SEC: Bitcoin-ETF-Entscheidung am 5. November

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Die US-amerikanische Finanzmarktaufsicht Securities and Exchanges Commission (SEC) hat den nächsten Termin für die Entscheidung zu den Bitcoin-ETF-Anträgen festgelegt. Am 5. November soll nun Klarheit in die Posse um börsennotierte Fonds gebracht werden, die in Bitcoin investieren. Zumindest falls der SEC nicht schon wieder ein Grund zum Aufschieben einfällt.

Seit einer gefühlten Ewigkeit warten Krypto-Investoren nun bereits auf den Start eines Exchange Trade Funds (ETF), der mit Bitcoin handelt. Die in den USA zuständige Behörde Securities and Exchanges Commission hatte in den letzten beiden Jahren jedoch alle Anträge, einen solchen Fonds aufzulegen, abgelehnt. Die wohl eindringlichsten Fälle waren die Vorschläge der Winklevoss-Brüder.

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Inzwischen haben auch einige andere Anbieter bei der SEC nachgefragt, ob und wann sie einen börsennotierten Fonds für den Krypto-Handel starten dürfen. Zur Beobachtung stehen insgesamt neun verschiedene ETF-Vorschläge von drei Anbietern. Die NYSE Arc und GraniteShares reichten zwei Anträge ein, Direxion derer ganze fünf.

Im August hatte die SEC auch den neuen Bestrebungen zunächst eine Absage erteilt, diese jedoch nur einen Tag später revidiert. Stattdessen gab man an, sich die Sache noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Dazu möchte man sich noch eindringlicher mit dem befassen, was die Krypto- und Investoren-Community über einen Bitcoin ETF denkt.

Die SEC hatte dazu einen zeitlichen Slot eröffnet und bat um Rückmeldung von jeder möglichen Person oder Institution, im Falle von berechtigten Bedenken oder auch Gründen für einen ETF. Als vorläufiges Enddatum ist nun der 26. Oktober anvisiert. Bis zu diesem Zeitpunkt möchte die SEC die Einträge der Bevölkerung anschauen und daraufhin entscheiden. Endgültig festlegen will sich die SEC nicht vor dem 5. November.

Was bringt die Verschiebung eigentlich?

Mit der Verschiebung der Deadline erkauft sich die SEC in erster Linie mehr Zeit, sich die ganze Sache noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Ebenso liegt es nahe, dass sie auf Eingebungen und Geistesblitze hofft, die durch die eingehenden Kommentare entstehen könnten.

Angesichts der in den letzten Monaten immer emotionaler und erhitzter geführten Debatte, ob ein Bitcoin ETF der Krypto-Ökonomie eher helfen oder schaden würde, hat die Verlängerung der offiziellen Debattierzeit auch einen angenehmen Effekt. So kann die SEC letztlich auch sicher gehen, dass alle Argumente gehört und gegeneinander abgewägt sind.

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