Schweizer Telekommunikationsriese tritt Hyperledger Projekt bei

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Quelle: © Björn Wylezich - Fotolia.com

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Mit einem Telekommunikationsanbieter aus der Schweiz, der größtenteils in staatlicher Hand liegt, gewinnt das Hyperledger Projekt einen weiteren Unterstützer aus der Wirtschaft.
Swisscom AG tritt Hyperledger bei

Swisscom AG tritt Hyperledger bei

Die Swisscom AG hat am 20. Dezember bekanntgegeben, dass sie das von der Linux Foundation vorangetriebene Projekt mit unterstützen möchte und dem Team damit offiziell beitritt. Gleichzeitig enthüllte das Unternehmen Informationen zu weiteren Blockchain-Projekten, die bisher hinter verschlossenen Türen gehalten wurden.

Swisscom: Bisher Blockchain-Untersuchungen im Hintergrund


Zu den eigenen Untersuchungen, zu denen es bis vor Kurzem keine offiziellen Meldungen gab, gehört auch ein Konzept, mit dem man die Kundenbindung verbessern möchte. Beteiligt gewesen sei dabei auch eine namentlich nicht genannte Bank, sowie eine Plattform für over-the-counter Trading (Investitionsprodukte mit relativ geringen regulatorischen Anforderungen)

David Watrin, verantwortlich für die Blockchain-Untersuchungen bei Siwsscom, gab folgendes Statement ab:

Hyperledger setzt auf die gleichen vielversprechenden und bewährten Werte wie Linux: Standardisierung, Expertenunterstützung und einen offenen Wissensaustausch.

Schweiz zeigt zunehmendes Interesse an der Blockchain

Neben der Swisscom AG als aktuelles Beispiel scheint die Schweiz insgesamt verstärkt an Blockchain-Technologien interessiert zu sein. Dafür spricht eine hohe Zahl an neuen Startups, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Gleichzeitig werden diese Bestreben auch im öffentlichen Sektor gefördert. Nicht zuletzt die Einführung von Bitcoin-Käufen an Automaten der Schweizerischen Bundesbahnen dürfte beweisen, dass man sich auch im öffentlichen Bereich an die Technologie heranwagt.

Meinung des Autors (Max):

Große Unternehmen wie die Swisscom AG besitzen die Möglichkeit, sich allein durch ihre (kapitalistisch betrachtete) Marktmacht einen Platz im Pool der neuen Technologien zu sichern, indem sie entweder eigene (Human-)Resourcen zur Verfügung stellen oder Investments tätigen und dafür von herangetragenem Wissen und Einfluss auf entscheidende Institutionen profitieren. Auch die Integration von Bitcoin-Käufen in die Automaten der SBB zeigt, dass es für den technologischen Fortschritt wichtig ist, von staatlicher Seite ermöglichende Rahmenbedingungen zu schaffen, die nicht durch eine zu starke Regulierung schwinden.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Stan Higgins via CoinDesk

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