SEC überprüft Krypto-Hedgefonds: Kein Grund zur Panik

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: The Time of Tea Break. via shutterstock

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Die US-amerikanische Finanzaufsichtsbehörde will in den nächsten Monaten Krypto-Hedgefonds untersuchen. Während die SEC sich bisher hauptsächlich mit dem legalen Status von ICOs und Kryptowährungen befasst hat, schaut sie sich nun also die Finanzprodukte an. Kein Grund zur Panik.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Die Finanzwelt nähert sich dem Bitcoin-Ökosystem und all seinen Begleiterscheinungen an. Das ist soweit nichts Neues. ETFs, Futures & Co. sind allesamt Instrumente des traditionellen Finanzmarktes, die es konservativeren Anlegern schmackhaft machen, auch vom Krypto-Boom zu profitieren.


Mit Krypto-Hedgefonds haben Anleger dahingehend die Möglichkeit, eine breite Palette an Finanzinstrumenten bzw. unterschiedlicher Anlagestrategien einzusetzen. Dabei gehen Investoren traditionsgemäß relativ hohe Risiken ein, haben jedoch auch die Aussicht auf überdurchschnittliche Renditen. Mit Hedgefonds können Anleger letztlich von der Volatilität von Kryptowährungen profitieren. Etwa mit der Möglichkeit, auf Kursschwankungen zu wetten, kann man Gewinne einstreichen, ohne direkt Bitcoin oder andere Kryptowährungen besitzen zu müssen.

Das ruft nun die Securities and Exchange Commission (SEC), die US-amerikanische Finanzaufsichtsbehörde auf den Plan. Momentan untersuchen sie über 100 solcher Hedgefonds für Kryptowährungen. Die Behörde will offenbar sichergehen, dass alle Produkte den offiziellen Richtlinien entsprechen. Die Untersuchungen sollen in den nächsten beiden Monaten beginnen. Das Hauptziel der Untersuchungen ist es, sicherzugehen, dass Fundmanager tatsächlich auch die Produkte besitzen, die sie anbieten.

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Aus aktuellem Anlass sei hier eine Einordnung gegeben. Die Tatsache, dass die SEC Krypto-Hedgefonds untersuchen wollen, sollte keine Unruhe auslösen. Unregulierte Finanzprodukte würden Betrügern Tür und Tor öffnen. Genau wie die Warnung, die die japanische Aufsichtsbehörde gegenüber Binance ausgesprochen hat, handelt es sich hier nicht um ein Verbot. Selbst, wenn Finanzprodukte reguliert oder gar Börsen verboten werden sollten (was momentan nicht der Fall ist!), wird Bitcoin nicht verschwinden. In einer Industrie, die vor grenzwertig moralischen Inhalten und kriminellen Machenschaften nicht gefeit sein kann, ist eine durchdachte Regulierung durchaus sinnvoll. Darum: Kein Grund zur Panik.

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