Manipulation Wash Trading: Chinesische Behörde spricht Warnung aus

Schlagzeile
Redaktion

von Redaktion

Am · Lesezeit: 1 Minute

Redaktion

Redaktion BTC-ECHO

Teilen
Wash Trading

Quelle: Shutterstock

Jetzt anhören
BTC31,489.00 $ -8.26%

Die chinesische Aufsichtsbehörde National Internet Finance Association of China (NIFA) wirft einem Großteil der Krypto-Börsen Manipulation, genauer gesagt Wash Trading vor. Die Botschaft ist eindeutig: Man solle sich von Krypto-Börsen fernhalten.

Die National Internet Finance Association of China (NIFA) ist eine Behörde der chinesischen Notenbank, der People’s Bank of China. In einer Untersuchung über Krypto-Börsen kam heraus, dass ein Großteil des Handelsvolumen Fake Volumina (Wash Trading) ist. Demnach würden Bots Liquidität vortäuschen, damit Anleger von einem florierenden Handel an der Börse ausgehen.

Das Problem ist nicht neu, schon in der Vergangenheit hat man den unregulierten Börsen Volumina-Betrug vorgeworfen. Laut Analysten berichten einige Börsen Handelsvolumina, die zu über 90 Prozent durch Wash Trading aufgeblasen wurden. Dass die chinesische Behörde mit ihrer Analyse Recht hat, ist damit ziemlich wahrscheinlich. Man darf allerdings nicht vergessen, dass China auch ein politisches Interesse besitzt, Kryptowährungen und deren Handel schlecht dastehen zu lassen. Der Handel von Kryptowährungen ist in China schließlich verboten, sodass diese Untersuchung den vermeintlichen Verbraucherschutz unterstützt.


Teilen
Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

Positiver AusblickDie Bank of Singapore lobt Bitcoin als das neue Gold

1 Stunde

Die zur OCBC Bank gehörige Bank of Singapore äußert sich optimistisch in Bezug auf die Kryptowährung Bitcoin.

Die Bank of Singapore, eine Private-Banking-Tochter der OCBC Bank, hat sich optimistisch in Bezug auf Kryptowährungen geäußert. Sie hätten mittel- bis langfristig durchaus das Potenzial, Gold als Wertaufbewahrungsmittel zumindest teilweise zu ersetzen. Dies geht aus einer von National News zitierten Studie hervor. Doch es gebe durchaus noch Verbesserungsbedarf was die Sicherheit und die Regularien angeht.

Erstens brauchen Investoren vertrauenswürdige Institutionen, um digitale Währungen sicher halten zu können. Zweitens muss sich die Liquidität deutlich verbessern, um die Volatilität auf ein überschaubares Maß zu reduzieren

, so Mansoor Mohi-uddin, Chefvolkswirt der Bank of Singapore.

kryptokompass

Bitcoin-Rekordfahrt: So einfach kannst du investieren!

6 Bitcoin-Wertpapiere die in das gewohnte Depot gehören

Erfahre mehr im führenden Magazin für Blockchain und digitale Währungen (Print und Digital)
☑ 1. Ausgabe kostenlos
☑ Jeden Monat über 70 Seiten Krypto-Insights
☑ Keine Investmentchancen mehr verpassen
☑ Portofrei direkt nach Hause

Zum Kryptokompass Magazin


Als Vorteile von Kryptowährungen nennt Mohi-uddin, dass sie im Vergleich zu Edelmetallen einfacher zu bewegen und zu lagern seien. Andererseits sei die Diebstahlgefahr etwa durch Hacker größer. Als Ersatz für Fiatgeld taugen Bitcoin & Co. nicht, so der Bank of Singapore-Analyst. Dies liege jedoch nicht an ihnen selbst, sondern eher an den Nationalbanken, die an der Bedeutung ihrer Währungen festhalten wollten. 

Regierungen sind sehr vorsichtig gegenüber jeder Technologie, die potenziell nationale Währungen verdrängen könnte. Dies würde die Fähigkeit der politischen Entscheidungsträger einschränken, während Wirtschaftskrisen Geld zu drucken.

Genau dieser Grund – nämlich das steigende Mißtrauen gegenüber dem Zustand der gegenwärtigen Geldordnung – trägt aber zweifellos zur steigenden Beliebtheit der Kryptowährungen bei.

Lloyd BlankfeinBitcoin-Adaption: Goldman Sachs Manager bleibt skeptisch

2 Stunden

Der ehemalige Goldman Sachs CEO Lloyd Blankfein äußerte sich zur Zukunft von Bitcoin. Schwerwiegenden regulatorischen Bedenken zum Trotz, verblieb er nicht gänzlich ohne Optimismus.

Ein Topmanager von Goldman Sachs hat am 25. Januar seine Sicht auf Bitcoin zum Besten gegeben. Auf die Frage nach der Mainstream-Tauglichkeit von BTC, brachte Lloyd Blankfein im Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC einige Einwände vor.

Der ehemalige CEO und jetzige Senior Chairman des Investmentriesen benannte einerseits die hohe Volatilität von Bitcoin als Problemfaktor. Daneben zielte die Kritik des einflussreichen Bankers auf die vermeintliche Anonymität der weltweit größten Kryptowährung. Diese öffne Geldwäsche und Terrorfinanzierung Tor und Tür:

Man weiß nicht, ob man die Nordkoreaner oder Al-Qaida oder die Revolutionsgarde bezahlt.

Bitcoin: “Es könnte funktionieren”

Zwar beschlagnahmten US-Behörden im vergangenen August eine Rekordsumme an Krypto-Assets, die für Al-Qaida und den IS bestimmt waren. Die Ermittler machten sich dabei gerade die Nachverfolgbarkeit von Bitcoin-Transaktionen zunutze. Für Blankfein haben Regulatoren bei BTC dennoch allen Grund zur Sorge:

Wenn ich ein Regulator wäre, würde ich angesichts seines Erfolges im Moment ziemlich hyperventilieren und mich bewaffnen, um damit umzugehen.

Blankfein zieht daraus den Schluss, dass eine breite Adaptation nur unter den Vorzeichen einer weitaus größeren Reglementierung denkbar ist. Bitcoin steuert für ihn deshalb auf einen Widerspruch zu:

Das kann funktionieren, aber es wird die Freiheit und Ungebundenheit und die fehlende Transparenz untergraben, die die Leute daran an erster Stelle mögen. Das ist also das Dilemma, aus dem sich Bitcoin herauswinden muss.

Blankfeins Einschätzung könnte in der Administration von Joe Biden durchaus Gehör finden. Schon in Obamas Weißem Haus war er ein gern gesehener Gast. Seine Bank lotet derweil Einstiegsmöglichkeiten in den Krypto-Space aus.

Institutionelle AdaptionRothschild Investment Corporation erhöht Bitcoin-Bestände um 24 Prozent

5 Stunden

Die in Chicago ansässige Rothschild Investment Corporation erhöht ihre Bitcoin-Bestände. Seit Oktober 2020 hat das Unternehmen seine Anteile am Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) um 24 Prozent erhöht.

Laut einem Update der Security and Exchange Comission (SEC) hält die Rothschild Investment Corporation 30.454 Aktien des Grayscale Bitcoin Trust. Grayscale ist ein Vermögensverwalter, der es institutionellen Investoren ermöglicht, in einige der bekanntesten Kryptowährungen zu investieren. Erst vor kurzem hat Grayscale die Einrichtung weiterer Fonds, basierend auf Chainlink (LINK), Basic Attention Token (BAT), Decentraland (MANA), Liverpeer (LPT) und Tezos (XTZ), angekündigt.

Keine Verbindungen zur sagenumwobenen Rothschild Familie

Rothschild Investment kaufte erstmals 2017 Anteile des Grayscale Bitcoin Trust. Kurze Zeit später verkauften sie diese und stiegen daraufhin erst 2019 wieder in den Krypto-Markt ein.

Das 1908 von Monroe Rothschild gegründete Investmentunternehmen hat heute keine Verbindungen mehr zur Rothschild-Bankiersfamilie. Trotzdem sorgt der Eintritt des Investmentunternehmens immer wieder für Kontroversen im Krypto-Space.

Manche gehen auf Twitter sogar so weit und warnen davor, dass der Eintritt der Rothschild Investment Corporation das Ende von Bitcoin bedeuten könnte. Dass es sich dabei um grundlose Panikmache handelt, zeigt sich am Verlauf des Bitcoin Bull Run, der maßgeblich durch die Kapitalzuflüsse institutioneller Investoren angetrieben wurde. Ob Bitcoin ohne die Mittel der Großinvestoren in einer so kurzen Zeitspanne die 40.000 US-Dollar hätte übersteigen können, ist fraglich.

Institutionelle FOMOMicroStrategy, Coinbase, Grayscale und Co.: Bitcoin-Festival angekündigt

6 Stunden

Unter CEO Michael Saylor ist MicroStrategy früh ins Bitcoin-Geschäft eingestiegen. Nun veranstaltet das börsennotierte Unternehmen ein Bitcoin-Festival – und ruft andere große institutionelle Player auf den Plan.

Wenn es um innovative Tech-CEOs geht, denkt die breite Masse aktuell wohl zunächst an Elon Musk. Doch in Sachen Krypto kann auch der dem MicroStrategy-CEO Michael Saylor lange nicht das Wasser reichen. Denn während der Tesla-Chef über Doge-Coins twittert, hält Saylor nicht nur selbst fast 18.000 Bitcoin, die er zum durchschnittlichen Kurs von rund 10.000 US-Dollar gekauft hat. Er lenkte sein Unternehmen im vergangenen Jahr in Richtung BTC. Allein im August vergangenen Jahres investierte MicroStrategy 250 Millionen US-Dollar in die Kryptowährung. Damit verdiente sich Micrsostrategy seinen Platz als Unternehmen des Monats in der Kryptokompass-Ausgabe 9/2020. Im gesamten Jahr 2020 war es rund eine Milliarde US-Dollar, wie auch BTC-ECHO berichtete.

Mit solchen Ausgaben gehört MicroStrategy nicht nur zu den institutionellen Investoren, die groß in Bitcoin eingestiegen sind – es führt die Liste an.

Nur passend ist es da, dass MicroStrategy nun unter der Leitung von Michael Saylor ein Bitcoin-Festival veranstaltet und viele virtuelle Präsentationen rund ums Thema Bitcoin live streamt. Registrieren kann man sich auf der offiziellen Webseite des “Bitcoin for Corporations”-Festivals. Zwar werden Michael Saylor und der MicroStrategy-Präsident und CFO Phong Le die jeweiligen Präsentationen und Talks leiten, sie haben sich jedoch hochkarätige Gesprächspartner an Bord geholt, die zu den größten Unternehmen der Branche gehören.

So zählt etwa Vince Kwok aus der Binance-Chefetage zu den geladenen Gästen. Auch Grayscale-Chef Michael Sonnenshein, Paxos-CEO und Gründer Charles Cascarilla und Kraken-Chef Jesse Powell sind mit an Bord. Weitere Unternehmen, die in Präsentationen vertreten sind: Galaxy Digital, Gemini, Genesis, Coinbase, NYDIG und Fidelity.

Das Festival findet am Mittwoch, dem 3. und Donnerstag, dem 4. Februar 2021 statt.