TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

Blockchain Immobilien Verkauf

Quelle: Shutterstock

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Die Blockchain-Technologie bringt frischen Wind in den Immobilienhandel. Auch Häuser können nun mithilfe von Distributed Ledger den Besitzer wechseln. Jüngst machte auch der Gründer der Newsseite TechCrunch von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Michael Arrington, Mitgründer des Venture Capital Fonds CrunchFund, verkaufte in San Francisco zuletzt eine 1,6 Millionen US-Dollar schwere Immobilie. Beachtenswert daran: Arrington wickelte den gesamten Verkaufsprozess für das Objekt über die Blockchain ab. Hierzu nutzte er die Krypto-Immobilienplattform Propy.


Das Unternehmen aus dem Silicon Valley hat eine blockchainbasierte Lösung für den Immobilienhandel entwickelt. Hier können Kunden ihre Immobiliengeschäfte komplett über das Internet abwickeln. Propy speichert sämtliche Transaktionsschritte auf einer unveränderbaren Blockchain. Die Plattform verspricht gegenüber dem traditionellen Immobilienhandel somit einen Vertrauensvorteil.

Immobilien: Ein starker Use Case für Blockchain?

Arrington, beispielsweise, ist kein Freund der althergebrachten Abwicklung von Immobiliengeschäften. Das herkömmliche Verfahren bezeichnete er gegenüber Coinbase, denen diese Informationen exklusiv vorliegen, als „anstrengend und kaputt.“ Es sei ein „undurchsichtiger, veralteter und unnötig langwieriger Prozess, voll von Risiken wie Überweisungsbetrug.“ Der Unternehmer nutzt Propy nun zum zweiten Mal. Er ist indes nicht der einzige Kunde der Plattform. Jene war weltweit bereits an über 60 Transaktionen beteiligt. Der Durchschnittswert der Verkäufe liegt bei 1,5 Millionen US-Dollar.

Dementsprechend meint Natalia Karayaneva, CEO von Propy, in Immobilien einen natürlichen Anwendungsfall für die Blockchain zu erkennen:


Wenn es um teure Immobilien oder andere wertvolle Waren geht, haben diese in der Regel bereits eine digitale Eigentumsdarstellung, deshalb ist Blockchain im Wohnbereich einsetzbar. Die wesentlichen Auswirkungen der Blockchain, nach virtuellem Geld, sind als Technologie, die Eigentumsübertragungen ermöglicht […] die Blockchain vereinheitlicht den gesamten Prozess jeder Wertübertragung einschließlich Immobilien.

Karayaneva wagt im Folgenden eine günstige Zukunftsprognose. Sie glaubt, dass in den nächsten zwei oder drei Jahren der Großteil der Immobiliengeschäfte bereits digitalisiert sein wird. Die US-amerikanische Makler-Gesellschaft NAR scheint die Zeichen der Zeit demgemäß erkannt zu haben. Sie investierte unlängst in Propy.

Der Immobiliensektor liefert für Blockchain und Kryptowährungen indessen auch weitere Anwendungsfälle. Das Unternehmen Factora tokenisierte beispielsweise im März ein New Yorker Wohnhaus. Investoren können hier nun Anteile in Token-Form erwerben.


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