Shorting und Margin Selling in der Kritik: Das Regulierungs-ECHO

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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In Thailand gibt es Aussichten auf eine Bitcoin-Börse für institutionelle Anleger. Der Start der Bakkt Futures lässt derzeit auf sich warten, während in Bermuda die erste regulierte Exchange auftaucht. Außerdem macht sich Kanada auf die Jagd nach Short Trading. Das Regulierungs-ECHO.

Wieder nur gehodlt und nicht mitbekommen, was bei der Regulierung von Bitcoin, Altcoins und allem, was dazu gehört, passiert ist? Macht nichts. Hier das Regulierungs-ECHO.

Stock Exchange of Thailand: Bitcoin-Börse für institutionelle Anleger kommt 2020


In Thailand arbeitet die Wertpapierbörse SET an einem Ansatz, um Bitcoin & Co. voll zu regulieren. Dafür plant man ferner eine Handelsplattform. Wenn es gut läuft, geht die Exchange bald an den Start. Die Bitcoin-Börse für institutionelle Anleger soll noch 2020 kommen.

Bakkt: Start von Bitcoin Futures nicht mehr in diesem Quartal

Das ist ein kleiner Rückschlag für Fans von Terminkontrakten für Kryptowährungen: Die heiß ersehnten Bitcoin Futures aus dem Hause Bakkt sollen nicht mehr in diesem Quartal kommen. Das heißt jedoch nicht, dass sie abgesagt werden. Mehr dazu? Hier entlang.

Bermuda erlaubt erste Bitcoin-Börse

Neuigkeiten aus Bermuda. So berichtet das Krypto-Magazin Cryptoninja, dass die erste Börse namens Omega One ab sofort die Erlaubnis hat, Kryptowährungen auf dem britischen Überseegebiet zu handeln. Das Unternehmen richtet sich dabei vor allem an institutionelle Anleger, die „das große Geld“ ins System spülen sollen.

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Kanada erwägt, Short Trading und Margin Selling zu verbieten

Trader in Kanada müssen eventuell bald kürzer treten. So erwägt die Regierung, bald Short Trading und Margin Selling auf Bitcoin-Börsen für illegal zu erklären. Dazu legten die Behörden vergangene Woche einen Gesetzvorschlag vor. Darin heißt es:

Obwohl DLT Vorteile bieten kann, deuten globale Vorfälle auf Krypto-Anlagen hin, die im Vergleich zu anderen Anlagen ein erhöhtes Risiko in Bezug auf Verlust und Diebstahl aufweisen. […] Um das Risiko potenziell manipulativer oder irreführender Aktivitäten kurzfristig zu verringern, schlagen wir vor, dass Plattformen kein Dark Trading oder Short Selling zulassen oder die Marge auf ihre Teilnehmer ausweiten.

Japan will den Regulierungs-Gürtel enger schnallen

Auch Japan will sich gegen Margin Trading zur Wehr setzen. Wie man der lokalen Newsseite Nikkei Reports entnehmen kann, steht hier der „virtuelle Devisenhandel“, also Krypto-Trading, im Fokus:

Das Kabinett genehmigte am Freitag Änderungsentwürfe zu Japans Finanzinstrumenten und Zahlungsdienstleistungsgesetzen, die den Hebel im virtuellen Devisenmargenhandel auf das Zwei- bis Vierfache der anfänglichen Einlagen begrenzen würden. Die neuen Limits entsprechen den Standards und sind vergleichbar mit denen im Devisenhandel.

Schweiz: Nationalrat will Regulierung

Es war knapp. Doch mit 93 zu 88 Stimmen entschied sich die Schweizer Regierung bzw. der Nationalrat für eine baldige vollständige Regulierung von Bitcoin, Altcoins und anderen Kryptowährungen:

Der Bundesrat will noch im Frühjahr Vorschläge zur Regulierung von Kryptowährungen wie Bitcoin in die Vernehmlassung schicken. Das sagte Finanzminister Ueli Maurer am Mittwoch im Nationalrat. Der Rat nahm dennoch einen Vorstoß dazu an.

Die bisherige Entwicklung im Alpenland lässt vermuten: Es wird nicht allzu restriktiv werden.

So weit, so reguliert. Das Regulierungs-ECHO.


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