Nicht akzeptabel Ripple CEO Brad Garlinghouse kritisiert Unternehmenspolitik von Coinbase

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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Jacob Gleiss

Jacob Gleiß studiert seit 2018 Journalismus und Unternehmenskommunikation an der HMKW in Berlin. Er interessiert sich besonders für die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Ende September 2020 äußerte sich Coinbase bezüglich der neuen internen Unternehmenspolitik. Brad Garlinghouse machte nun seinem Unmut gegenüber der umstrittenen Politik Luft und kritisierte in diesem Zusammenhang auch Online-Plattformen wie YouTube.

Erst vor Kurzem sorgte Brian Armstrong, CEO von Coinbase, für Aufsehen als er seine Mitarbeiter dazu aufrief, sich keinerlei politischen Diskussionen zu widmen. Stattdessen sollten sie sich ausschließlich auf die unternehmensinternen Ziele fokussieren. Nun meldet sich Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, diesbezüglich zu Wort. Er ist mit Armstrongs Ansichten nicht einverstanden.

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Garlinghouse ist der Meinung, dass Unternehmen dazu verpflichtet sind, gesellschaftliche Probleme wahrzunehmen und selbstständig nach einer Lösung zu suchen. In seinen Augen hätten einige Technologieunternehmen dazu beigetragen, gesellschaftliche Probleme zu verschärfen. Weiter lässt er sich zitieren:

Wir sehen unsere Mission darin, ein Internet of Value zu ermöglichen, aber wir streben positive Ergebnisse für die Gesellschaft an.

Garlinghouse prangert Online-Plattformen an

Ein Teil des Problems sei, dass Online-Plattformen wie YouTube oder Facebook für politische Diskurse missbraucht werden. Garlinghouse und sein Unternehmen Ripple verklagten YouTube indes, da ein XRP-Werbegeschenkbetrug nicht entfernt wurde. Garlinghouse machte deutlich, dass es die Aufgabe der Online-Plattformen sei, Probleme zu lösen, die sie selber verantworten.

Coinbase hält an Unternehmenskultur fest

Zur Kritik von Garlinghouse äußerte sich Coinbase indes nicht. Im Gegenteil – Das Unternehmen scheint an seiner Philosophie festzugalten. Armstrong sagte, dass die Mitarbeiter nicht so tun sollten, als gäbe es im Unternehmen keinen ausreichenden Diskurs.

Wir erkennen an, dass die Linie verschwommen ist, und bitten die Mitarbeiter um gutes Urteilsvermögen. Unser Ziel ist es nicht, nach Verstößen zu suchen, sondern die Mitarbeiter dabei zu unterstützen, sich auf diese geklärten Erwartungen einzustellen.

So bot Coinbase Mitarbeitern, die das Unternehmen auf Grund der Arbeitskultur verlassen wollten, ein Abfindungspaket an. Ungefähr fünf Prozent der Mitarbeiter gingen auf das Angebot ein – darunter auch einige hochrangige Führungskräfte.

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Krypto-Experte gesuchtStreaming-Dienst Spotify macht Ernst

10 Stunden

Das schwedische Unternehmen Spotify sucht einen neuen Associate Director für den Teambereich Zahlungsstrategien und Innovationen mit ausgewiesener Expertise im Krypto-Space. Der neue Posten soll eine Schlüsselposition bei der Definition und Implementierung der Zahlungsstrategie des Musik-Streaming-Dienstes einnehmen.

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Spotify intensiviert sein Engagement im Bereich der Kryptowährung. Wie eine Stellenausschreibung auf LinkedIn vom 2. Dezember verrät, sucht der schwedische Streaming-Dienst Verstärkung für das Team Zahlungsstrategie und Innovation. Demnach wird nach einem Associate Director gesucht, der über eine ausgewiesene Expertise im Krypto-Universum verfügt.

Krypto-Bereich im Fokus von Spotify

Im Fokus der Tätigkeit stehen dabei die Anwendungsmöglichkeiten bekannter Kryptotechnologien wie Blockchain für das Geschäft von Spotify. Darüber hinaus fallen auch Kryptowährungen im Allgemeinen sowie Stablecoins, die Digitalwährung der Zentralbank und andere digitale Assets in den Beschäftigungsbereich des Postens.

Die Stelle ist ausgeschrieben für die Spotify-Niederlassungen in London und Stockholm. Dabei ist häufiges Reisen zwischen den beiden Standorten erforderlich. Ferner sei auch Einsatz in anderen Vertretungen sei möglich.

Entscheidender Posten für die Zukunft

Es handelt sich bei der Stellenausschreibung nicht um Spotifys ersten Gehversuch im Krypto-Space. Das Unternehmen investierte bereits in die Libra-Association, die seit Neuestem unter dem Namen „Diem” firmiert; unter anderem, um seine Autonomie vom Hauptinvestor Facebook zu unterstreichen. Die Suche nach einem Associated Director mit Krypto-Background zeigt, dass sich Spotify nun noch intensiver mit der Thematik rund um Kryptowährungen auseinandersetzten möchte.

Das Spotify-Team für Zahlungsstrategien ist vor allem zuständig für Wachstumsplanung und Unternehmensstabilität. Darüber hinaus hat die Führung der Abteilung ein entscheidendes Mitspracherecht bei der Zukunftsausrichtung des Unternehmens. Eine Zukunft, in der Kryptowährungen offenbar eine Rolle spielen sollen.

USDC-Kreditkarte Visa und Circle machen gemeinsame Sache

14 Stunden

Vor Kurzem gab die Aktiengesellschaft Visa eine Zusammenarbeit mit der Circle Unlimited AG bekannt. Gemeinsam wollen sie eine Kreditkarte ausstellen, mit der Unternehmen USDC-Zahlungen tätigen können. Dies könnte die Tür für Stable Coins um ein ganzes Stück öffnen.

Am 2. Dezember berichtete Forbes, dass Circle Visa dabei unterstützen wird, die die USDC-Software in ihre Plattformen zu integrieren. Cuy Sheffield, Krypto-Chef von Visa, bestätigte die Nachricht via Twitter:

Circle wird die erste mit USDC verbundene Visa-Unternehmenskarte herausgeben, damit ihre Geschäftskunden USDC aus ihrer Unternehmenskasse bei 60 Millionen Händlern ausgeben können.

Die Unterstützung von Circle sei von enormer Bedeutung, da Kreditkarten in den USA offiziell von einer Bank ausgestellt werden müssen. Das Fast Track-Projekt soll bis zum Jahr 2021 laufen.

Circle ist nicht das erste Unternehmen, dass an diesem Programm teilnimmt. Momentan kooperiert Visa mit 25 weiteren Krypto-Wallet-Anbietern. Jeder von diesen ist in der Lage, USDC-Stable Coin in ihre Plattformen zu integrieren. Sheffield erklärte weiter:

Dies wird die erste Unternehmenskarte sein, mit der Unternehmen einen Saldo von USDC ausgeben können. Wir glauben, dass dies den Nutzen, den USDC für die Geschäftskunden von Circle haben kann, erheblich erhöhen wird.

Die Zusammenarbeit von Visa mit Circle wirkt sich indes auch auf die anderen Partnerschaften des Unternehmens aus. Fast Track-Mitglieder sind nun in der Lage, eigenständig ihre USDC-Integrationen zu lenken.

Circle beschäftigt sich mit verschiedenen Payment-Lösungen für Unternehmen. Laut Statistiken ist die Nachfrage nach Stable Coins für digitale Dollars ist im Jahr 2020 stark gestiegen, was der Hauptgrund für die Zusammenarbeit mit Visa sein dürfte.

Bitcoin goes Wall StreetDow Jones wird Kryptowährungen indizieren

15 Stunden

S&P Dow Jones Indices hat die Einführung von Benchmarks für digitale Assets wie Kryptowährungen angekündigt. Die Zeit sei „reif“, heißt es vonseiten des Unternehmens.

Krypto-affinen Wall Street Tradern stehen bald neue Tools für die Bewertung Kryptowährungen zur Verfügung. Dazu hat sich S&P Dow Jones Indices, ein global führender Index-Ersteller mit über hundertjähriger Erfahrung, mit dem New Yorker Start-up Lukka zusammen getan. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Unternehmen vom 3. Dezember hervor. Danach soll die Kooperation die wachsende Nachfrage von Investoren nach Benchmarking- und Index-Lösungen für Blockchain-Assets bedienen. Bitcoin und Co. seien eine „sich rasch entwickelnde Anlageklasse“ und die „Zeit reif für unabhängige, zuverlässige und benutzerfreundliche Benchmarks“, lässt sich Peter Roffmann, Global Head of Innovation and Strategy bei S&P Dow Jones Indices zitieren.

„Unsere Zusammenarbeit mit S&P DJI ist ein weiterer Meilenstein, der die Lücke zwischen dem Krypto-Asset-Ökosystem und traditionellen Finanzdienstleistungen schließt”, ergänzt Robert Materazzi, CEO von Lukka.

Kunden mit Bedarf an Krypto-daten werden bald Zugang zu den vertrauenswürdigsten Daten der Branche haben, die durch Lukkas institutionelle Qualitätsstandards […] unterstützt werden“

Der Blockchain-Daten-Dienstleister aus New York sei „begeistert“, mit S&P Dow Jones Indices einen renommierten Partner für die Förderung des aufstrebenden Markts von Bitcoin und Co. gewonnen zu haben.

Kaum Details

Die Pressemitteilung geizt indes mit Details zu den geplanten Krypto-Benchmarks. Bislang gibt es weder Informationen darüber, welche Assets indiziert werden sollen; auch ein genauer Starttermin ist noch nicht bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die neuen Benchmarks für Bitcoin und Co. erst im kommenden Jahr das klassische Börsenparkett betreten werden.

Der Bitcoin-Kurs kann sich unterdessen über der 19.000 US-Dollar-Marke halten – die Kursziele, Supports, und Widerstände erfahrt ihr hier.

Bitcoin ZeroErster Bitcoin ETP ohne Verwaltungsgebühr auf dem Markt

16 Stunden

Der schweizer Finanzdienstleister Valour bringt einen Bitcoin ETP heraus: Den Bitcoin Zero. Dabei verzichtet das Unternehmen auf Verwaltungsgebühren.

In einer Pressemitteilung des Finanzdienstleisters Valour vom 3. Dezember hat das Unternehmen den „Bitcoin Zero” für den Verkauf freigegeben. Der ETP ist damit ab sofort an der schwedischen Börse „Nordic Market Growth“ handelbar. ETPs (Exchange Traded Products) ist dabei ein Sammelbegriff für passiv gemanagte, an der Börse gehandelte Wertpapiere, wie zum Beispiel ETFs oder ETCs.

ETP ohne Verwaltungsgebühr

Der Bitcoin ETP soll dabei das Investieren in die weltweit bekannten Krypto-Vermögenswerte einfacher, sicherer und kosteneffizienter machen. Der Erwerb ist durch Broker und Finanzinstitutionen möglich, die Zugang zur schwedischen Börse haben. Eine Verwaltungsgebühr entfällt, Investoren– und Vermittlungsgebühren bleiben jedoch.

Johan Wattenström, Gründer und Geschäftsleiter von Valour, bezeichnet die Herausgabe des „Bitcoin Zero” als: „Signifikanten Schritt in Richtung Mainstream-Akzeptanz gegenüber digitalen Vermögenswerten.“ Darüber hinaus ermögliche es den Anlegern, ihr Portfolio zu diversifizieren und Erfahrungen mit der Kryptowährung zu sammeln.

Valour folgt anderen ETP-Anbietern

Der schweizer Finanzdienstleister tut es nun anderen Anbietern gleich und bringt mit dem „Bitcoin Zero” einen eigenen ETP an die Börse. Bereits im Juli listete die amerikanische Investmentgesellschaft VanEck einen Bitcoin ETN an der Deutschen Börse.

Im November zog das schweizer Unternehmen 21Share nach und lancierte noch vor Valour einen eigenen Bitcoin ETP an der Xetra. Auf den Bermudainseln ging im September sogar der erste Bitcoin ETF an die Börse. Die vergleichsweise schwachen Regulierungen im Atlantikstaat erleichterten eine Zulassung.

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