SpriteCoin: Wallet-Software erpresst Windows-User

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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spritecoin
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Kürzlich berichteten mehrere Sicherheitsfirmen von einer neuen und zugleich besonders heimtückischen Form der Schadsoftware, die sich als harmloses Verwaltungsprogramm für Kryptowährungen tarnt. Doch der SpriteCoin ist in Wahrheit gar kein Coin. Er blockiert die Windows-PCs, um deren Eigentümer um 120 US-Dollar zu erleichtern.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Cyberkriminelle gehen bei ihren Methoden gerne mit der Zeit. Und da neben Smartphones auch auf Desktop-Geräten zunehmend Software zur Verwaltung von Wallets genutzt wird, sprangen die Erpresser auf diesen Zug auf. Das zumindest vermuten die Sicherheitsforscher der kalifornischen Firma Fortinet, die vor ein paar Tagen als erste über diese neue Form der Schadsoftware berichtet haben.

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Laut der Beschreibung des Clients handelt es sich bei dem Windows-Programm um eine Software zur Verwaltung des digitalen Guthabens des SpriteCoins. Doch im Laufe der Installation werden alle Dateien des betroffenen Computers verschlüsselt und sollen erst dann wieder freigeschaltet werden, wenn man sich mittels der Kryptowährung Monero freigekauft hat. 120 US-Dollar sollen den Cyberkriminellen mittels 0,3 Monero überwiesen werden. Der versprochene Schlüssel zur Behebung aller Barrieren bewirkt nach der Bezahlung nur noch Schlimmeres. Weitere Schadprogramme werden nach Eingang des Guthabens nachgeladen, der PC ist und bleibt unbenutzbar. Die Daten der befallenen Computer sind in jedem Fall verloren. Eine schnelle Methode zur Rettung des PCs ist bisher nicht bekannt. Die Geräte müssen neu installiert werden. Anschließend muss jeweils das aktuellste Backup, sofern überhaupt eines erstellt wurde, neu aufgespielt werden.

Fortinet glaubt an eine vergleichsweise schnelle Verbreitung des Programmes, weil den Nutzern im Falle der Installation ein digitales Guthaben versprochen wird. Manche Anwender werfen in Anbetracht eines finanziellen Vorteils ihre guten Vorsätze über Bord. Tony Giandomenico von FortiGuard Labs sagte den Kollegen von ZDNet, er glaube, dies diene wahrscheinlich vor allem als Beweis für neue erfolgsversprechende Verbreitungsmechanismen und weniger der Erpressung möglichst vieler Windows-Nutzer.

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