Studie, Studie: Jeder Zweite unter 35 denkt über Investition in Bitcoin & Co. nach

Quelle: Trends and novelties in the ICO market. A magnifying glass, gold coins of electronic currency and a growing quotation chart symbolize the trends in the Initial coin offering market. via shutterstock

Studie: Jeder Zweite unter 35 denkt über Investition in Bitcoin & Co. nach

Eine Studie der Postbank hat ergeben, dass etwa jeder dritte Deutsche darüber nachdenkt, in Bitcoin oder andere Kryptowährungen zu investieren. Bei den unter 35-Jährigen sei es fast jeder Zweite. Die Umfrage gibt zudem Aufschluss darüber, wie viele Deutsche tatsächlich Kryptowährungen besitzen.

Die Postbank gab eine Studie in Auftrag, um mehr darüber zu erfahren, wer bereit ist, in Kryptowährungen zu investieren – oder zumindest, wer darüber nachdenkt. Insgesamt befragte die Postbank 3.100 Bundesbürger, eine Zahl, die laut Postbank als „bevölkerungsrepräsentativ“ gilt.

Das Ergebnis: Insgesamt hält jeder dritte Deutsche Kryptowährungen für eine interessante Geldanlage, bei den unter 35-Jährigen sei es hingegen jeder Zweite. Die Gründe dafür sind die Unabhängigkeit von der Geldpolitik der Notenbanken hohe Renditechancen und die mit Kryptowährungen verbundene Anonymität. Für jeden fünften Interessenten zählten außerdem emotionale Gründe wie Nervenkitzel und das „Goldgräber-Feeling“, in eine noch relativ neue, digitale Anlageform zu investieren.

Dr. Thomas Mangel Chief Digital Officer, Chief Digital Officer von der Postbank findet das bemerkenswert:

„Es ist bemerkenswert, dass das Interesse der Deutschen an Kryptowährungen als Geldanlage trotz hoher Kursverluste und offenbarer Risiken immer noch groß ist. Hier liegt mit Sicherheit eine reelle Gefahr, dass Menschen Geld verlieren, nur weil sie einem Hype folgen.”

Von den Befragten gab ferner jeder fünfte Bundesbürger an, sich mit Kryptowährungen gut oder sehr gut auszukennen. Allerdings herrschen noch Bedenken. So sagen 56 Prozent der Befragten, dass ihnen das Risiko zu hoch sei, während die Hälfte einräumt, dass sie sich mit Kryptowährungen zu wenig auskennen. Knapp 30 Prozent der Befragten hatten Bedenken bezüglich der Technologie: Kryptowährungen seien „rein virtuell“, außerdem habe man Angst vor Hackern. Auch fehlende Kontrolle und Schutz hindern die potentiellen Anleger daran, zu investieren: 30 Prozent gaben an, dass sie der fehlende Einlagenschutz von einer Investition abhalte, während 29 Prozent die fehlende staatliche Kontrolle bemängelten.

Digital Natives besitzen eher Kryptowährungen als der Durchschnitt


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Die Studie ergab ferner, dass es vor allem junge Menschen sind, die Kryptowährungen besitzen:

„Mit sechs Prozent besitzen die sogenannten ‚Digital Natives‘ doppelt so oft Kryptowährungen wie der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. In den kommenden zwölf Monaten wollen sich weitere 14 Prozent der 18- bis 34-Jährigen noch Kryptowährungen zulegen. Über alle Altersgruppen hinweg sind dies nur acht Prozent.”

Fazit: Da kommt noch was.

BTC-ECHO

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