Technischer Direktor von Samsung NEXT: „Dezentralisierung steht für Freiheit“

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Ricardo J. Méndez, der technische Direktor bei Samsung Next hält Dezentralisierung für wichtiger als die Blockchain. In einem Interview mit dem Magazin jaxenter sprach er über unsere technologische Zukunft, Die Blockchain-Technologie hält er hingegen „nur“ als Tool, das mit erheblichen Trade-Offs daherkommt.

Dass die Blockchain-Technologie weitaus mehr kann, als „nur“ Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether die technologische Grundlage zu bieten, dürfte zu Vielen bereits durchgedrungen sein. Anwendungen in Online-Wahlsystemen, Supply Chain oder Identitätsverwaltung sind hier nur einige Beispiele. Eine der herausragenden Eigenschaften ist sicher die Abkehr von zentralen Institutionen hin zu Selbstverwaltung und Dezentralisierung. Das erkannte nun auch Ricardo J. Méndez, technischer Direktor bei Samsung Next. So setzte er in einem Interview mit Jaxcenter die Chancen der Dezentralisierung sogar über die der Technologie. So sagte er gegenüber dem Magazin:

„Bei Dezentralisierung geht es um Freiheit, Flexibilität und Wahlmöglichkeiten. Technisch gesehen geht es darum, Aktivitäten weg von einer zentralen Steuerung hin zu einem Netzwerk von Teilnehmern zu verlagern, die auf der Grundlage eines gemeinsamen Protokolls interagieren. Dabei verschiebt es das Machtgleichgewicht zurück zum Nutzer, gibt ihm die Wahl zwischen den Anbietern und lässt eine Fülle von Ansätzen und Perspektiven entstehen.“

Wogen werden sich glätten


Ferner prognostiziert er eine Beruhigung des Ökosystems. Er geht also davon aus, dass der Markt von Spekulanten bereinigt wird und es zu einem stabileren Nährboden für die Technologie kommt:

„Die schwindelerregenden Kryptowährungspreise in den letzten Jahren brachten die Idee der Blockchain in den Mainstream. Dies brachte auch viele „Zocker“ mit sich – d.h. Menschen, die mehr daran interessiert sind, schnell Geld zu machen als ein Problem zu lösen. Es wurde zu einem Zauberwort für die Menschen, um den gesunden Menschenverstand kurzzuschließen und massive Summen einzusammeln. Ich würde voraussagen, dass diese Spekulanten und Opportunisten anfangen werden, in andere Gefilde zu ziehen. Dadurch reduziert sich das Rauschen im Ökosystem. Die verbleibenden Teams müssen sich auf die Entwicklung von funktionsfähiger Software und konkrete Anwendungsfälle konzentrieren.“

Chancen für die Privatsphäre

So sieht Méndez das große Potential der Blockchain für den Bereich der Privatsphäre — allerdings mit Einschränkungen:

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„Ich denke, es kann keine Privatsphäre geben, wenn alle Informationen durch ein zentralisiertes System fließen. Selbst, wenn der größte Teil davon verschlüsselt wäre, wäre es empfindlich gegenüber der Metadatenanalyse durch zentralen Aufseher. Allein die Verfolgung, wer mit wem, wann und wie oft kommuniziert, offenbart viel. Es [die Blockchain] ist keine absolute Garantie. Man muss sich nur die meisten Kryptowährungen ansehen, die völlig dezentral, aber auch zu 100 Prozent öffentlich sind – ihre Pseudonymität muss nur einmal gebrochen werden. Peer-to-Peer-Ansätze erfordern, dass Sie Ihre Aktivitäten an Peers übertragen, so dass diese eine zusätzliche Datenschutzebene benötigen (wie ein VPN oder ein Mischnetzwerk). Deshalb müssen wir als Branche den Nutzern die Kompromisse verschiedener Ansätze besser erklären können.“

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