Und noch ein Konsortium: Die Commerzbank im Blockchain-Fieber

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Die Commerzbank ist letzte Woche der Enterprise Ethereum Alliance (EEA) beigetreten. Die EEA ist damit das dritte Blockchain-Konsortium, dem das deutsche Kreditinstitut beigetreten ist. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Die Commerzbank zeigt ungebrochenes Interesse an der Blockchain-Technologie. Das hat sich bereits vor einigen Jahren abgezeichnet, als das Geldhaus damit begann, auf der MultiChain-Plattform zu entwickeln. Etwas später gesellte sich mit BigChainDB eine weitere private Blockchain-Plattform dazu. Am 20. Juni gab die Commerzbank in einer Pressemitteilung bekannt, der Enterprise Ethereum Alliance beigetreten zu sein. Die EEA hat sich auf die Fahne geschrieben, sowohl Startups als auch größere („Fortune 500“-)Unternehmen, Akademiker und Technologieanbieter mit Ethereum-Experten zu vernetzen.


Damit hantiert die Commerzbank mit fünf verschiedenen Blockchain-Standards: Neben den oben genannten zählen dazu auch Hyperledger und R3. Was zunächst den Anschein von Wahllosigkeit erwecken könnte, hat dabei durchaus Methode:

„Der Beitritt zur Enterprise Ethereum Alliance ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt zur Diversifizierung unserer Blockchain-Aktivitäten und zum Testen unterschiedlicher Technologiestandards“,

lässt Jörg Hessenmüller, zuständig für Development and Strategy bei der Commerzbank, in der Pressemitteilung verlauten.

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Das Schlagwort ist hier Diversifizierung jedoch nicht im Sinne eines breitgefächerten Investments à la „irgendein Standard wird’s schon werden“, sondern unter dem Aspekt der vernetzten Blockchains.

So sagte Paul Kammerer, Mitbegründer des Blockchain-Labors der Bank, in einem Interview:

„Wir glauben fest daran, dass es nicht die eine Blockchain-Lösung geben wird, sondern viele die große Herausforderung besteht darin, wie diese untereinander kommunizieren.“

Vor einem Monat haben die Commerzbank und ThyssenKrupp erstmals eine FX-Transaktion über die Blockchain abgewickelt. Für die Umsetzung des Devisengeschäfts griffen Bank und Unternehmen auf die CORDA-Technologie des R3-Blockchain-Konsortiums zurück.

Man darf gespannt sein, was das Blockchain-Labor der Bank als nächstes hervorbringt. Die wachsenden Mitarbeiterzahlen deuten darauf hin, dass sich die DLT-Sandbox bislang bewährt: Innerhalb weniger Jahre wuchs die Zahl der Mitarbeiter von fünf auf 23 – Tendenz steigend.

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