SegWit: Bitcoin-Skalierung erreicht die nächste Phase

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: © cacaroot - Fotolia.com

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Die freiwillige Gruppe der Bitcoin Core-Entwickler leiten die nächste Segregated Witness (SegWit) Testphase zur Lösung der Bitcoin Blocksire-Debatte ein.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Die Ankündigung und Zusammenführung des SegWit Codes mit dem Core Code in einer Testumgebung kommt 6 Monate nachdem Pieter Wuille, Mitgründer des Blockstream Startups und Mitglied der Bitcoin-Core Community, SegWit erstmals vorstellte.


Seither wurde SegWit eingehend von der Developer-Community und weiteren teilhabenden Unternehmen aus der Bitcoin-Branche getestet. Erst am 6. Juni trafen sich die Entwickler auf ein Face-to-Face Meeting für ein Hands on Review in Zürich und schauten sich den Code nochmals gemeinsam an.

Zur Erinnerung: SegWit wurde veröffentlicht um das Bitcoin Skalierungsproblem zu lösen. Anstelle einer Vergrößerung der Blocks auf der Blockchain versucht man mit der SegWit Lösung den Raum zwischen den Blocks effizienter zu nutzen um hier wertvolle Bytes einzusparen. Zudem beschäftigt sich die SegWit Lösung mit dem Problem der Transaktions-Verfälschung und der Veränderung der Transaktions-IDs, bevor diese vom Netzwerk bestätigt werden.

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Mit der Zusammenführung von SegWit und dem Bitcoin-Master Code, können die Entwickler eine neue Testphase einläuten. Den Entwicklern zufolge haben sie jetzt mehr Möglichkeiten das Upgrade einem Stresstest zu unterziehen um eventuelle Probleme und Bugs zu identifizieren und auszumerzen. Auch andere Features sollen hierbei auf der Agenda stehen.

Eines vorab: Segregated Witness hat noch einen weiten Weg vor sich bevor das Update in das öffentliche Netzwerk eingespielt wird.

Bei dem zusammengeführten Code fehlt weiterhin ein wichtiger Bestandteil um ihn im Live-Netzwerk aktivieren zu können. Dieser Teil soll laut dem Core Team erst dann geschrieben werden, wenn der Code weitere Tests durchlaufen hat.

Wille  sagte in einem Interview mit CoinDesk:

“Als nächstes werden wir Feedback sammeln und das ganze System in einer Testumgebung für den Einsatz in der realen Welt testen. Im darauffolgenden Schritt werden wir den Aktivierungscode schreiben und SegWit veröffentlichen, in der Hoffnung dass SegWit von den Minen und der Community schnell angenommen wird.”

Der Werdegang von SegWit hat in der Vergangenheit für reichlich Zündstoff gesorgt.

Befürworter der Blocksize Vergrößerung warfen den Core-Entwicklern vor, dass SegWit viel zu komplex für die Skalierung  sei. Einige warfen dem Team gar vor, die Interessen der Bitcoin-Nutzer zu ignorieren. Im Zuge der Debatte wurde eine weitere Lösung vorgestellt: Bitcoin Classic

Eine Frage des Timings

Eine der wichtigsten Fragen die wohl derzeit im Raum stehen ist, wann SegWit nun endlich Teil des Netzwerks wird, auch wenn es bereits im Bitcoin-Testnet live geschaltet wurde.

Einhergehend mit laufenden der Testphase,  werden die Entwickler SegWit in die Bitcoin Core Version 0.12 einspielen – die Version die im Februar diesen Jahres ihr Release feierte. Auf deutsch gesagt werden also neue Elemente des Codes in eine alte Version integriert.

Bitcoin Core Entwickler Wladimir van der Laan zufolge könnte dieser Prozess bereits Anfang nächsten Monats stattfinden, abhängig vom weiteren Verlauf der aktuellen Testphase.

Wuille rechnet, abhängig vom Timing, mit einem Release in der Core Version 0.13.0 oder 0.13.1.

Eine solche Unternehmung ist natürlich immer mit einem Risiko verbunden, gerade bei einer Bitcoin Marktkapitalisierung von + 10 Mrd. US-Dollar.

Wuille sagte CoinDesk, dass diese Risiken zwar Realität seinen, diese aber unter genauester Beobachtung des Core Teams und aller Teilnehmer der SegWit Testphase stehen.

“Segregated Witness ist ohne Frage die bisher größte Veränderung im Bitcoin Code. Deshalb wird dieser Veränderung derzeit die größte Aufmerksamkeit geschenkt und sie wird alle möglichen Tests durchlaufen. Ich bin mir sicher, dass wenn es Bugs geben wird, diese nur sehr klein sein werden und wir diese bereits im Testnet aufspüren werden.”

Auch wenn die Core-Entwickler für ihre Segregated Witness Unternehmung weiterhin Kritik ernten, so ist die Zusammenführung des Codes mit dem SegWit Update in der Testumgebung ein klares Signal dafür, dass es weiter geht und die Entwickler nicht wie von manch bösen Zungen behauptet, untätig rumsäßen.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Stan Higgins via CoinDesk

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