Spanien: Autonomes Aragonien erhält blockchainbasierte Verwaltung

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Die autonome Gemeinschaft Aragonien im Nordosten Spaniens wird als erste in ihrem Land die Blockchain-Technologie für ihre öffentliche Verwaltung nutzen. Dafür arbeitet die aragonesische Regierung mit dem Blockchain-Ökosystem Alastria zusammen, das von mehr als 274 Unternehmen und Institutionen gefördert wird. Mit einer transparenteren und effizienteren Verwaltung auf Blockchain-Basis will Aragonien Unternehmen und Investoren in das Gebiet locken.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Phillip Horch

„Verwaltung“ wird häufig mit einer langsamen und undurchsichtigen Bürokratie gleichgesetzt. Viele Unternehmen können sich in unseren globalisierten Zeiten aussuchen, in welchen Ländern sie Standorte eröffnen. Die Entscheidung fällen sie daher unter anderem auch im Hinblick auf den Verwaltungsaufwand vor Ort. Entsprechend will die autonome Gemeinschaft Aragonien künftig mit einer hochmodernen, effizienten und transparenten Verwaltung aufwarten, um Unternehmen und damit potentielle Investoren anzulocken.

„Enormes Potential“ für die Verwaltung

Mit dem Ziel, eine qualifizierte Autonomie für verschiedene Nationalitäten und Regionen im Land zu garantieren, wurde Aragonien als eine von Spaniens 17 autonomen Gemeinschaften 1982 gegründet. Das Gebiet ist eines der am dünnsten besiedelten Regionen in Spanien. Entsprechend ist die Hauptstadt Saragossa die einzige Großstadt. Dort wohnt ungefähr die Hälfte der Einwohner Aragoniens. Daher überrascht es wenig, dass die Regionalregierung sich um den Zuwachs an Unternehmen bemühen will.


Wie Europa Press am 17. September berichtete, soll die Blockchain-Technologie soll dafür sorgen, dass die aragonesische Verwaltung transparenter, effizienter und somit attraktiver für neue Unternehmen wird. So hat Fernando Gimeno, der Berater für Finanzen und öffentliche Verwaltung in der aragonesischen Regierung, einen Vertrag mit Alastria unterzeichnet. Alastria ist nach eigenen Angaben ein „halböffentliches, unabhängiges, genehmigtes und neutrales Blockchain/DLT-Netzwerk“, das seinen Partnern ermöglicht, „diese Technologien in einer kooperativen Umgebung zu testen“. Aragonien wird als neuer Partner dieses Konsortiums die erste spanische autonome Gemeinschaft sein, die blockchainbasierte Dienste auf Landesebene anbietet.

Gimeno ist von der Blockchain-Technologie begeistert und prophezeit, dass die Welt die Macht dieser Technologie in naher Zukunft „plötzlich und stark“ erkennen werde. Zudem sei DLT „die Zukunft der Technologie“ und „grundlegend“ für die öffentliche Verwaltung, da sie die Transparenz und die Effizienz der Verwaltung verbessern wird. Dies wird wiederum Unternehmen und Investitionen anlocken, meint Gimeno. Zudem werden Mitarbeiter der regionalen Verwaltung bereits für die Arbeit mit der Technologie geschult. So sollen sie sich mit ihrem „enormen Potenzial“ vertraut machen.

BTC-ECHO


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