Südkorea: zweitgrößte Stadt plant eigene Kryptowährung

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Quelle: Shutterstock

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Das südkoreanische Busan kündigte die Entwicklung einer lokalen Kryptowährung an. Die Stadt verfolgt damit ein ehrgeiziges Ziel. Denn die südkoreanische Regierung plant die Einrichtung von speziellen Blockchain-Sonderzonen.

Die Regierung Südkoreas verfolgt bei Krypto-Fragen eine offensive Linie. Restriktive Regelungen sollen mögliche Risiken eindämmen, während der Ausbau der Blockchain-Industrie durch Investitionen konsequent vorangetrieben wird. Südkorea plant so auch die Einrichtung von speziellen Sonderzonen. Diese sollen von den üblichen Blockchain-Regulierungen ausgenommen sein. Im Rennen um die Zonenvergabe gilt die Stadt Busan als eine der Favoritinnen. Um den eigenen Anspruch zu untermauern, plant Südkoreas zweitgrößte Stadt nun die Entwicklung einer lokalen Kryptowährung.


Wie die südkoreanische Tech-Seite ETnews berichtete, kooperiert Busan hierfür mit der örtlichen Busan Bank. Die Währung ist als Stable Coin angedacht. Die Wallet wird demnach in einem 1:1-Verhältnis an ein Konto bei der Busan Bank gekoppelt sein. Der Coin ist nur eines von zahlreichen Projekten, durch das die Metropole um die Gunst der südkoreanischen Regierung ringt. Die geplante Währung verspricht überdies, die städtische Wirtschaft anzukurbeln.

Regierung Südkoreas plant, in Busan zu investieren

Bereits im April wurde Busan zu einem der bevorzugten Kandidaten für Südkoreas geplante Sonderzone erklärt. Busan verpflichtete sich somit, die Blockchain-Industrie in verschiedenen Bereichen zu fördern. Die Stadt soll so auch die Voraussetzungen für ICOs bereitstellen. Die Sonderzonen scheinen somit vom südkoreanischen ICO-Verbot ausgenommen zu sein.

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Die endgültige Entscheidung über die Zonenvergabe erfolgt im Juli. Sie wird vom südkoreanischen Ministerium für kleine und mittelständische Unternehmen und Start-ups gefällt. Das Ministerium versprach der Stadt großzügige Hilfezahlungen:

Die Regierung wird umfangreiche Unterstützung leisten, wenn Busan eine eigene blockchainbasierte Währungsstruktur oder Token-Ökonomie entwickelt.

Auch Seoul setzt auf Blockchain

Indessen treibt auch Südkoreas Hauptstadt die Adaptionen der Blockchain-Technologie voran. Seouls Bürgermeister Park Won-soon investierte hierfür umgerechnet etwa 94,5 Millionen Euro. Er möchte die Stadt zu einer blockchainbasierten Smart City ausbauen. Die Stadtverwaltung erarbeitete dafür einen eigenen Blockchain-Stadtplan. Dieser wurde zum Teil bereits umgesetzt. Südkoreas Hauptstadt verfügt somit über ein blockchainbasiertes digitales Wahlsystem.

Die Pläne sind indes noch ambitionierter. Won-soon möchte 50.000 Sensoren in der Stadt verteilen lassen. Diese sollen Daten über die Stadt und ihre Bewohner sammeln. Die Daten werden anschließend für die Entwicklung von innovativen Dienstleistungen nutzbar gemacht.

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