Südkorea gibt grünes Licht für Bitcoin-Börsen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Bitcoin-Börsen und Banken dürfen in Südkorea zusammenarbeiten. Das hat der Vorsitzende der Finanzaufsichtsbehörde von Südkorea, Choi Jong-KU, offiziell bestätigt. Demnach gebe es keine Probleme bei der Vereinbarkeit von Exchanges und Banken, zumindest unter Vorbehalt.

Dass Südkorea ein wichtiger Ankerpunkt im Bitcoin-Ökosystem ist, dürfte den meisten Krypto-Interessierten bekannt sein. Das zeigte sich vor allem zu Beginn des Jahres. Nachdem der Bitcoin-Kurs im Januar stark an Fahrt verlor, wendeten viele ihren Blick auf das asiatische Land. Das (damals noch) recht restriktive Vorgehen der Regierung stand im Verdacht, mitunter zu FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) geführt zu haben. Denn die Regierung sorgte für eine strengere Überwachung, nicht zuletzt da Beamte im Verdacht standen, Insider-Handel betrieben zu haben. Zwischenzeitlich waren auch ICOs verboten, diesen recht engen regulatorischen Griff lockerte die Regierung jedoch zunehmend.

Choi Jong-Ku gibt grünes Licht für Bitcoin-Börsen

Das bestätigte nun Choi Jong-Ku. Der Vorsitzende der Finanzaufsicht meinte bei einer Anhörung, dass Bitcoin-Börsen und Banken gut harmonieren könnten, solange entsprechende Regelungen eingehalten würden. Dazu gehören vor allem die Wahrung der Know-Your-Customer-Richtlinien (Kenne deine(n) Kunden) sowie die Achtung der Anti-Geldwäsche-Vorschriften. Seien die Bitcoin-Börsen und die Banken mit diesen Vorschriften im Einklang, haben Anleger nach Choi Jong-Ku nichts zu befürchten:

„Es gibt keine Probleme bei Banken, die virtuelle Bankkonten für den Umtausch von Kryptowährungen anbieten. Wenn die Digital Asset Trading Plattformen über KYC- und AML-Systeme verfügen, ist die Ausgabe virtueller Bankkonten an Börsen kein Problem.“

Die Aussage des Vorsitzenden der Aufsichtsbehörde ist letztlich ein wichtiges Signal für (koreanische) Krypto-Enthusiasten. Erst kürzlich erkannte die Regierung die Börsen Bithumb, Upbit, Gopax, Korbit, Coinone und andere Börsen offiziell an, wodurch dem Handel mit Kryptowährungen in Südkorea derzeit deutlich klarere Richtlinien gegeben werden, als hierzulande.

BTC-ECHO

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