Showroomprive: Gründe für die Bitcoin-Integration

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: © eyetronic, Fotolia

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“Ich denke dass in den nächste drei bis vier Jahren zwischen 5 und 10% der Zahlungen in Bitcoin abgewickelt werden. Wenn es noch eine weitere Technologie geben wird und weitere große „Player“ in das Bitcoin Geschäft einsteigen, wird es sogar noch schneller gehen.“
Ein Blick auf die amerikanischen Vorreiter

eine in Paris ansässige Onlineplattform die Textilien, Kosmetika und Haushaltswaren von führenden Marken teils 30-70% günstiger anbietet.


Das Unternehmen hatte im Jahr 2013 einen Umsatz von über 500 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Damit landete die e-Commerce Plattform direkt hinter dem privat geführten Unternehmen LVMH Moët Hennessy.

Mit der Integration von Bitcoin als Zahlungsoption könnten die Zahlen jedoch schon bald besser aussehen, so Showroomprive.

In einem Interview mit CoinDesk sagte der Mitgründer und CEO des Unternehmens Thierry Petit:

“Ich denke dass in den nächste drei bis vier Jahren zwischen 5 und 10% der Zahlungen in Bitcoin abgewickelt werden. Wenn es noch eine weitere Technologie geben wird und weitere große „Player“ in das Bitcoin Geschäft einsteigen, wird es sogar noch schneller gehen.“

Ein Blick auf die amerikanischen Vorreiter

Showroomprive fokussiert sich auf Kunden, die gerne Markenprodukte zu besonders günstigen Preisen kaufen. Die Einführung einer weiteren Zahlungsmethode mag da bei dem ein oder anderen störend oder aber interessant klingen.

„Ich, der Gründer des Unternehmens bin eigentlich ein Ingenieur und ich liebe neue Technologien. Besonders aber liebe ich es zu sehen wie Sie eine ganze Branche in Unruhe versetzen können,“ so Petit.

Das erste mal aufmerksam auf Bitcoin wurde Petit ungefähr vor 1,5 Jahren. In diesem Jahr und im Zuge der Bitcoin-Integration seitens großer US-amerikanischen Unternehmen wurde er langsam noch neugieriger auf Bitcoin:

„Vor ein paar Monaten haben wir davon gehört, dass bereits verschiedene test in den USA laufen. Mehr und mehr bekannte e-Commerce Seiten wie Dell oder Expedia haben Bitcoin als Zahlungsmittel integriert und wir haben uns gedacht das würde auch sehr gut in unsere Zahlungsstrategie passen. Das ist auch der Grund warum ich die Integration der Bitcoin Lösung so pragmatisch angegangen bin.“

Die Bitcoin-Zahlungsmethode wurde von Showroomprive zuerst in den Niederlanden implementiert. Dieser Markt ist bekannt für seine Offenheit gegenüber neuer Innovationen.

Es ist eine Herzensänderung

Petit war sehr überrascht von dem Lernprozess. Anfangs ist er die Sache aufgrund der zweifelhaften Berichterstattung seitens der Medien sehr vorsichtig angegangen:

„Aufgrund der Tatsache, dass die Leute jetzt vom Bitcoin motiviert worden sind, wissen sie auch mehr oder weniger was Bitcoin ist. Und das ist schon mal ein sehr positiver Schritt. Ich hatte anfangs Angst vor den wohlmöglich schlechten Reaktionen aus dem Markt, aber genau das Gegenteil ist eingetreten. Die Menschen denken es ist eine großartige Innovation.“

Danach wandte sich Petit den regulatorischen Angelegenheiten zu und sprach in den höchsten Tönen über den französischen Senator Philippe Marini. Petit verteidigte seinen Ansatz zur Bitcoin-Regulierung und sagte:

„In Frankreich wollen sie Bitcoin regulieren um ihn zu schützen, nicht um ihn auszulöschen.“

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Tanaya Macheel via CoinDesk

Image Source: Fotolia

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