Südkorea: Regierungsbeamter äußert sich zu Blockchain & Kryptobörsen

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: Haedong Yonggungsa Temple in Busan, South Korea. via Shutterstock

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Es gibt wieder Neuigkeiten aus Südkorea. In einem Video hat sich Hong Nam-Ki zu aktuellen Plänen der Regierung bezüglich Blockchain und Kryptowährungen geäußert. Im Gegensatz zu vergangenen Nachrichten haben die Äußerungen einen deutlich positiveren Grundton.

Nach all dem FUD, der in letzter Zeit aus Südkorea kam, gibt es wieder positive Nachrichten. Während sich der Bitcoin-Kurs langsam von den Einbrüchen im Januar erholt, nehmen auch die Nachrichten wieder einen versöhnlicheren Ton an. So sprechen die aktuellen Pläne der Regierung in Südkorea eindeutig dafür, dass es nicht zum viel gefürchteten Verbot von Kryptowährungen und -börsen kommen wird. Viel eher ist die Regierung in Südkorea gerade dabei, auf eine erfolgreiche Petition vom Dezember letzten Jahres zu regieren.

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Darin hatten die Antragsteller sich für eine vernünftige Regulierung statt einem kompletten Verbot stark gemacht. Die Regierung hingegen will die Gefahren, die vor allem Kritiker bei Kryptowährungen immer wieder aufkommen sehen, bekämpfen statt Verbote auszusprechen. So wollen sie mit einem neuen System Dinge wie Marktmanipulation und illegale Aktivitäten verhindern.

Südkorea stellt Blockchain-Pläne vor

Dazu hat sich Hong Nam-Ki, Vorsitzender des sükoreanischen Büros für die Koordinierung der Regierungspolitik, heute in einem Video geäußert. Das bereits im Januar eingeführte System zur Verhinderung von Geldwäsche stehe momentan im Fokus der Regierungsbemühungen:

„Momentan setzt die Regierung ihren Fokus auf die Transparenz bei Transaktionen von Kryptowährungen innerhalb des gesetzlichen Rahmens. In der Vergangenheit passierten unerwünschte Dinge bei Registrierungen an Börsen. So haben Unbekannte ihr Geld über nicht registrierte Accounts gewaschen oder in manchen Fällen das Geld von Kunden auf andere Kunden übertragen.“

Seit Kurzem sind alle Bürger in Südkorea dazu verpflichtet, bei Anmeldungen ihren realen Namen anzugeben. Hong äußerte weiter, dass die Regierung ihr Budget für die Forschung im Blockchain-Bereich vergrößert habe:

„Wir werden unser Bestes tun, um den Wettbewerb in Technologiefragen zu verbessern, indem wir Technologie für die Blockchain entwickeln oder in der Industrie anwenden. Um genau zu sein, plant die Regierung einen Entwicklungsplan für Blockchainlösungen während der ersten Hälfte des Jahres.“

BTC-ECHO

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