Taringa, Facebook Rivale Taringa Network plant eigene Krypto-Community

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Facebook Rivale Taringa Network plant eigene Krypto-Community

Taringa, der lateinamerikanische Facebook-Rivale, plant den Launch einer Krypto-Community. Diese ist Bestandteil einer Neuerfindung des Unternehmens, welches seit 15 Jahren in Südamerika aktiv ist. Nachdem vKontakte und Facebook bereits mit eigenen Krypto-Plänen aktiv sind, zieht der lateinamerikanische Social-Media-Gigant nun nach. Besonders inflationsgeplante Staaten wie Argentinien und Venezuela könnten davon Profitieren.

An Tag zwei der Blockchain Summit Latam präsentierte das Social Network Taringa seine Krypto-Pläne. Dies geht aus einem Blogpost des Unternehmens vom 7. Juli 2019 hervor. Das neue Projekt trägt demnach den Namen Taringa! Pioneros (zu Deutsch: Taringa! Poiniere).

Die Blockchain Summit Latam (BSL) fand am 4. Und 5. Juli in Mexiko City statt und zählte über 1.500 Teilnehmer. Sie brachte lateinamerikanische und globale Repräsentanten neuer Technologien zusammen. Neben Unternehmern und Entwicklern nahmen Regulierungsverantwortliche ebenfalls an der Konferenz teil. Die Implementierung und Organisation von Blockchain und digitalen Anlageformen stand im Zentrum der Tagung.

Taringa plant ganzheitlichen Kurswechsel mit Krypto

T!, wie die Plattform abgekürzt auch genannt wird, gehört zu den beliebtesten Web-Portalen weltweit. Nutzer als Argentinien, Chile, Uruguay und Mexiko sind besonders häufig in dem Netzwerk aktiv. Grundsätzlich erfreut sich das „Hispanische Facebook“ aber in allen Ländern mit spanisch-sprachiger Mehrheit großer Beliebtheit.


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Das Social Network nimmt sich nun vor, seine gesamte Struktur umzustellen. Hierbei setzen die argentinischen Macher vor allem auf die Blockchain-Technologie als Motor der Veränderung. Aus Taringa soll nämlich ein dezentralisiertes Netzwerk werden.

Zudem wird es einen Ethereum-basierten Stablecoin geben. Dieser US-Dollar-gekoppelte Coin hat unter anderem den Vorteil, in Ländern, deren nationale Währung staken Kursschwankungen ausgesetzt ist, zur Finanzstabilität beizutragen. Dies ist beispielsweise in Argentinien oder Venezuela der Fall.

Facebook und vKontakte machen es vor

Die Idee, eine eigene Kryptowährung in Umlauf zu bringen, reizt indes große Social-Media-Portale schon länger. Der russische Facebook-Konkurrent vKontakte kündigte im März 2019 eigene Krypto-Wallets für User an. Diese können die Nutzer dann entweder in Fiatgeld umwandeln oder sammeln. Sie erhalten sie demnach als Belohnung für besonders hohe Aktivität auf der Webseite.

Klotzen statt Kleckern heißt es weiterhin wie gewohnt aus dem Hause Facebook. Mark Zuckerberg stellte das Projekt Libra Ende Juni 2019 vor. Seitdem sorgt die geplante „globale Währung für alle“ bereits für Unruhe in Zentralbanken weltweit. Politiker und Finanzbeamte befürchten, dass Facebooks Mega-Projekt die internationale Finanzstabilität gefährdet.

Offensichtlich ist das Interesse großer Digitalkonzerne an eigenen Krypto-Währungen groß. Taringa kann durch seine breite Aufstellung in Südamerika möglicherweise ein Stück vom Krypto-Kuchen der Social-Media-Portale abhaben.

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