Weizen in Corona-Zeiten Supply Chain: Blockchain soll Landwirtschaft revolutionieren

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Die Unternehmen Cargill, Agrocorp und die Rabobank arbeiten gemeinsam an einer Blockchain-Lösung für internationale Handelsketten in der Landwirtschaft.

Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, ist es den Unternehmen Cargil und Agrocorp in Zusammenarbeit mit der Rabobank und anderen Logistikpartnern gelungen, einen transkontinentalen Handel unter Blockchain-Einsatz abzuwickeln.

Bei der Transaktion handelte sich um eine Weizenlieferung im Gegenwert von 12 Millionen US-Dollar, die am 1. April von Nordamerika nach Indonesien verschifft wurde. Daran haben sechs Handelspartner, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Die Unternehmen sehen darin gerade in Zeiten von Corona einen Vorteil, um Lieferketten kontaktlos zu überprüfen.

Die dazu entwickelte Blockchain-Plattform biete einen wiederholbaren Rahmen, um Handel in der Landwirtschaft und anderen Bereichen digital abzuwickeln. Die zugehörigen Daten werden letztlich unwiderruflich in der Blockchain festgeschrieben und können dort jederzeit überprüft werden.

Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten. So wollen wir dazu beitragen, die Lebensmittel- und Landwirtschaft-Versorgunsketten integrativer zu gestalten und den Anforderungen gerecht zu werden. Wir sehen diese Transaktion als das jüngste Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit und der Einsatz von Technologie zur Lösung von Herausforderungen den Handel, die Rückverfolgbarkeit, die Lebensmittelsicherheit, die Ernährung und vieles mehr verbessern kann.

Jennifer Davidson, Leiterin der Handelsausführung bei Cargill

Nicht nur in der Landwirtschaft: Chancen der Blockchain

Über weitere Anwendungsgebiete für die Blockchain-Technologie neben dem Supply Chain Management in der Landwirtschaft kann man sich auf der BTC-ACADEMY informieren.

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Fahrzeugpapiere, bitteBlockchain-Initiative zur Betrugsbekämpfung bei Gebrauchtwagen

8 Minuten

Vor Kurzem gab die Mobility Open Blockchain Initiative (MOBI) bekannt, ein neue Initiative gegründet zu haben. Diese soll mit der Unterstützung einer Blockchain-Technologie gegen Betrug im Gebrauchtwagen-Bereich vorgehen. Mit von der Partie sind unter anderem Ford und BMW.

Am 19. Januar 2021 veröffentlichte MOBI eine Pressemitteilung, in der die Initiative angekündigt wurde. In erster Linie gehe es dabei um das immer wieder auftretende Problem zurückgestellter Kilometerzähler von Gebrauchtwagen seitens der Verkäufer. Diese verfälschen die bereits zurückgelegte Strecke, um den Preis des jeweiligen Fahrzeugs in die Höhe zu treiben. Um Verfälschungen dieser Art zu stoppen, setzt MOBI nun auf eine Blockchain-Technologie und hat einen neuen Fahrzeuginformationsstandard namens “VID II” ins Leben gerufen. Ford und BMW leiten die VID-II-Arbeitsgruppe. “Geburtsurkunden” sollen einen unverfälschten Einblick in die gebrauchten Fahrzeuge gewährleisten.

Mit der Fahrzeugregistrierung in Blockchain können früher getrennte Fahrzeugregistrierungssysteme zwischen Staaten und Ländern über ein sicheres, gemeinsam genutztes und vertrauenswürdiges Hauptbuch verbunden werden.

So heißt es in der Ankündigung. Des Weiteren würde die Rückverfolgbarkeit der Wartungen Käufern und Aufsichtsbehörden einen höheren Schutz hinsichtlich der Fahrzeuginformationen gewährleisten. Honda, IBM, Hitachi America und Quantstam unterstützen VID II neben Ford und BMW ebenfalls.

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Die Automobilindustrie setzt auf Blockchain

Bereits im Jahr 2018 sprach MOBI erstmals von der Einführung einer Blockchain-Technologie in die Automobilindustrie. Damals ging es um ähnliche Themen. Auch BMW, eines der führenden Unternehmen der Initiative, beschäftigt sich mit dem Thema Blockchain nicht erst seit gestern. Schon 2019 erklärte der Automobilhersteller seinen Kunden die Vorteile und möglichen Anwendungsbereiche von Blockchain-Technologien auf seiner Webseite:

Spätestens beim Wiederverkauf eines Fahrzeugs treten Fragen auf: Wie viele Kilometer ist das Auto gefahren? Hatte es einen Unfall? Und hat der Vorbesitzer die Service-Intervalle eingehalten? Verlässliche Antworten auf diese Fragen versprechen blockchain-basierte Lösungen wie VerifyCar.

VerifyCar ist ein Unternehmen, mit dessen Hilfe Käufer einen besseren Einblick in die Historie von Gebrauchtwagen erhalten sollen. Ähnliche Ansätze bieten auch Initiativen wie beispielsweise CarWallet. Wie der Name bereits vermuten lässt, können sich Kunden eine Wallet zulegen, mit deren Hilfe es möglich ist, Daten mit sogenannten Smart City-Systemen abzurechnen und somit Einblicke in “systemkritische Verkehrslösungen” zu erlangen.

Bitpanda CardBitpanda-Debitkarte ermöglicht Zahlungen in Bitcoin und Edelmetallen

1 Stunde

Das österreichische Krypto-Unternehmen Bitpanda launcht eine Debitkarte, mit Hilfe derer man Transaktionen nicht nur in Euro, sondern auch in Edelmetallen oder Kryptowährungen tätigen kann.

Das Wiener FinTech-Unternehmen Bitpanda bringt eine eigene Debitkarte auf den Markt. Das gab das Unternehmen auf der eigenen Homepage bekannt. So sollen Kunden mit der Karte in der Lage sein, Zahlungen auch in Kryptowährungen wie Bitcoin oder Edelmetallen wie Gold abzuwickeln. Die Karte ist aktuell nur für Bürger innerhalb der Eurozone verfügbar. Dabei fallen laut Bitpanda keine Kontoführungs- oder Kartenaustellungsgebühren an. Auch Zahlungen in Euro würden gebührenfrei durchgeführt. Lediglich bei Transaktionen mit Fremdwährung erhebe das Krypto-Unternehmen eine Gebühr.

Lesen Sie auch: TenX schließt Konten und deaktiviert Visa Karten

Die Zahlungsabwicklung mit digitalen oder physischen Assets laufe hierbei über eine Umrechnung des aktuellen Kurses der jeweiligen Wertanlage in Euro. Bezahlt man beispielsweise einen Kaffee mit Bitcoin, rechnet die Bitpanda-Debitkarte die Kryptowährung in Euro um und bucht den Betrag vom Konto ab. Hierbei werden die üblichen Tradingaufschläge an das Wiener FinTech abgeführt. Premiumkunden erhalten dabei ein Cashback zwischen 0,5 bis 2 Prozent. Zudem soll die Debitkarte kontaktlose Zahlungen sowie GPay und Samsung Pay unterstützen.

Bitpanda lanciert eigenen Index für Bitcoin und Co.

Zuvor war Bitpanda im Oktober in den Fokus der Berichterstattung gerückt, als das Unternehmen ankündigte, die Top-25 Kryptowährungen in einem eigenen Index abbilden zu wollen. Über den Bitpanda Crypto Index (BCI) können Krypto-Nutzer seitdem ein „diversifiziertes Kryptowährungs-Portfolio“ aufbauen. Das Portfolio passt sich dabei Marktveränderungen regelmäßig neu an. Somit können sich auch die gelisteten Coins und Token im BCI monatlich ändern.  

Ermöglicht wurde dies durch eine Partnerschaft mit MV Index Solutions, der Indexabteilung des führenden Vermögensverwalters VanEck. Die Daten dazu bezieht MVIS dabei von CryptoCompare, einer Marktbeobachtungsplattform für den Krypto-Space.

NFT BoomMiterfinder von Rick and Morty verkauft NFT für 150.000 US-Dollar

21 Stunden

In den letzten Monaten ist der NFT-Space rasant gewachsen und immer mehr prominente Akteure strömen in den Markt. Nun hat der Miterfinder von Rick and Morty ein NFT-Kunstwerk der Serie für 150.000 US-Dollar verkauft.

Nifty Gateway ist eine NFT-Versteigerungsplattform, die den berühmten Winklevoss-Brüdern gehört. Am 19. Januar hat Nifty Gateway verkündet, dass der Rick and Morty Miterfinder Justin Roiland ein NFT-Kunstwerk der weltbekannten Serie auf der NFT-Plattform versteigert. Das tokenisierte Kunstwerk “The First Ever Edition Of Rick And Morty Cryptoart” ist am 20. Januar für 150.000 US-Dollar verkauft worden.

Lest auch: NFTs – der anhaltende Siegeszug kennt viele Gründe

Das neue NFT-Kunstwerk ist Teil einer größeren Krypto-Kunstsammlung namens “The Best I Could Do”. Die Sammlung beinhaltet mehrere Kunstwerke von Justin Roiland, die von Rick and Morty und anderen Zeichentrickserien inspiriert sind.

Beispielsweise gibt es auch ein NFT-Kunstwerk, welches von der amerikanischen Kultserie Simpsons inspiriert ist. Dieses verkaufte sich zuletzt für 290.100 US-Dollar.

Der NFT-Kunstsektor boomt

Außerdem war die digitale Kunstindustrie der erfolgreichste NFT-Sektor des Jahres 2020. Blockchain-basierte digitale Kunst hat eine passende Nische gefunden und es ist damit zu rechnen, dass der Sektor in den kommenden Jahren weiterhin exponentiell wächst.

Rick and Morty NFT Boom
Quelle: Delphi Digital

Vor allem im vierten Quartal 2020 explodierte das Volumen von NFT-Kunstwerken und im vergangenen Dezember verkaufte sich sogar eine NFT-Kunstsammlung für 3,5 Millionen US-Dollar. Momentan dominiert Nifty Gateway den Markt. Die Plattform konnte in den letzten Monaten insbesondere von hochkarätigen Künstlern profitieren, die sich für den Verkauf ihrer NFT-Kunstwerke für die Plattform entschieden.

Krypto-AdaptionNach Bitcoin: Pornhub akzeptiert jetzt auch XRP, BNB, USDC und DOGE

1 Tag

Seitdem sich PayPal, Visa und Mastercard aus dem anrüchigen Geschäft zurückgezogen haben, setzt Pornhub auf Kryptowährungen bei den Bezahlmodalitäten und erweiterte nun das Portfolio um einige prominente Coins.

Da der Erotikseite Pornhub immer mehr Zahlungsanbieter abspringen, scheint die Krypto-Integration nur eine logische Konsequenz. Mit der jüngsten Aufnahme von XRP, BNB, USDC und DOGE steigt die Auswahl auf aktuell 16 Coins an, darunter Bitcoin, Ethereum und Litecoin und der geradezu prädestinierte Privacy Coin Monero sowie der Stablecoin Tether.

Mit PayPal, Visa und Mastercard haben sich gleich drei Zahlungsgiganten im letzten Jahr von Pornhub distanziert. Dabei feierten gerade Erotikseiten im Krisenjahr Hochkonjunktur. Durch den Wegfall der Zahlungsdienstleister ist so eine Lücke entstanden, die die Kryptowährungen nun füllen.

Aufgrund der hohen Nutzerzahlen ist die Integration von Kryptowährungen dabei nicht nur als amüsante Randnotiz abzutun. Obwohl wenige statistische Erfassungen vorliegen, ist die Porno-Branche in den letzten Jahren zu einer globalen, milliardenschweren Industrie herangewachsen. Pornhub ist mit über einhundert Millionen Besuchern am Tag die wohl größte Seite.

Die Integration von Kryptowährungen hilft zum einen privaten Filmemachern, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Darüber hinaus dürfte Pornhub aber auch keinen unwesentlichen Beitrag zur Krypto-Adaption liefern. Auch wenn der Blick gerne verstohlen daran vorbeiwandert.