Geldsegen Millionen-Funding: Schweizer Bank fördert Taurus Group

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ein geöffneter tresor gibt wenig einblick

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Die Arab Bank aus der Schweiz ist federführend bei einer achstelligen Investition in die digitale Infrastruktur der Taurus Group.

Laut einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, freut sich die Taurus Group über den erfolgreichen Abschluss einer achtstelligen Investitionsinitiative. Dabei hat unter anderem die Schweizer Privatbank Arab Bank in das Unternehmen investiert. Laut Angaben der Taurus Group sei es deren Aufgabe, den Brückenschlag zwischen Blockchain-Welt und traditioneller Finanzwelt zu schlagen.

Finanzspritze für Taurus Group

Mit Hilfe der Finanzspritze will Taurus das eigene Geschäftsfeld ausweiten und nach Frankfurt, London und Paris expandieren. Hauptinvestorin Arab Bank hat ihrerseits im September letzten Jahres eine Lösung für digitalisierte Finanzdienstleistungen lanciert, so heißt es in der Mitteilung der Unternehmen weiter. Diese umfasst unter anderem Depotbankleistungen sowie Brokerage-Dienste für Bitcoin und Ethereum. Im kommenden Monat will man das Angebot um den Ripple-Coin XRP erweitern.

Die Infrastruktur der Taurus Group basiere auf dem End-to-End Prinzip und deckt die folgenden Sparten ab: Wertpapier-Emission, Depotverwahrung und digitaler Asset-Transfer. Zu den Kunden der Taurus Gruppe zählen Institutionelle wie Investmentbanken,
Privatbanken, Handelsbanken, KryptoBanken, Technologiefirmen und Börsen in Europa.

Blockchain-Unternehmen scheinen aktuell trotz Krise gut abzuschneiden. Erst heute berichteten wir darüber, dass sich Gapless über einen Finanzierungsboost im Millionen-Bereich freut.

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Zensurfreies InternetBrave integriert IFPS

6 Stunden

Der Krypto-Browser Brave unterstützt künftig das Interplanetary File System (IFPS). Damit können Brave-Nutzer fortan IFPS-Adressen direkt aufrufen – oder mit einem Klick zur IFPS Node werden.

Die Desktop-Version des Brave Browsers unterstützt fortan das IPFS. Das hat Brave Software, das Unternehmen hinter dem auf Datenschutz fokussierten Browser, am 19. Januar in einer Pressmitteilung verkündet. Das IFPS ist ein Peer-to-Peer-Netzwerk, das ein Zensur-freies Internet ermöglicht. Einen bekannteren Einsatz fand das IFPS beispielsweise, als der türkische Präsident Erdogan Ende 2017 für seine Landsmänner und -Frauen den Zugriff auf Wikipedia sperrte. Die Sperre sollte bis zum 15. Januar 2020 anhalten. Aktivisten hatten seinerzeit eine Kopie der Wikipedia auf dem IFPS angefertigt – und dem Autokraten damit ein Schnippchen geschlagen.

Brave und IFPS gegen die Zensurwut

Mit dem jüngsten Update des Krypto-Browsers Brave sollen die Nutzer fortan nicht nur die Möglichkeit haben, Ipfs://-URLs aufzurufen, sondern auch selbst einen IFPS Node zu betreiben und Daten ins IFPS auszulagern. Molly Mackinlay, Projektmanagerin bei IPFS, sieht in der Kooperation einen Gewinn für das dezentralisierte Web (dWeb). Und lässt dabei durchscheinen, dass das türkische Staatsoberhaupt nach wie vor unfreiwillig Werbung für ein Zensur-resistentes Web macht:

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Indem die Vorteile des dWeb zu Brave-Nutzern gebracht werden, werden die Bemühungen von IPFS, die systemische Datenzensur durch Unternehmen und Nationalstaaten zu beseitigen, nun durch die Integration mit Brave verstärkt. Heute können Webnutzer auf der ganzen Welt nicht auf eingeschränkte Inhalte zugreifen, darunter zum Beispiel Teile von Wikipedia in Thailand, über 100.000 gesperrte Websites in der Türkei und kritischer Zugang zu COVID-19-Informationen in China. Jetzt kann jeder mit einer Internetverbindung auf diese kritischen Informationen über IPFS im Brave-Browser zugreifen,

lässt sich Mackinlay in der Pressemitteilung zitieren.

Der Merchandise-Shop von Brave setzt bereits seit April 2020 auf das IFPS, das aus dem gleichen Hause stammt – Protocol Labs – wie der im Spätjahr 2020 lancierte Filecoin. Letzterer soll das IFPS um ein dezentrales Speichernetzwerk ergänzen.

Deutsche-Bank-UmfrageBitcoin und Tech-Aktien haben Blasenpotential

8 Stunden

Wie der US-amerikanische Fernsehsender CNBC berichtet, halten Befragte der Deutschen Bank Bitcoin und Tech-Aktien aktuell für die größten Marktblasen.

Laut des US-Senders CNBC befragte die Deutsche Bank 627 Marktexperten, wovon ein Großteil (89 Prozent) einigen Finanzmärkten attestierten, sich auf den Bereich einer Blase zuzubewegen. Dabei stünden vor allem Bitcoin und Aktien von Technologieunternehmen aus den USA im Fokus. Demnach gaben die Hälfte der Befragten, basierend auf einer Finanzblasen-Skala von 1 bis 10, Bitcoin die Höchstwertung. US-Tech-Aktien belegten den zweiten Platz mit einer durchschnittlichen Wertung von 7,9 von 10, wobei 83 Prozent eine Beurteilung von mindestens 7 verteilten.

Laut der Umfrage glauben einige Investoren, dass neben dem Bitcoin auch der Aktienkurs des Elektroautoherstellers Tesla fallen werde. Dazu sagte die Deutsche Bank:

Auf die Frage nach dem 12-Monats-Schicksal von Bitcoin und Tesla – einer Aktie, die für eine potenzielle Tech-Blase steht – glaubt eine Mehrheit der Befragten, dass sie sich von diesem Niveau aus eher halbieren als verdoppeln werden, wobei Tesla nach Meinung der Rezipienten anfälliger ist.

Skepsis gegenüber Bitcoin auch in Deutschland hoch

Auch in Deutschland ist die Skepsis gegenüber Bitcoin hoch. Das ermittelte im Dezember letzten Jahres der Digitalverband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage. Demnach gaben lediglich zwei Prozent der über 16-Jährigen an, in Kryptowährungen investiert zu haben. Rund ein Fünftel (18 Prozent) konnte sich ein Investment vorstellen. Der Rest der Befragten äußerte Skepsis gegenüber Bitcoin und Co. Und das, obwohl der Anteil derer, die angaben, etwas von Kryptowährungen gehört oder gelesen zu haben, deutlich gestiegen ist (76 Prozent).

Konkret hielten 66 Prozent der Befragten digitale Zahlungsmittel für zu kompliziert. 55 Prozent gaben an, dass sich Kryptowährungen eher für Spekulanten eigneten. Indes attestierten aber auch drei von zehn Teilnehmern, dass Bitcoin und Co. eine sichere Alternative zum etablierten Geldsystem seien. Unter den 16 bis 29-Jährigen waren es sogar 43 Prozent. Zudem beurteilt jeder Vierte langfristige Investments in digitale Wertanlagen als sinnvoll. Befragt wurden landesweit 1.004 Personen.

Top-NeuzugangNiederländische Fußballliga Eredivisie tritt Sorare bei

10 Stunden

Die holländische Eredivisie tritt dem digitalen Fußball-Handelsplatz Sorare bei. Damit ist die Fußballliga bereits die vierte, die im Krypto-Netzwerk verfügbar ist.

Der Deal ist fix. Die gesamte Eredivisie kickt nun auf der Blockchain von Sorare. Das geht aus einer Pressemitteilung des digitalen Fußball-Handelplatzes hervor, die BTC-ECHO vorliegt. Ab sofort können Spieler digitale Sammelkarten aller Fußballklubs der Eredivisie, wie beispielsweise des viermaligen Champions-Leauge-Siegers Ajax Amsterdam, sammeln und tauschen. Darüber hinaus können Fußballer wie Dušan Tadić, Donyell Malen oder Sebastien Haller auch in virtuellen Matches gegeneinander antreten. Auch bekannte deutsche Spieler wie WM-Held Mario Götze oder Nationalspieler Philipp Max sind vertreten. Marc Rondagh, Business Development Manager der Eredivisie, sagte zu dem Beitritt:

Unsere Entscheidung wurde maßgeblich von unserer Begeisterung für ihre (Sorares, Anm. d. Red.) ehrgeizige Vision, ein globales Fantasy-Fußballspiel mit digitalen Karten aufzubauen, angetrieben. Als Vorreiter in Sachen Innovation schauen wir immer nach vorne, in die Zukunft, um unseren Fans neue Erfahrungen zu bieten. Um diese ständig zu verbessern und die Marken unserer Vereine besser zu präsentieren, wird Sorare es uns ermöglichen, neue, junge Communities zu erreichen, insbesondere in Asien und Amerika. Wir sind stolz auf diese neue Zusammenarbeit.

Sorare eröffnet der Eredivisie außerdem eine neue Einnahmequelle, indem es eine neue Kategorie für Spielelizenzen schafft: die Lizenzierung von Fantasy Football.

Eredivisie bereits vierte Fußballliga bei Sorare

Die höchste Spielklasse der Niederlande befindet sich seit ihrem Beitritt nun in einem erlauchten Kreis. Dabei sind neben der Eredivisie auch alle Mannschaften der belgischen Pro Leauge, der südkoreanischen K Leauge, der japanischen J Leauge und der US-amerikanischen Major Leauge Soccer (MLS) auf Sorare vertreten. Darüber hinaus kicken auch echte Fußball-Schwergewichte wie Bayern München, Juventus Turin oder Real Madrid auf dem virtuellen Fußballplatz. BTC-ECHO hat das Spiel in einem ausführlichen Test unter die Lupe genommen.

Some like it hotBitcoin Mining sorgt in diesem Winter für geringere Heizkosten

10 Stunden

Die hohen Stromkosten fürs Mining sind bekannt. Allerdings können die Heizkosten im Gegenzug sinken, wie ein aktueller Artikel im Wall Street Journal aufdeckt. Neben Bitcoin gedeihen somit auch Tomaten.

Die Hitzeentwicklung bei Bitcoin-Mining-Rechnern ist bekanntlich sehr stark. Erst kürzlich berichteten wir über Mining-Farmen in Pakistan, die in den bergischen Regionen des Landes entstehen, weil diese besonders kühle – und dadurch günstige – Voraussetzungen für die Rechner bieten.

In den hiesigen Gefilden dreht man den Spieß gewissermaßen um und setzt die Bitcoin-Mining-Rechner gezielt als Heizung ein. Dies geht aus einer aktuellen Recherche des Wall Street Journal hervor. Krypto-Miner in Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika berichten demnach, dass ihre gesamten Heizkosten gesunken seien. Dabei liegt die Temperatur in ihren Räumen trotzdem oft weit über dem Normalwert – einige Miner berichten sogar über ungemütlich hohe Temperaturen.

Offenbar hat die COVID-19-Pandemie mit zu dieser Entdeckung beigetragen, da sich nun auch in Mining-Szene mehr Leute zu Hause aufhalten, als früher. Vor der Pandemie durften sich viele US-Studenten noch auf dem Campus aufhalten und auch dort wohnen. Sie nutzten den von der Universität zur Verfügung gestellten “kostenlosen” Strom fürs Bitcoin Mining. Ein Betreuer eines Studentenwohnheims sagte damals, dass er im Winter gar keine Heizung bräuchte. Der Mining-Rechner heize den Raum genug.

Das Wall Street Journal zitiert den kalifornischen Fotografen Thomas Smith. Dieser wärmt mit seinen Rechnern sogar ein kleines Treibhaus mit Tomaten. In natürlich warmen Nächten müsse er sogar aufpassen, dass die Früchte nicht im Treibhaus „gegrillt“ würden. Diese Methode eignet sich gleichwohl nicht für jedermann. Schließlich will auch Bitcoin Mining gelernt sein und selbst wenn die Heizkosten im wahrsten Sinne des Wortes in den Keller gehen, bleiben die hohen Stromkosten natürlich bestehen.