosenstein erklärte, habe Präsident Trump von den Anklagen erfahren. Trump sei bereit, sich schon bald mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin in Helsinki zu treffen und darüber zu reden. Die zwölf Geheimdienstoffiziere hatten die Informationen unter dem Namen „DCLeaks“ und „Guccifer 2.0“ veröffentlicht. Allerdings hatte Generalstaatsanwalt Rod Rosenstein angemerkt, dass es unklar sei, ob ihre Bemühungen das Wahlergebnis tatsächlich beeinflusst hätten.

Hacker benutzten Kryptowährungen als Deckmantel

Behörden und Offizielle in den USA gehen davon aus, dass Hacker Bitcoin dazu benutzt hätten, um im Hintergrund zu bleiben. Sie verwendeten digitale Währungen, um beispielsweise Server zu kaufen. Nachdem ihre Pläne aufgedeckt worden waren, gab es zusätzlich Vorwürfe der Geldwäsche.

Repräsentant Cleaver hatte sich dahingehend geäußert, dass „hasserfüllte oder gewaltbereite Extremisten“ damit begonnen hätten, sich des virtuellen Cashs zu bedienen. Dabei hatte er auch erwähnt, dass er bereit sei, mit der Bitcoin Foundation und der Chamber for Digital Commerce zusammenzuarbeiten, um „bigotte Organisationen vom Fundraising auf ihren Plattformen auszuschließen.“

BTC-ECHO

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