Bitcoin-Treff Room 77: Berliner Bar macht dicht

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Alexander Leyde

von Alexander Leyde

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alexander Leyde

Alexander absolvierte seinen Bachelor in Geschichte, Politik und Soziologie in Würzburg, bevor er in Heidelberg mit dem Geschichts-Masterstudium beginnen wird. Bei BTC-ECHO möchte er sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Blockchain-Technologie auseinandersetzen.

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Leeres Bierglas

Quelle: Shutterstock

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Das bekannte Berliner Etablissement Room 77 hat seine Türen zum letzten Mal geöffnet. Zog es vor Kurzem noch Bitcoin Fans aus aller Welt an, kehrt sein Besitzer jetzt auf seinen Heimatplaneten zurück.

„Ich bin kein Investor, ich bin Anarchist,“ hatte Jörg Platzer einmal gesagt, der Betreiber der Bar Room 77. Die Kreuzberger Kneipe schließt nun, wie Platzer auf Reddit am 18. Oktober bekanntgegeben hat. Seit 2011 konnte man dort mit Bitcoin bezahlen, was sie zum weltweit ersten Geschäft macht, in dem dies möglich war. Eröffnet wurde sie in den frühen 2000er Jahren.

Mit seinem Post hat Platzer viele Fans emotional berührt. Das Ziel der Bar sei es gewesen, Bitcoin gesellschaftsfähig zu machen; besonders in seinen Anfangsjahren hatte BTC als beliebtes Zahlungsmittel auf Darknet-Marktplätzen einen anrüchigen Ruf. Room 77 habe ihr Ziel nun erreicht, meint Platzer:

Wir denken, unsere Mission ist erfüllt, und es ist Zeit, zu unserem Heimatplaneten zurückzukehren.

Der aus der Perspektive Außerirdischer geschriebene futuristische Post hat tatsächlichen einen wahren Kern. Die Bitcoin-Bar hat deutschland- und weltweit Gäste angezogen. Auch Medien wurden auf sie aufmerksam, was half, ihren Fokus auf die positiven Gestaltungsmöglichkeiten des Zahlungsmittels zu lenken.

Bitcoin in der Praxis

In der Kneipe fanden unter anderem Stammtische zum Thema Bitcoin, aber auch allgemein zu Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie statt. Der BTC-Stammtisch entstand bei Blockhöhe #139603, bezeugt ein Schild im Lokal. Dort war auch ein Bitcoin-Automat zu finden.

Derweil spekuliert mancher über den tatsächlichen Grund der Schließung. Als mögliche Ursachen werden die Folgen der Corona-Pandemie oder die steigenden Mieten der Hauptstadt gehandelt. Jedoch hat sich Patzer, der sich auch schon im BTC-ECHO Podcast bereits ein Stelldichein gegeben hat, zu den Spekulationen bisher noch nicht geäußert.

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AdaptionVanEck bringt Bitcoin ETN an die Deutsche Börse – Wo bleibt der ETF?

17 Minuten

Der US-Asset Manager VanEck hat heute das Listing eines Bitcoin ETN an der Deutschen Börse Xetra bekannt gegeben. Institutionelle Anleger können dadurch noch leichter in Bitcoin investieren.

Der Vermögensverwalter VanEck managt insgesamt etwa 65 Milliarden US–Dollar, darunter ETFs, Anlagefonds und institutionelle Mandate. Erst in der Oktober-Ausgabe des Kryptokompass haben wir das Unternehmen ausführlich zu Bitcoin interviewt. VanEck vergleicht BTC gerne mit Gold und arbeitet intensiv daran, weitere institutionelle Bitcoin-Produkte zu erstellen.

Mit dem neuen Investmentprodukt VanEck Vectors Bitcoin ETN will der Vermögensverwalter es nun ermöglichen, dass institutionelle Anleger und auch Privatanleger in Deutschland, ohne das direkte Kaufen von BTC an dessen Kursentwicklung teilhaben können. Das Ganze wird über Xetra, die elektronische Handelsplattfrom der Deutschen Börse abgewickelt.

VanEck vergleicht Bitcoin gerne mit Gold

In einer Pressemitteilung bezog VanEck nun Stellung zu seinem neuen Produkt. Die Aussagen des Vermögensverwalter lassen Bitcoin-Enthusiasten optimistisch auf die Zukunft der weltweit größten Kryptowährung blicken.

Bitcoin stellt durch eine geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen eine sehr gute Möglichkeit, zur Diversifikation eines Portfolios dar. Wir vergleichen BTC gerne mit Gold und bezeichnen es auch oft als digitales Gold.

Darüber hinaus glaubt VanEck, dass sich BTC in den letzten Jahren zu einem ernstzunehmenden Asset in der Finanzwelt entwickelt hat. Durch die weitere Etablierung von Bitcoin in institutionellen Kreisen scheint es daher nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis auch ein BTC-ETF eingeführt wird.

Mainstream AdaptionBaFin gibt grünes Licht: Publity AG tokenisiert Aktien auf Ethereum

4 Stunden

Die Publity AG will als weltweit erstes börsennotiertes Unternehmen die eigenen Aktien auf Ethereum tokenisieren – Welche folgen hat das?

Der Immobilienriese PREOS Global Office Real Estate & Technology AG (PREOS) ist das erste börsennotierte Unternehmen, das seine Aktien durch einen Ethereum-Token digital verbrieft.

Die PREOS ist ein auf Büroimmobilien fokussiertes Immobilienunternehmen. Die Firma ist aktuell vor allem in Frankfurt tätig und zukünftig will es auch in weitere europäische Finanzzentren expandieren.

Für die Umsetzung des ambitionierten Projekt verwendet das Unternehmen die Ethereum-Blockchain und ab heute sind die tokenisierten Wertpapiere auf der XETRA-Handelsplattform handelbar. Jeder PREOS-Token repräsentiert eine PREOS-Aktie.

Darüber hinaus hat jeder PREOS-Token-Halter die Möglichkeit, sine Token in eine konventionelle PREOS-Aktie zu tauschen. Die tokenisierten Aktien besitzen dieselben Dividendenrechte und dasselbe Stimmrecht auf der Hauptversammlung der PREOS wie alle anderen Aktien des Unternehmens.

Thomas Olek, CEO, der CEO von Publity AG kommentierte dies optimistisch:

Ein Meilenstein in der internationalen Immobilienbranche. Wir machen Real Estate digital und orts- sowie infrastrukturunabhängig für jedermann investierbar.

Außerdem sagte Olek, dass durch diese von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 23. November 2020 gebilligte Tokenisierung der Aktien ein neues Kapitel am Kapitalmarkt aufgeschlagen worden sei.

XRP-EinbindungRipple-Partner Forte kündigt Zusammenarbeit mit Gaming-Entwicklern an

20 Stunden

Zusammen mit Ripple integriert Forte die Blockchain-Technologie im Gaming-Sektor und zielt dabei auf die vermehrte XRP-Einbindung in der Spieleindustrie ab.

Am 17. November kündigte die Economy-Plattform Forte die Partnerschaft mit den Spieleentwicklern Gallium Studios, Monster Ideas, Penrose und GC Turbo an. Die Unternehmen sollen nun die Blockchain-Technologie von Forte nutzen, um neue Modelle in Sachen Förderung und Belohnung von Spielergemeinschaften zu schaffen. Forte erklärte, dass das Unternehmen Gamern das Handeln mit Non-fungible Tokens (NFTs) mit Hilfe der Kryptowährung XRP ermöglichen möchte.

Gemeinsam erforschen, validieren und integrieren Forte und sein Portfolio von Entwicklerpartnern neue Gameplay- und Wirtschaftsdesigns in bestehende und zukünftige Spiele,

heißt es in der Ankündigung. Ein weiteres Ziel sei es, den Differenzen bezüglich der Innovationen und Anwendungen von Spielen zwischen Spielern und Spieleentwicklern entgegenzusteuern. Das Unternehmen wolle so eine neue „Gemeinschaftsökonomie“ in der Gaming-Industrie errichten. Jeff Tunnell, Präsident von Monster Ideas, äußerte sich zu dem Vorhaben wie folgt:

Unsere Zusammenarbeit mit Forte gibt uns die Möglichkeit, neue Wirtschaftsmodelle zu erforschen, die die Bemühungen von Entwicklern und Spielern in Einklang bringen und die Art und Weise, wie Spiele finanziert und erstellt werden, neu gestalten können.

Er betonte außerdem, dass die neuen Partner von Forte alle Meister ihres Fachs seien. Jia Shen, CEO und Mitbegründer von GC Turbo, erklärte, dass es insbesondere darum ginge, neue Arten von Spieler-zentrierten Geschäftsmodellen zu entwickeln, die der Gemeinschaft noch mehr Vorteile bringen würden.

Forte machte indes deutlich, offen für jegliche Art der Zusammenarbeit mit Unternehmen zu sein, deren Technologien auf einer Blockchain basieren.

GerüchtekücheNach BTC-Finanzierungsrunde – Amazon vor Bitcoin-Einführung?

1 Tag

Bereits im Jahr 2014 war Bitcoin als Zahlungsmethode für Amazon im Gespräch. Damals konnte sich das Unternehmen nicht mit dieser Idee anfreunden. Knapp sechs Jahre später steht Jeff Bezos, Gründer von Amazon, erneut in Kontakt mit der Kryptowährung.

Was sprach damals gegen eine Einführung von BTC bei Amazon? Entscheidend für die Ablehnung von Bitcoin dürften die Skalierbarkeit sowie die Marktvolatilitätsrisiken der Kryptowährung gewesen sein.

Am 19. November erklärte Ham Serunjogi, Mitbegründer und CEO von Chipper Cash, in einem Tweet, dass sein FinTech-Start-up erfolgreich an einer Finanzierungsrunde der Serie B an der die Risikokapitalgesellschaft Bezos Expeditions teilgenommen habe.

Ich freue mich sehr, unsere 30-Millionen-Dollar-Serie-B-Runde ankündigen zu können. Ich freue mich jedoch besonders, dass Ribbit Capital und Jeff Bezos uns auf diesem Weg begleiten, während wir unsere Vision für die Chipper Cash-App weiter umsetzen.

Die Finanzierung zeigt, dass Bezos augenscheinlich doch etwas für BTC übrig hat. Diese Tatsache könnte nun viele Bitcoin-Befürworter aufhorchen lassen. Der Jahresumsatz von Amazon betrug im Jahr 2019 ungefähr 280 Milliarden US-Dollar. Somit ist das Unternehmen einer der größten Player im Bereich des des E-Commerce. Eine Einführung von Bitcoin als Amazon-Bezahlmethode würde die Kryptowährung für viele Menschen in ein komplett neues Licht rücken. Bitcoin wäre plötzlich in sämtlichen gesellschaftlichen Bereichen angekommen und würde enorm an Akzeptanz gewinnen.

Sean Rolland, Produktdirektor bei BitPay, gegenüber Decrypt, äußerte sich zu den aktuellen Entwicklungen:

Um Bitcoin direkt als Zahlungsmethode zu verwenden, müsste Amazon Prozesse und Verfahren entwickeln, um Bitcoin und tausende andere Kryptowährungen zu akzeptieren, zu halten und zu verwalten.

Laut Rolland müsse Amazon Marktvolatilitätsrisiken übernehmen, die mit dem Halten von Kryptowährungen in ihrer Bilanz beziehungsweise über eine Krypto-Börse im Austausch gegen Fiat-Währung verbunden sind.

Eine Einführung von Bitcoin durch Amazon bleibt nach wie vor fraglich. Die aktuellen Ereignisse lassen diese jedoch nicht unmöglich erscheinen.

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