Schwedisches Telekom-Unternehmen startet nach KnC Akquisition die Bitcoin-Miner

Close up of yellow network cables connected to switch

Nur wenige Monate nachdem eine in Schweden ansässiges Firma das insolvente Bitcoin-Mining Unternehmen KnCMiner gekauft hat, sollen bereits die ersten eigenen Miner ans Netz gegangen sein.

GoGreenLight kaufte die Miner des im Mai letzten Jahren insolvent gegangenen Mining-Herstellers KnCMiner im vergangenen Sommer. GoGreenLight ist eine Schwestergesellschaft von Borderlight, einem IT und Telekom Service-Provider aus Uppsala.

Der Insolvenzantrag kam zu Zeiten des Bitcoin Block-Halvings im vergangenen Jahr. Hier halbierte sich die Anzahl Bitcoins pro Block von 25 BTC auf 12,5 BTC pro geschürften Block. Das Minen von Bitcoin ist ein sehr energieintensiver und hart umkämpfter Prozess bei dem mit jedem geschürften Block 12,5 weitere BTC in das Netzwerk gespeist werden.

Eigenen Aussagen und Netzwerkdaten zufolge hat GoGreenLight jetzt damit begonnen, die akquirierte KnC Mining-Hardware in Betrieb zu nehmen.

Sten Oscarsson von Borderlight sagte in einer Stellungnahme, dass in Launch der Bitcoin-Mine 25 Mitarbeiter involviert waren. Sie soll jetzt mit den modernsten Kühl- und Wartungsmitteln ausgestattet worden sein.

Oscarsson:

“Die nächste Phase mit der Produktion von neuen Geräten und neuen Designs wird in Kürze gestartet.“

Seit dem 2. Februar hat das Unternehmen laut Blockchain.info bereits 7 Blocks geschürft.

In den letzten 24 Stunden konnte GoGreenLight bereits 1,9% der gesamten Bitcoin-Mining hashpower für sich beanspruchen.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung via CoinDesk


Bildquellen

  • hashpower: Blockchain.info
  • Close up of yellow network cables connected to switch: © angelus_liam - Fotolia.com