Südkorea: Devisenbetrug durch Krypto-Handel im Wert von 600 Millionen US-Dollar

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: world money as background via Shutterstock

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In Südkorea wurde der Handel von und mit Kryptowährungen durch Regierungsvertreter genauestens untersucht. Dabei ist festgestellt worden, dass sich der Gesamtwert des Devisenbetrugs, bei dem Kryptowährungen genutzt wurden, beinahe 600 Millionen US-Dollar beträgt. Welche Konsequenzen die Regierung nun daraus zieht, ist noch unklar.

Im vergangenen Monat Januar ist es vor allem Südkorea gewesen, das die Krypto-Welt in Atem gehalten und die Schlagzeilen bestimmt hat. So gab es widersprüchliche Aussagen verschiedener Regierungsbehörden und Ministerien bezüglich eines möglichen tiefer greifenden Verbots des Handels mit Kryptowährungen, welches zunächst von Seiten des Justizministeriums angeregt, anschließend vom Finanzministeriums jedoch wieder verworfen wurde. Schlussendlich wurde sich darauf geeinigt, dass der Krypto-Handel zukünftig einfach stärker reguliert und unter scharf kontrollierten KYC-Bedingungen stattzufinden hat. Der bewegte Krypto-Monat in Südkorea und China ist zudem das Titelthema der heute erscheinenden Ausgabe des Kryptokompasses.

Jüngste Meldungen aus Korea lassen jetzt vermuten, dass die Skepsis gegenüber Kryptowährungen nicht unbedingt geringer werden wird. So haben südkoreanische Beamte illegale Krypto-Aktivitäten aufgedeckt, dessen Wert sich insgesamt auf umgerechnet beinahe 600 Millionen US-Dollar beläuft. Diese Zahl kam auf im Zuge einer genaueren Untersuchung des Gebrauchs von Kryptowährungen, die in illegalem Devisenhandel verwendet wurden. Die Regierung Südkoreas hatte im Rahmen der neuen Gesetzgebung zuletzt die Bemühungen verstärkt, Krypto-Aktivitäten ausfindig zu machen, die in Zusammenhang mit illegalen Geschäften stehen.

Wie aus der Stellungnahme der koreanischen Zollbehörde hervorgeht, soll sich ein großer Teil des illegalen Devisenhandels im Zeitraum von März bis Dezember letzten Jahres zwischen Südkorea und Australien abgespielt haben. Das in Kryptowährungen zirkulierende Geld soll ein Volumen von umgerechnet fast 450 Millionen US-Dollar betragen haben.

Ob sich diese Feststellung auf unmittelbare Handlungen der Regierung auswirken wird, muss noch abgewartet werden. In jedem Falle ist davon auszugehen, dass diese eingehenden Prüfungen von Aktivitäten, die im Zusammenhang mit Kryptowährungen stehen, in Zukunft zunehmen wird. Ein noch härteres Vorgehen gegen Kryptowährungen im Allgemeinen ist jedoch nicht zu erwarten.

BTC-ECHO

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