Ein neuer Standard? SWIFT entwickelt Distributed Ledger Plattform

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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SWIFT Lab

Quelle: © Michal Ludwiczak - Fotolia.com

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Ein neuer Bericht offenbart SWIFTs Pläne zur Entwicklung einer eigenen Distributed Ledger (DLT) Plattform.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

ünftig Blockchain-Elemente für die Transaktionsabwicklung und das Identifikationsmanagement nutzen will. Besonders hervorzuheben ist dabei SWIFTs Vorhaben eine “unverwechselbare Distributetd Ledger Technology (DLT) Plattform” entwickeln zu wollen, die auf Anwendungen in der Finanzbranche abzielt. Die Entwicklung soll in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen aus der Branche erfolgen.

In dem Bericht steht geschrieben:

“Aufbauend auf die langjährige Zusammenarbeit in der Branche wird SWIFT alle einzigartigen Fähigkeiten der konkurrenzlosen Normen, der sich bereits erwiesen Sicherheitsstandards  sowie die starke Governance, die operative Effizienz und die Zuverlässigkeit nutzen. Damit können wir der Branche eine unverwechselbare DLT Plattform bieten.”


Ferner argumentiert der Bericht, dass aktuelle Anwendungen der Finanzinstitutionen in den Bereichen Governance, Datenkontrolle, Compliance, Standards, Identität, Sicherheit, Skalierbarkeit und Vertrauen im Allgemeinen hinterhinken.

Details zum Proof-of-Concept

Bisher zeigte sich SWIFT bereits innerhalb des Hyperleger Projekts, eine Open-Source Initiative der Linux Foundation, aktiv in der Entwicklung von Blockchain-Anwendungen.

Der Bericht gewährt auch einige Einblicke in eine Versuchsreihe des Netzwerks bei denen verschiedenen Anwendungen für die Transaktionsabwicklung und der Identitätsüberprüfung getestet wurden.

Eine Anwendung die als “Identity and Access Management” Konzept beschrieben wird, basiert beispielsweise bereits auf der Blockchain Technologie.

SWIFT ruft zur Zusammenarbeit auf

In dem Bericht rufen SWIFT und die Accenture die Industrie dazu auf an den Blockchain-Anwendungen tatkräftig mitzuwirken und ihre Ideen und Know-How mit einfließen zu lassen. Nur so könnte das größte mögliche Maß an Kompatibilität zwischen den Netzwerken und den Institutionen mit eigenen Blockchains gewährleistet werden.

“Es liegt auf der Hand, dass der DLT Standard in Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelt werden muss. Nur so kann die Technologie universell einheitlich implementiert werden.”

Kommentar des Autors (Mark): SWIFT hat bereits einen höchst vertrauenswürdigen Standard im Nachrichten- und Transaktionsverkehr für mehr als 10.000 Banken weltweit gesetzt. Zudem untersteht die Organisation dem EU Recht. Die Entwicklung eines neuen Standards in der Zusammenarbeit mit der Finanzbranche ist definitiv einklarer Vertrauensbeweis in die Blockchain-Technologie und wird vermutlich, sollte sich das Projekt durchsetzen können, einen Teil zur weiteren Adaption beitragen.”

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Stan Higgins via CoinDesk


 

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