Liga der außergewöhnlichen IT-ExpertenHackerteam schützt Krankenhäuser vor Cyber-Attacken

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Moritz Draht

von Moritz Draht

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Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Hackerteam schützt Krankenhäuser vor Cyber-Attacken

Ein internationales Team aus IT-Spezialisten unterstützt Krankenhäuser im Kampf gegen Cyber-Bedrohungen.

Ein Team von IT-Experten aus 65 Ländern hat sich zusammengeschlossen, um Krankenhäuser vor Cyber-Angriffen zu schützen. Aufgrund veralterter Systeme sind Krankenhäuser besonders anfällig für Ransomeware. Insbesondere die kritischen Systeme medizinischer Versorgungsstellen müssen wegen der aktuellen Überlastung durch die Corona-Pandemie besonders geschützt werden.

Das Team namens COVID-19 CTI-League will daher die technologische Infrastruktur der Krankenhäuser vor Cyberattacken schützen, um „alle Cyber-Bedrohungen zu neutralisieren, die die aktuelle Corona-Pandemie ausnutzen wollen“. Weltweit sei die Bedrohung durch Cyber-Angriffe für Krankenhäuser in den letzten Jahren gestiegen. Die Hacker verschlüsseln dabei kritische IT-Systeme mit Malware und fordern anschließend Lösegelder für die Entschlüsselung.

Im Kampf gegen die Cyber-Bedrohung sind die IT-Experten nicht alleine auf weiter Flur. So stellte Emisoft ebenfalls bereits kostenlose Tools zur Entschlüsselung von Ransomware bereit. In einem Blogeintrag wendet sich das Unternehmen mit einem Appell auch direkt an potenzielle Hacker:

Bitte nehmen Sie in den kommenden Monaten keine Gesundheitsdienstleister ins Visier, und falls Sie unbeabsichtigt einen solchen ins Visier nehmen, stellen Sie ihnen den Entschlüsselungsschlüssel so schnell wie möglich kostenlos zur Verfügung. Wir sitzen alle im selben Boot, nicht wahr?

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Krypto-UnterstützungZweite Amtszeit für ‘Crypto Mom’ bestätigt

17 Stunden

Die US-Börsenaufsichtsbehörde hat die SEC-Kommissarin und Krypto-Unterstützerin, Hester M. Pierce, durch eine Abstimmung für eine zweite Amtszeit bestätigt. Peirce wird bis 2025 im Amt sein.

Die Krypto-Beauftragte bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC), Hester M. Pierce, sichert sich eine zweite Amtszeit in der Behörde. Am Freitag gab der SEC-Vorsitzende Jay Clayton dies in einer offiziellen Ankündigung bekannt.

Im den letzten drei Jahren hat Pierce, die aufgrund ihrer positiven Haltung zu Kryptowährungen in der Community den Beinamen „Crypto Mom“ (Deutsch: Krypto-Mutti)trägt, öffentlich den Umgang der Behörde mit Kryptowährungen kritisiert. So widersprach sie mehrmals der Ablehnung für die Notierung und den Handel des Bitcoin ETFs durch die SEC. Sie vertritt die Auffassung, dass diese selbst gesetzeskonform sei und dass die SEC es versäumt habe, die Gesetze korrekt anzuwenden.

Außerdem befürchtet Pierce, dass der Ansatz der Kommission den Anlegerschutz unterminiert, indem er eine stärkere Institutionalisierung des Bitcoin-Marktes ausschließt. Eine stärkere Beteiligung von Institutionen würde ihrer Meinung nach sogar viele der Bedenken der Kommission hinsichtlich des Bitcoin-Marktes abmildern – ein Phänomen, das Bitcoin-ETFs fördern würden.

Dezentral? Mitnichten500 Adressen halten 90 Prozent aller DeFi-Token

22 Stunden

Die überwältigende Mehrheit der DeFi-Token verteilt sich auf nur wenige Adressen.

Der DeFi-Bereich legt seit Jahresbeginn ein rasantes Wachstum hin. Doch eine Analyse von Simone Conti, Leiter von Digital Assets Investments bei CryptoLab, zeigt, dass sich die Mehrheit der Token auf wenige Adressen verteilt.

Für seine Berechnung wertete er Daten von Defipulse und Etherscan aus und kommt schlussendlich zu dem Ergebnis:

Bei fast allen Projekten entfallen 30 Prozent des Supplies auf die Top 5- und 90 Prozent auf die Top 500-Adressen.

Compound sei demnach das zentralisierteste Protokoll unter den dezentralen Finanzen. 96 Prozent des Gesamtsupplies entfallen Conti zufolge auf nur wenige Dutzend Adressen.

Die fünf größten Adressen der jeweiligen Protokolle halten im Durchschnitt rund 40 Prozent des Token-Angebots. Laut Conti seien die älteren DeFi-Projekt im Vergleich zu den neu dazu gekommenen weniger zentralisiert.

Ob die Auswertung aber den tatsächlichen Gegebenheiten entspricht, ist nicht ganz klar. Da es keine offiziellen Daten zur Verteilung der Token gibt, können die tatsächlichen Werte von Contis Berechnungen abweichen. Ein Trend scheint sich dennoch abzuzeichnen: DeFi ist weit weniger dezentral, als es das Präfix „De“ suggerieren mag.

BTC-WerbekampagneGrayscale bringt Bitcoin in Millionen Haushalte

2 Tagen

Die jüngste Rallye hat auch das mediale Interesse an Bitcoin wieder geweckt. Grayscale sorgt mit einer US-weiten Werbekampagne dafür, dass das so bleibt.

Grayscale Investments, einer der weltweit umtriebigsten Vermögensverwalter im Krypto-Sektor, hat eine US-weite TV-Kampagne für Bitcoin angekündigt. Die Kampagne soll in kommender Woche mit Werbefilmen auf den Kanälen CNBC, MSNBC, FOX, und FOX Business starten.

Dies teilte Grayscale CEO Barry Silbert per Twitter mit. Silbert kommentierte euphorisch:

We’re going to brrring crypto to the masses. [sic]

Die Ausstrahlung erreicht potenziell ein Millionenpublikum und könnte ein wichtiger Anstoß in Richtung Adaption sein. Handelt es sich bei Grayscale doch um einen äußerst einflussreichen Vermögensverwalter im Krypto-Markt, der durch die Werbekampagne auch ein eher konservatives Publikum erreichten dürfte.

Aus gänzlich selbtslosen Motiven dürften die Werbefilme aber auch nicht ausgestrahlt werden. Letztlich dürfte sich das Unternehmen auch einen Kundenzuwachs erhoffen.

Grayscale Investments ist ein „Big Player“ im Bitcoin-Ökosystem, der seinen Einfluss durch konstant steigende Ausgaben in entsprechenden Krypto-Fonds weiter ausbaut. Mit mehr als 1,7 Prozent aller zirkulierenden Bitcoin ist Grayscale ein Blauwal unter den Walen, der sich immer weiter aufbläht,.

US-KongressabgeordneterTom Emmer: Bitcoin geht gestärkt aus der Krise hervor

2 Tagen

Bitcoin erhält nicht häufig Rückenwind aus Politikerkreisen. Umso bemerkenswerter sind die Aussagen von Tom Emmer.

Der US-amerikanische Kongressabgeordnete Tom Emmer hat sich in einem Interview mit Anthony Pompliano, Mitgründer von Morgan Creek Digital, optimistisch in Bezug auf die Zukunft von Bitcoin geäußert.

Bitcoin nach Corona stärker denn je

Laut Emmer könne die Krypto-Leitwährung ihr volles Potenzial ausschöpfen, wenn die Corona-Krise überstanden sei. Der Republikaner sagte:

Wenn wir aus der Krise herauskommen, wird Bitcoin nicht verschwinden, es wird stärker werden.

Emmer zufolge gewinnen Bitcoin und die zurgrundeliegende Blockchain-Technologie zunehmend an Bedeutung und gesellschaftlicher Relevanz.

Man schaut einfach zu, es hat einen Wert, wenn etwas einen Wert hat, werden die Leute Risiken eingehen und es wird sich weiterentwickeln.

Zudem sei die erst kürzlich beschlossene Legalisierung des Kryptoverwahrgeschäfts für US-Banken ein weiterer Türöffner für die Bitcoin-Akzeptanz im Land, so Emmer. Am 22. Juli erhielten Finanzinstitute den Segen vom Office of the Comptroller of the Currency (eine Bundesbehörde, die dem US-Finanzministerium untersteht), künftig auch Krypto-Assets wie Bitcoin verwahren zu dürfen.

Emmer hat sich bereits im Vorhinein des öfteren mit einer Pro-Krypto-Haltung positioniert und eine zu harsche Regulierung des Sektors bemängelt, die das Innovationspotenzial der Industrie ausbremst.


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