Ukraine: Politiker halten Bitcoin im Wert von 180 Millionen Euro

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: KYIV - UKRAINE - Feb 20, 2017. Prime Minister of Ukraine Volodymyr Groysman, Stepan Kubiv during session. supported parliamentary. government hour in the parliament Verhovna Rada. government lodge via shutterstock

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Im Zuge der Erfassung durch ein neues Registrierungssystem haben 57 Politiker aus der Ukraine, Regierungsvertreter und CEOs von Unternehmen bestätigt, dass sie insgesamt 21.128 Bitcoin ihr Eigen nennen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Wie einer Studie zu entnehmen ist, sitzen die größte Zahl von Bitcoin-Eigentümern der Ukraine im Regionalrat von Odessa. Auf dem zweiten Platz befindet sich die Werchowna Rada, das einzige gesetzgebende Organ im Einkammersystem der Ukraine. Eine definite Gesetzgebung steht momentan noch aus, was die Offiziellen jedoch nicht daran hindert, Kryptowährungen zu halten.

21.128 Bitcoin im Wert von über 180 Millionen Euro halten Offizielle des osteuropäischen Staates. In den vergangenen beiden Jahren haben die 57 Regierungsmitglieder ihre Bitcoin als immaterielle Vermögenswerte registriert.

Die offizielle Liste führt eindeutig Dimitry Golubov in der Werchowna Rada an. Laut offiziellen Angaben ist der ukrainische Politiker im Besitz von 4.376 Bitcoin. In der Vergangenheit wurden ihm kriminelle Aktivitäten im Cyberspace vorgeworfen, die jedoch nicht bestätigt worden sind.


Die Studie geht offenbar auf eine Forderung der Öffentlichkeit zurück, digitales Vermögen offenzulegen. Dahingehend hat man von offizieller Seite im Zuge einer Antikorruptions-Untersuchung die Offenlegung gefordert. Dazu wurde eigens ein System entwickelt. Opendatabot untersucht Daten von ukrainischen Unternehmen und Regierungsbeamten.

Regulierungslage in Ukraine nicht geklärt

Die regulatorische Lage für Kryptowährungen ist in der Ukraine bisher nicht gänzlich geklärt. So erkennt die ukrainische Nationalbank den Bitcoin nicht als Zahlungsmittel an. Bereits im August letzten Jahres hat die ukrainische Nationalbank dahingehend die Regulierungsvorschläge anderer Länder bemängelt. Die Definition als „immaterielle Vermögenswerte“ oder als „virtuelles Gut“ reichte ihnen dabei nicht aus. Danach setzten sich Vertreter von Regierung und der Bank im September letzten Jahres zusammen und kündigten nähere Definitionen für die kommende Zeit an. Die letzte Meldung in diesem Zusammenhang geht auf den November zurück, in dem Offizielle künftige Steuerfreiheit für Kryptowährungen ankündigten. Eine definitive Entscheidung blieb jedoch bis zum heutigen Tage aus.

BTC-ECHO


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