Ukraine: Entscheidung über Kryptowährungen in drei Wochen

Die ukrainische Regierung hat angekündigt, in drei Wochen eine Entscheidung über den rechtlichen Status von Kryptowährungen in der Ukraine fällen zu wollen.

Das Ministerkabinett, das höchste Exekutivorgan in der Ukraine, hat es sich zum Ziel gesetzt, im Laufe der nächsten drei Wochen zu einer Entscheidung bezüglich der rechtlichen Behandlung von Kryptowährungen in der Ukraine zu kommen. Diese werde in Abstimmung mit dem ukrainischen Finanzministerium, der ukrainischen Zentralbank und dem ukrainischem Parlament geschehen, dazu soll die Blockchain-Community des Landes in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.

Tymofiy Mylovanov, stellvertretender Vorsitzende der Zentralbank, betonte in diesem Zusammenhang, dass die Teilnehmer des Treffens sich der Bedeutung der Blockchain und digitaler Währungen bewusst seien. Sie sehen die Notwendigkeit, die Branche zu entwickeln, vernünftige regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen und Schutz gegen Missbrauch zu gewährleisten.

Der Vorsitzende der ukrainischen Börsenaufsicht Timur Khromaev erklärte, Blockchain, Bitcoin und andere Token seien bereits ein Teil des Finanzmarktes des Landes und bräuchten deshalb einen regulatorischen Rechtsrahmen.

Der kommissarische Leiter der Zentralbank, Yakiv Smoliy, behauptete jedoch, die Zentralbank würde Bitcoin weder anerkennen noch verbieten wollen. Es falle nicht unter eine Definition, die die Bank zum Beschreiben einer Währung anwendet. Die Etablierung einer Definition sieht er als logische Konsequenz für die Entscheidung in drei Wochen.

Englische Originalversion via Countelegraph.

Über Tobias Schmidt

Tobias SchmidtTobias ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Studium hat er im Fach Politik und Wirtschaft an der Universität Münster mit dem Bachelor abgeschlossen und war während seines Studiums zudem am Lehrstuhl als studentische Hilfskraft tätig. Darüber hinaus sammelte er berufliche Erfahrungen in der parlamentarischen Arbeit und in der strategischen Kommunikation, bevor er in das journalistische Fach wechselte. Seit 2017 widmet er sich der Blockchain-Technologie, wobei ihn insbesondere die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft interessieren.

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