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Neuer StandardPayID sagt SWIFT den Kampf an

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Schild mit SWIFT-Logo

PayID will dem SWIFT-System einen offenen Kommunikationsstandard entgegensetzten. Ripple, Brave und Blockchain.com sind mit von der Partie.

Die Open Payments Coalition, eine Allianz aus Technologie-, Finanz- und Non-profit-Unternehmen hat eine Alternative zum SWIFT-Netzwerk vorgestellt. Die SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommuinication) legt Kommunikationsstandards für Banken fest. Dazu zählt beispielsweise der SWIFT-Code, besser bekannt als BIC (Business Identifier Code).

Dem etablierten SWIFT-System will PayID ein (quell-)offenes Zahlungsnetzwerk gegenüberstellen, das zudem weit über den Interbankenhandel hinausgeht:

Ganz gleich, ob es sich um eine Bank, einen Zahlungsanbieter oder -abwickler, eine digitale Wallet oder einen Überweisungsanbieter handelt, PayID ist für jedes Unternehmen konzipiert, das Geld sendet oder empfängt. Die Implementierung von PayID ist einfach und ermöglicht es Unternehmen, auf mehr Netzwerke, Verbraucher und Währungen zuzugreifen, um ihre Geschäfte weltweit auszuweiten,

erklärt die Open Payments Coalition. Zu deren 40 Gründungsmitglieder gehören beispielsweise das kalifornische FinTech Ripple, der Wallet-Anbieter Blockchain.com und Brave, das Unternehmen hinter dem gleichnamigen Krypto-Browser.

Initiativen wie PayID ermöglichen eine Zukunft, in der das Senden von Geld so einfach ist wie das Senden einer E-Mail. Wir unterstützen Initiativen wie PayID, die das Potenzial haben, eine Brücke zwischen der Welt der Kryptographie und der traditionellen Finanzwelt zu schlagen und damit die Möglichkeit einer größeren Akzeptanz und Nutzung zu eröffnen.

kommentiert Xen Baynham-Herd, COO bei Blockchain.com.


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Prominente Bitcoin-FansJoe Rogan hat mal wieder Bitcoin gesagt

3 Stunden

Der amerikanische Stand-up-Comedian Joseph James Rogan hat in einer neuen Podcast-Folge für Bitcoin Werbung gemacht und damit Millionen seiner täglichen Zuhörer zu einem Kauf motiviert.

In einer seiner letzten Episoden – genauer gesagt in der Episode #1515 – hat Joe Rogan die ersten Minuten genutzt, um für seinen Sponsor Cash App Werbung zu machen. Dabei hat er vor allem den Bitcoin Sparplan des Zahlungsdienstes beworben. Er ging dabei zunächst auf ein paar technische Punkte von Bitcoin ein. Dann erklärte er, wie man „Staking Sats“ betreibt und sprach über den Erfinder Satoshi Nakamoto.

Bitcoin ist eine transformierende digitale Währung, die wie ein dezentralisiertes Peer-to-Peer-Zahlungsnetzwerk funktioniert. Es wird von seinen Benutzern betrieben und hat keine zentrale Autorität. Ich liebe es. Ich wünschte, es wäre die Art und Weise, wie wir Währungen umtauschen, und vielleicht wird es auch in Zukunft so sein. Kommt an Bord,

forderte Rogan seine Zuhörer auf. Mit „Staking Sats“ ist das Ansammeln kleinster Einheiten von Bitcoin, wenn man das Lightning Netzwerk außen vor lässt, gemeint.

Joe Rogan kommt an dieser Stelle aber nicht zum ersten Mal mit Kryptowährungen in Kontakt. Er hat bereits mehrfach in Podcast-Folgen thematisiert, dass er beispielsweise den Krypto-basierten Webbrowser Bave sowie die Privacy-Suchmaschine Duckduckgo regelmäßig nutzt. Darüber hinaus hat er hat auch schon verschiedene Gäste zu seinem Podcast eingeladen, um über Bitcoin zu sprechen. Darunter waren BTC-Gegner Peter Schiff oder Andreas Antonopolous, einer der bekanntesten und renommiertesten Bitcoin-Experten. Vermutlicherweise steckt hinter Rogans lobenden Worten also an dieser Stelle vielleicht nicht nur reine Werbung für Cash App, sondern auch sein persönliches Interesse für Bitcoin.

DeFi Coins im AnmarschDiese 19 Coins könnten bald bei Coinbase gelistet werden

1 Tag

Die größte amerikanische Krypto-Börse Coinbase erwägt weitere 19 Coins bei sich zu listen. Dabei fällt besonders ein Schwerpunkt ins Auge.

Token, die es schaffen bei dem Broker Coinbase gelistet zu werden, können sich über einen erhöhten Bekanntheitsgrad bei Krypto-Investoren freuen. Öfter kam es in Folge dessen zu Kursanstiegen. Entsprechend gespannt kann die Mitteilung von Coinbase letzten Freitag, am 3. Juli, aufgenommen werden, dass sich 19 weitere Coins im Prüfverfahren befinden. Dabei geht es um folgende Kandidaten:

Ampleforth, Band Protocol, Balancer, Blockstack, Curve, Fetch.ai, Flexacoin, Helium, Hedera Hashgraph, Kava, Melon, Ocean Protocol, Paxos Gold, Reserve Rights, tBTC, The Graph, THETA, UMA, und WBTC.

DeFi-Hype zeigt sich auch bei Listing-Kandidaten

Interessant ist, dass unter den Kandidaten auch die Token der aktuell gehypten DeFi-Protokolle sind. So befindet sich der Governance Token vom Lending-Protokoll Balancer unter den Kandidaten. Genauso wie der Flexacoin vom DeFi-Paymentprotokoll und WBTC als DeFi Asset. Sollte es zu einem Listing kommen, dann dürfte dies das aktuelle DeFi-Wachstum weiter unterstützen.

Bank of RussiaBitcoin? Russland sagt: Niet!

1 Tag

Kryptowährungen droht in Russland ein Handelsverbot.

Bitcoin hat es in Russland nicht leicht. Sergei Shvetsov, erster stellvertretender Gouverneur der Zentralbank der Russischen Föderation (Bank Rossii), bekräftigte während einer Pressekonferenz erneut die Harte Linie gegen den Handel mit Kryptowährungen.

Dafür zog er einen Vergleich, der die ablehnende Haltung der russischen Zentralbank gegenüber Bitcoin und Co. deutlich wiederspiegelt. In den Augen Shvetsovs seien Krypto-Investitionen vergleichbar mit Pyramidensystemen und Glücksspiel.

Die Bank von Russland hält als Regulierungsbehörde an der Position fest, dass Krypto-Käufe keine Investition sind. Es handelt sich eher um ein finanzielles Pyramiden- oder Roulettespiel und gilt nicht für den Finanzmarkt. Weder die Regierung noch die Finanzintermediäre sollten die Bürger zum Erwerb von Kryptowährungen ermutigen.

Shvetsov erklärte weiter, dass Kryptowährungen Geldsurrogate seien und als solche der Strafverfolgung unterliegen:

Sie sind durch die russische Verfassung verboten und unterliegen der strafrechtlichen Verantwortung.

Die Aussagen des Währungshüters geben die Stoßrichtung an, in welche Bahnen Russland das noch nicht verabschiedete Gesetz „Über digitale Währungen“ lenken könnte. Dabei dürfte Russland einen ähnlichen Kurs verfolgen wie China, wo der Gebrauch von Kryptowährungen als Zahlungsmittel verboten ist.

Stable Coins Genesis und Circle bringen USDC in den Mainstream

2 Tagen

Um den Prozess der USDC-Anbindung im Mainstream-Finanzwesen zu beschleunigen, gehen Genesis und Circle gemeinsame Wege.

Das FinTech Circle und Genesis, einer der größten Anbieter für Krypto-Kredite, haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel der Kooperation sei die Beschleunigung der Akzeptanz des Stable Coin USDC mit entsprechenden Dienstleistungen im Mainstream-Finanzwesen, heißt es in der Presseerklärung. Die Partnerschaft umfasst eine Investition in Höhe von 25 Millionen US-Dollar von der Genesis-Muttergesellschaft Digital Currency Group (DCG).

Die Zusammenarbeit ist die Antwort auf ein rasches Stable-Coin-Wachstum und eine steigende Nachfrage nach Finanzdienstleistungen wie Yield oder Lending. Marktprognosen von Messari zufolge könnte sich „das Volumen der On-Chain-Transaktionen mit Stable Coins in diesem Jahr dem Wert von 600 Milliarden US-Dollar nähern“. Zum Vergleich: Das Zahlungsvolumen von PayPal liegt bei 712 Milliarden US-Dollar.

Dahingehend planen Circle und Genesis folglich die Entwicklung von unternehmensspezifischen Lösungen, die „die Implementierung von USDC für Zahlungsverkehrs-, Handels- und Finanzanwendungen“ ermöglichen. Die Investition von 25 Millionen US-Dollar soll zudem in den Ausbau der Geschäftskonten- und Plattformdienstleistungen fließen.

Michael Moro, CEO von Genesis, kommentiert:

Mit dem raschen Aufstieg der USDC sehen wir eindeutig eine allgemeine Dynamik für digitale Währungen, und durch diese Partnerschaft mit Circle glauben wir, dass wir unsere gemeinsame Mission, ein neues globales Finanzsystem aufzubauen, wesentlich voranbringen können.

Und Circle-CEO Jeremy Allaire ergänzt:

Die Kombination der leistungsstarken Fähigkeiten von Circle mit USDC-Zahlungen und der Plattforminfrastruktur für Unternehmen mit den globalen institutionellen Underwriting-Fähigkeiten von Genesis wird es uns ermöglichen, Unternehmen, die USDC als Teil ihres Geschäfts halten und nutzen, einen erheblichen Mehrwert zu bieten.

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