TOBAM kündigt europäischen Bitcoin-Investmentfonds an

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TOBAM kündigt europäischen Bitcoin-Investmentfonds an

Die Vermögensverwaltungsgesellschaft TOBAM hat gestern die Eröffnung eines Investmentfonds für Kryptowährungen verkündet.

Und noch eine Firma, die von Bitcoin & Co. profitieren will – das französische Unternehmen TOBAM hat auf seiner Homepage verkündet, den ersten europäischen alternativen Investmentfonds zu eröffnen. Sie folgen damit einem ihrer Unternehmensgrundsätze, der „maximalen Diversifizierung“ und wollen es (unwissenden) Anlegern erleichtern, in Bitcoin zu investieren.

Das Ziel ist es also, durch (diversifizierte) Investitionen im Kryptowährungsmarkt so große Gewinne wie möglich zu erzielen. Nach eigenen Angaben haben sie dafür IT-Systeme entwickelt, um Anlegern bestmögliche Gewinnspannen zu bieten.

Investmentfonds soll mehr Sicherheit beim Anlegen bieten

Der Vorteil, in einen Investmentfonds von TOBAM zu investieren, sei vor allem ein Mehr an Sicherheit, welches das System biete. TOBAM verspricht daher das Einkalkulieren potentieller Forks in anstehende Investitionen. Zudem sollen die Investitionen vor Komplettverlust und Diebstahl schützen.

Mit eigens entwickelten Sicherheitssystemen will das Unternehmen dahingehend die Struktur seines Investmentfonds absichern. Kurz gesagt will TOBAM den Investitionsmarkt für Kunden so leicht wie möglich gestalten:

“Direktes Investment in Bitcoin kann sich bisweilen als schwierig erweisen. Von der Wahl der Plattform bis zur Einhaltung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen in Sachen Aufbewahrung bis zur Berücksichtigung eventueller Änderungen im Protokoll – den Hard Forks. Unser Ziel ist es, diese Herausforderungen zu kontrollieren. Damit wollen wir den Zugang für qualifizierte Investoren, die in Bitcoin investieren wollen, erleichtern”,

erklärt Christophe Roehri, Entwickler bei TOBAM.

Ebenso wie die Initiatoren des SAFT-Projektes will die französische Firma also zwischen der dezentralen Technologie und möglichen Investoren vermitteln. Das Unternehmen unterhält außer dem Sitz im eigenen Land noch Registrierungen in Kanada und Südkorea – beides Länder, die sich bereits mit der Blockchain-Technologie, Investmentfonds für Bitcoins und der Regulierung von Kryptowährungen beschäftigt haben.

Mit dem Investmentfonds springt die französische Firma auf den Zug der Unternehmen auf, die von Bitcoin & Co. profitieren wollen. Wie wir berichteten, hat die Optionsbörse Chicago Board Options Exchange zum Beispiel, genauso wie ihr UK-Pendant, Details zu ihren geplanten Bitcoin-Futures veröffentlicht.

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