Trotz Brexit: Blockchain-Konsortium R3 verdoppelt Bürofläche in London

Alexandra Kons

von Alexandra Kons

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Alexandra Kons

Alexandra Kons hat Orient- und Asienwissenschaften, Deutsch als Fremdsprache und Arabistik studiert. Seit einigen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Thema Kryptowährungen.

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Symbolbild Brexit R3

Quelle: Shutterstock

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Das Enterprise-Blockchain-Konsortium R3 erweitert sein Londoner Büro um ein zweites Stockwerk. Dort sollen zukünftig Blockchain-Experten ihre Arbeit verrichten. Expansion in Zeiten des Brexits.

Das Blockchain-Konsortium R3 aus London stockt den Raum für Blockchain-orientierte Arbeitsplätze auf. Zwar steht im Oktober der lang geplante Austritt Englands aus der Europäischen Union an. Nichtsdestotrotz erweitert das Unternehmen sein 80-köpfiges Londoner Büro um rund 50 neue Mitarbeiter. Ein klares Zeichen in den Zeiten des chaotischen Brexit-Vorhabens.

Darüber hinaus eröffnet R3 einen zweiten Engineering-Hub. Dieser soll in der San Francisco Bay Area (Silicon Valley) oder in einer anderen europäischen Großstadt lokalisiert sein. Neben San Francisco seien auch die Großstädte Dublin, Berlin und Amsterdam als Standorte interessant. Der neue Hub soll ein Team von 10 bis 15 Experten umfassen. Zudem sollen die Einstellungsstandards außerhalb des Londoner R3-Mutterschiffs denen im Hauptsitz gleichen. Allzu lange dauert es bis zum Aufbau des neuen Hubs wohl nicht mehr. Möglicherweise ist das neue Team schon im Januar 2020 einsatzbereit.

R3 setzt auf London als Chance im Umbruch

Das Engagement in London ist nicht willkürlich. Denn R3 sieht London als Brexit-Hauptstadt nach dem Verlassen Englands der Europäischen Union am 31. Oktober als chancenreichen Blockchain-Standort. David Rutter, CEO von R3, bekräftigt dies in einer Pressemitteilung vom 1. August:

Wir sind davon überzeugt, dass die Stadt in den kommenden Jahren gut aufgestellt und etabliert ist, um einige Unsicherheiten auszuräumen. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir dieses substanzielle langfristige Engagement jetzt eingehen können.

Dementsprechend bezieht R3 ein neues Stockwerk, das direkt unter dem derzeit genutzten Londoner Büro liegt. Bis Ende des Jahres 2019 soll der derzeitige Personalbestand des Unternehmens von 215 auf 300 Experten für Themen rund um die Blockchain heranwachsen. Die Corda-Blockchain von R3 dient als Grundlage für weltweit größte Unternehmen in unterschiedlichen Sektoren wie Gesundheitswesen, Versicherungen, Kapitalmärkte und globaler Handel. Und der Bedarf wächst stetig.

R3 setzt sich dafür ein, dass die Technologie, auf der Corda basiert, auf dem neuesten Stand ist. Um dies weiterhin zu tun, brauchen wir die allerbesten Leute. Es ist absolut sinnvoll, nach London zu schauen, wenn wir die Möglichkeiten zur Entwicklung und Bereitstellung von Blockchain weiterentwickeln. Da unsere Software immer häufiger und branchenübergreifender eingesetzt wird, werden wir weiter in Top-Talente investieren – in London und anderswo.

so Rutter weiter.


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