US-amerikanische Behörde warnt vor Bitcoin-Scam bei Ehebruch

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US-amerikanische Behörde warnt vor Bitcoin-Scam bei Ehebruch

Die Federal Trade Comission, eine in der USA ansässige Behörde, warnt Verbraucher, sich vor Bitcoin-Betrügern zu schützen. Momentan mache ein Betrugssystem die Runde, in der Erpresser behaupten, dass sie Informationen über einen vermeintlichen Ehebruch oder andere dunkle Geheimnisse haben – und fordern Bitcoin.

Wer kennt sie nicht, die E-Mails von den ominösen nigerianischen Prinzen? Sie haben ein riesiges Vermögen vererbt bekommen und brauchen nun unbedingt ein bisschen Geld, das man ihnen doch bitte überweist. Damit sie es dann doppelt und dreifach zurückzahlen können.

Das Internet scheint diversen Betrugssystemen die Türen geöffnet zu haben. Wie sonst ist es möglich, in so kurzer Zeit so viele potentielle Opfer ausfindig zu machen? Gerade auch in der Kryptoszene sind Betrugsmaschen nach wie vor gang und gäbe. Da ist der inzwischen bekannte Ether-Scam, der sich hartnäckig auf Twitter & Co hält. Immer wieder werden Börsen gehackt und die Behörden ermitteln weiter gegen immer neu aufkommende ICO-Scams. Nichts Neues, sollte man denken.

Und doch gibt es immer wieder interessante Maschen, die sich Menschen ausdenken, um andere Menschen um ihr Geld zu erleichtern. Brandaktuell: Betrüger betrügen Betrüger. So warnt die Federal Trade Commission, eine unabhängige US-Behörde, die sich die Bekämpfung von unfairem Handeln auf die Fahnen geschrieben hat, vor einem neuen Bitcoin-Scam. Demnach fordern Betrüger vermeintliche Ehebrecher dazu auf, ihnen Schweigegeld zu zahlen – und zwar ausschließlich in Bitcoin:

„Ich kenne das Geheimnis, dass du vor deiner Frau und allen anderen hast. Du kannst dieses Schreiben ignorieren oder mir 8.600 US-Dollar Vertraulichkeitsgebühr zahlen.“

Dazu reichen die Betrüger offenbar freundlicherweise eine detaillierte Anleitung, wie man Bitcoin kauft und sie dann versendet. Die Federal Trade Comission rät: Wer solche E-Mails bekommt, solle das möglichst schnell der Polizei oder gleich dem FBI melden. Die kümmern sich dann darum.

Zeit, den Spam-Ordner auszumisten.

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