Nach Rechtsstreit Malcom Wright neuer COO bei BitMEX

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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Jacob Gleiß studiert seit 2018 Journalismus und Unternehmenskommunikation an der HMKW in Berlin. Er interessiert sich besonders für die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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BitMEX hat einen neuen Chief Compliance Officer. Ex Revolut-CCO Malcom Wright wurde während eines laufenden Rechtsstreits in das Unternehmen geholt.

100x Group, der Betreiber des Blockchain-Unternehmen BitMEX hat einen neuen Chief Compliance Officer eingestellt. Mit Malcolm Wright verfügt die Firma nun über einen Mann mit mehr als 30 Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet. Bei der 100x Group soll der ehemalige CCO von Revolut nun die globalen Einhaltungsbemühungen leiten und Vivien Khoo, Interim-CEO und COO der Gruppe zur Seite stehen. LinkedIn zur Folge soll Wright fünf Monate lang bei Revolut beschäftigt gewesen sein. 100x Group suchte schon seit längerem nach einem neuen Chief Compliance Officer.

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Momentan arbeitet BitMEX an einem vierstufigen Programm, dass ähnlich wie eine ID-Prüfung funktioniere. Dieses soll eine vertrauenswürdigere und sicherere Handelsumgebung für alle BitMEX-Nutzer schaffen. Auch hierfür sei Wright in Zukunft zuständig. Von 2018-2020 arbeitete er als Chief Compliance Officer beim Blockchain-Unternehmen Diginiex. Erst vor kurzem wurde Diginex als erster Bitcoin-Börsenbetreiber bei der Nasdaq gelistet. Im Zeitraum von 2013-2017 war Wright bei Thomson Reuters in London beschäftigt.

Für mich ist Compliance nicht verhandelbar. Compliance ist eine Voraussetzung dafür, dass der Austausch von Aufsichtsbehörden und institutionellen Anlegern gleichermaßen angenommen wird.

stellte Wright klar. Des weiteren sei es seine Vision, dass die 100x Group über die BitMEX-Plattform eine führende Rolle bei der Gestaltung der Zusammenarbeit dieser Branche mit den Aufsichtsbehörden spielt. Damit wolle er sicherstellen, dass jeder die digitalen Märkte sicher nutzen kann.

BitMEX-Mitbegründer inhaftiert – Eigentümer wieder frei

Die ehemalige COO Angelina Kwan, verließ BitMEX vergangenes Jahr, nachdem die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) untersuchte, ob die Börse US-Händler auf ihre Plattform ließ und somit gegen Regeln verstoßen hat. CFTC und US-Justizministerium (DOJ) haben gemeinsam Anklage gegen BitMEX CEO Arthur Hayes erhoben. Seit Anfang des Monats befindet sich BitMEX nun in einem Rechtsstreit.

Hayes und BitMEX-Mitbegründer Ben Delo und Samuel Reed, hätten gegen die Regeln der CFTC verstoßen. Sie hätten eine nicht registrierte Handelsplattform betrieben, sowie die Anti-Geldwäsche- und Know-your-customer-Bestimmungen missachtet. Mittlerweile kam es zu einer Strafanzeige von DOJ (U.S. Department of Justice) gegen Hayes, Delo und Reed. Der Leiter der Geschäftsentwicklung Greg Dwyer wurde aufgrund von Verletzung des Bankgeheimnisses ebenfalls angezeigt.

Am 1. Oktober wurde Reed in Massachusetts inhaftiert. Die anderen drei Angeklagten befinden sich außerhalb der Vereinigten Staaten und sind weiterhin auf freiem Fuß. Reed wurde er aufgrund einer Anleihe in Höhe von fünf Millionen US-Dollar wieder freigelassen. Keiner der vier Angeklagten ist noch bei BitMEX tätig.

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Forschungsprojekt Siemens lanciert neue Blockchain-Initiative für lokalen Energiehandel

5 Stunden

Siemens testet ein neues Blockchain-Projekt in der bayrischen Gemeinde Wildpoldsried. Dieses soll den Stromhandel zwischen Privatpersonen ermöglichen. Unterstützt wird das Projekt durch die Fachhochschule Kempten.

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Am 22. Oktober 2020 kündigte Siemens an, eine Blockchain-basierte Handelsplattform namens „Pebbles“ zu testen. In der bayrischen Gemeinde Wildpoldsried soll die Technologie erstmals zum Einsatz kommen. Die Gemeinde produziert siebenmal soviel erneuerbare Energie als sie verbraucht. Die Blockchain soll nun dafür sorgen, dass die Gemeinde ihren Strom eigenständig und direkt vor Ort vermarkten kann.

Siemens arbeitet bereits seit 2018 an dem Peer-to-Peer-Projekt. Die Initiative des Regionalversorgers Allgäuer Überlandwerk (AÜW), Netzbetreiber AllgäuNetz und Siemens läuft unter dem Namen Kiesel. Stefan Jessenberger, Kieselprojektinitiator bei Siemens beschreibt das Projekt wie folgt:

Bei Pebbles geht es um die Schaffung einer lokalen Energiehandelsplattform, die in der Lage ist, die Netznutzung und -stabilität zu optimieren, indem sie die verfügbare Flexibilität bei Angebot, Speicherung und Nachfrage nutzt. Das vielleicht wertvollste Kapital in dieser Gleichung ist die angebotene Flexibilität.

Privater Stromverkauf via App

Die Initiative beschäftigt sich mit einer App, mit deren Hilfe private Stromproduzenten ihren Strom an lokale Verbraucher verkaufen können. Direktvermarkter oder klassische Stromversorger müssten nicht mehr einbezogen werden. Außerdem hätten Nutzer die Möglichkeit, den entsprechenden Anteil und Preis für Strom aus lokalen Photovoltaik- und Windkraftanlagen selber festzulegen. Eine Blockchain soll dafür sorgen, dass alle Angaben transparent sind.

Indes erkläre Siemens, dass auf der Plattform außerdem steuerbare Lasten wie Wärmepumpen oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge handelbar seien. Das Projekt soll verdeutlichen, dass die Kosten für die Energiewende gesenkt werden können.

Wenn ich eine Bitte an die verantwortlichen Politiker richten könnte, dann wäre es diese: Schauen Sie sich die regionalen Energiesysteme an – jetzt!

appeliert der Geschäftsführer von AÜW Michael Lucke an die Politik. Ihn reizt an dem Projekt vor allem, Dienstleistungen zu untersuchen, die einen Platz in einer vollständig dezentralen Energielandschaft haben. Er sei davon überzeugt, dass ein regionaler Energiemarkt einen Mehrwert für den Verbraucher schafft. Die bayrische Gemeinde Wildpoldsried freue sich indes darauf, schon bald eine Gemeinschaft von Energiehändlern zu werden.

Stablecoin-Projekt Bitpanda gibt Partnerschaft mit Raiffeisen Bank International bekannt

11 Stunden

Bitpanda und Raiffeisen Bank International kollaborieren, um Blockchain-Interoperabilität in die Bankenbranche zu integrieren. Bitpandas Pantos-Technologie soll auf einem RBI-Coin der Raiffeisenbank International implementiert werden.

Am 22. Oktober 2020 hat Bitpanda in einer Pressemitteilung eine Partnerschaft mit der Raiffeisen Bank International (RBI) verkündet. Zukünftig soll die RBI bei dem Pantos (PAN)-Projekt von Bitpanda mitwirken. Pantos ist ein Open-Source-Forschungsprojekt, das das Ziel verfolgt, die Interoperabilitätsprobleme zwischen verschiedenen Blockchain-Anwendungen anzugehen und zu lösen. Bitpanda hat das Projekt in Zusammenarbeit mit der technischen Universität Wien konzipiert.

Nun soll der RBI-Coin der Bank in das Blockchain-Interoperabilitätstool von Bitpanda implementiert werden. Dieser Vorgang soll Anlegern den Zugang zu digitalen Assets erleichtern. Christian Wolf, Leiter Strategic Partnerships & Ökosysteme bei RBI kommentiere die Zusammenarbeit wie folgt:

Die Pantos-Technologie spielt eine wesentliche Rolle bei der Verwirklichung der Tokenisierung von Vermögenswerten innerhalb unserer Bankengruppe, indem sie den Interoperabilitätsaspekt berücksichtigt und so Bankkunden noch umfassendere und flexiblere Anwendungsfälle ermöglicht.

Das Pantos-Projekt sei das Ergebnis einer zweieinhalbjährigen technischen Forschung, aus der zehn wissenschaftliche Publikationen hervorgingen. Der RBI-Coin soll nun alle wichtigen Blockchain-Plattformen näher zusammenzubringen. Gleichzeitig will man neue Standards für dezentrale Blockchain-übergreifende Token-Transaktionen setzen, um sofortige Transaktionen zwischen Banken untereinander sowie zwischen Unternehmen zu ermöglichen.

Bitpanda bezeichnete die Partnerschaft mit RBI indes als „Meilenstein“. Mittlerweile gebe es auch schon einige ähnliche konkurrierende Protokolle. Es sei jedoch noch nicht ganz klar, ob und wie all diese Protokolle miteinander funktionieren können. In der Pressemitteilung wird darauf hingewiesen, dass die Technologie zunächst als Proof of Concept dienen soll.

DeFi-BrückeConsenSys und Protocol Labs kooperieren: Filecoin auf Ethereum

1 Tag

ConsenSys gab heute eine Zusammenarbeit mit den Filecoin-Entwicklern von Protocal Labs bekannt. Es soll eine neue Brücke zwischen Ethereum und Filecoin geschlagen werden.

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ConsenSys und Protocol Labs kooperieren um Filecoin zu Ethereum zu bringen
Nachdem Filecoin letzte Woche erfolgreich sein Mainnet startete, haben Miner, Entwickler und Benutzer, ab sofort die Möglichkeit Ethereum-Entwickler-Tools zu verwenden. Filecoin wird dadurch auch in das dezentrale Finanzökosystem (DeFi) integrierbar sein.

Ziel der Kollaboration ist die Integration, der ConsenSys Ethereum-Entwickler-Tools, in den Cloud-Storage-Marktplatz von Filecoin. Die Entwickler von Protocol Labs können somit auch auf Anwendungen des Ethereum-Netzwerk zugreifen.

Das Filecoin-Netzwerk startete am 15. Oktober mit dem Block 148.888 sein Mainnet. Zudem umfasst das Projekt bereits 600 Pebibyte an Daten, 600 aktive Miner und 230 Projekte die mit dem Storage-Protokoll interagieren.

ConsenSys will eine DeFi-Brücke und Metamask Integration für Filecoin ermöglichen

ConsenSys will es Ethereum Anwendungen ermöglichen, dezentralisierte Datenspeicherlösungen zu nutzen. Deshalb arbeitet das Team daran Infura, Metamask und weitere Ethereum-Anwendungen auf das Filecoin-Netzwerk zu bringen.

Durch verschiedene Ethereum-Entwickler-Tools und andere ConsenSys-Projekte, soll eine nahtlose Integration erfolgen. Zudem kann dadurch auch die Filecoin-Community die Funktionen des Ethereum-Netzwerkes nutzen und somit auch mit DeFi-Protokollen reibungslos funktionieren.

Joseph Lubin, ehemaliger Gründer und CEO von ConsenSys sagte dazu folgendes:

Durch Infura, Codefi, MetaMask und andere Projekte können Entwickler Filecoin leicht in Anwendungen des Ethereum-Netzwek integrieren. Die Zusammenarbeit der beiden dezentralen Protokolle, wird es beiden Netzwerken ermöglichen von einander zu profitieren. Das dezentralisierte Web, wird dadurch greifbar.

Der Filecoin-Kurs konnte von der Ankündigung bislang nicht profitieren. Nachdem Mainnet-Start raste der FIL-Kurs kurzfristig auf über 200 US-Dollar, musste in den folgenden Tagen jedoch massive Abverkäufe verkraften. Aktuell handelt FIL mit rund 25 US-Dollar fast 90 Prozent unter dem All-Time-High.

MeilensteinKanadischer Bitcoin-Fonds 3iQ übersteigt 100 Millionen US-Dollar

1 Tag

Bitcoin boomt – auch auf dem kanadischen Börsen-Parkett.

Der kanadische Digital Asset Manager 3iQ hat den Marktwert von 100 Millionen US-Dollar überstiegen. Erst im April hat der Vermögensverwalter es geschafft, einen öffentlich zugänglichen Bitcoin-Fonds an der Toronto Stock Exchange listen zu lassen. Am 20. Oktober 2020 gab das 3iQ-Team bekannt, dass nun ein neuer Meilenstein erreicht worden sei. Krypto-Investor und Mitbegründer der US-amerikanischen Gemini-Krypto-Börse Tyler Winklevoss gratulierte dem Team indes via Twitter.

Großer Meilenstein. Der #Bitcoin-Fonds von 3iQ, der an der Toronto Stock Exchange unter $QBTC.U öffentlich gehandelt wird, hat gerade die 100-Millionen-Dollar-Marke überschritten. Vorwärts!

Seit seiner Einführung ist das Volumen des Bitcoin-Fonds immens gewachsen. Zu Redaktionsschluss war ein Anteil von QBTC.U knapp 17 US Dollar wert. Im April waren es noch elf US-Dollar. Damit stieg der Fonds in diesem Zeitraum um knapp 50 Prozent an. Zusammen sind nun alle Aktien mehr als 100 Millionen US-Dollar wert.

Winklevoss und Bitcoin-Evangelist Anthony Pompliano bemerkten zum Zeitpunkt der Auflegung, dass dies der erste öffentliche Bitcoin-Fonds sei, der an einer großen Börse notiert ist.

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