Unify Rewards: Australische Uni testet Krypto-App

Quelle: Mobile Payments via Shutterstock

Unify Rewards: Australische Uni testet Krypto-App

Die australische University of New South Wales und das Start-up LoyaltyX haben sich zusammengetan, um eine neue App zu testen. Unify Rewards belohnt seine Nutzer mit der Kryptowährung Ethereum.

Das Programm, das das neue Belohnungssystem testen soll, wurde Anfang des Monats gestartet und läuft noch bis zum 20. November. Studenten können die App bzw. ihr Smartphone bei Einkäufen in den Läden in der Nähe des Campus scannen lassen. Jeden 10. Einkauf belohnt die Unify Rewards App dann mit Ethereum im Wert von 5 australischen Dollar.e

LoyaltyX blickt auf jahrelange Erfahrung im Business zurück. Bereits in den 1930er Jahren haben Thomas Sperry und Shelley Byron Hutchinson (besser bekannt als Sperry & Hutchinson Company) ein Belohnungssystem (Loyalty 1.0) eingeführt, auf dem die Unify Rewards App letztlich basiert. Beim Einkaufen in ausgesuchten Läden bekam man grüne Märkchen, die man später gegen Belohnungen eintauschen konnte. In den 80er Jahren wurden daraus die Vielfliegerprogramme zur Stimulation bestimmter Kaufverhalten.

Das derzeitige Projekt involviert nun verschiedene Departments der Uni wie die School of Computer Science and Engineering oder die School of Business. Die Hoffnung der Universität und des Start-ups ist es, mit dem Unify-Rewards-Programm Daten ihrer Nutzer zu sammeln. Untersucht werden soll vor allem, wie sich das Verhalten der Studenten ändert, sobald die Auszahlung von Ethereum begonnen hat.

Im Fokus des Interesses steht der Unterschied im Verhalten der Nutzer zu den genannten herkömmlichen Systemen. Allein die intensiven Kursschwankungen fügen dem Empfangen der Kryptowährungen und dem Umgang damit einen anderen Aspekt hinzu. Andrew Lowe, Managing Director von LoyaltyX, bemerkt dahingehend: „Letzten Monat ist der Wert von Ethereum um 30 % gestiegen, wir sind also gespannt zu sehen, wie Mitglieder auf diese Art von Währung reagieren.“

Die australische Universität ist dabei keinesfalls die erste, die sich mit Blockchain-Lösungen und Kryptowährung befasst. So hat sich beispielsweise die Hochschule Luzern dazu entschlossen, Bitcoin zu akzeptieren. An vielen Unis kann man zudem Blockchain-Kurse belegen, viele integrieren die Kryptowährung auch in ihr Bezahlsystem. Im März dieses Jahres hat das Massachusetts Institute of Technology zudem bekannt gegeben, die Bitcoin-Kernentwickler mit insgesamt 900.000 US-Dollar zu unterstützen.

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