SendFriend: Geldsendungen auf die Philippinen durch xRapid bald günstiger

SendFriend: Geldsendungen auf die Philippinen durch xRapid bald günstiger

SendFriend aus New York will für kostengünstige Geldtransfers auf die Philippinen sorgen. Mithilfe von Ripples xRapid sollen die Transfergebühren für internationale Geldüberweisungen auf drei Prozent fallen.

Über den Start von xRapid berichteten wir bereits an mehreren Stellen. Sinn der Sache war es, grenzüberschreitende Transaktionen sowohl kostengünstiger als auch schneller zu gestalten. Mit SendFriend geht ein junges Unternehmen an den Start, dessen Ziel es ist, die Philippinen als eines der ersten Länder in den neuen Payment-Service von Ripple zu integrieren. Damit ist SendFriend das vierte Unternehmen, das xRapid verwendet.

Erklärte Zielgruppe sind Gastarbeiter aus den Philippinen. Diese mussten bis dato auf die teuren Payment-Services wie Western Union oder MoneyGram zurückgreifen.

Für grenzüberschreitende Überweisungen sei xRapid besonders gut geeignet, sagt SendFriend-Finanzchef David Anderson. Gegenüber American Banker äußerte sich Anderson folgendermaßen:

„[Die Nutzung von xRapid] ermöglicht es uns im Backend, mit unserem Kapital effizienter zu sein. Die Transaktionen sind Echtzeit-Abwicklungen, sodass wir keine Vorfinanzierung vornehmen müssen. Wir müssen kein Geld im Empfangskorridor parken und dann das Fremdwährungsrisiko managen.“

Krypto-Use-Case Überweisungsgebühren

Kryptowährungen besitzen das Potenzial, die finanzielle Inklusion von Entwicklungsländern voranzutreiben. Durch die vergleichsweise geringen Transaktionsgebühren sind Krypto-Transfers geeignet, Geld an Verwandte zu senden, ohne dass diese im Besitz eines Bankkontos sind. Bisher wurden für internationale Bargeldsendungen Gebühren von bis zu 20 Prozent fällig.


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Ripple sorgt in der Krypto-Szene derzeit für Aufsehen. Mit xRapid und dem Telegram-Bot XRP Text gehen zwei Projekte an den Start, die sich anschicken, das große Krypto-Versprechen der finanziellen Integration einzulösen. Jetzt kommt es darauf an, die nötige Infrastruktur zu legen.

Dass sich xRapid jedoch noch weiterentwickeln muss, dürfte durch die folgende Aussage von Western-Union-CEO Hikmet Ersek deutlich werden:

„Es wird immer wieder kritisiert, Western Union sei nicht kosteneffizient. In unseren Tests [mit xRapid] konnten wir jedoch keine Verbesserung in diesem Bereich feststellen.“

Hinter SendFriends stehen allerdings namhafte Unternehmen aus der Finanzbranche wie MasterCard, Barclays und Deloitte. Es lohnt sich also, das Projekt weiterhin zu beobachten.

BTC-ECHO

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