Stellenanzeige Goldman Sachs baut sein Krypto-Team aus

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Alexander Leyde

von Alexander Leyde

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Alexander Leyde

Alexander absolvierte seinen Bachelor in Geschichte, Politik und Soziologie in Würzburg, bevor er in Heidelberg mit dem Geschichts-Masterstudium beginnen wird. Bei BTC-ECHO möchte er sich mit den gesellschaftlichen Implikationen der Blockchain-Technologie auseinandersetzen.

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Goldman Sachs Tower

Quelle: Shutterstock

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Goldman Sachs will zwei neue Positionen in seinem Digital Assets Team besetzen.

Der New Yorker Finanzdienstleister Goldman Sachs erweitert seine Arbeitsgruppe zu digitalen Vermögenswerten. Mit zwei internationalen Mitarbeitern möchte das Unternehmen sein Krypto-Team abrunden, das es erst Anfang des Jahres restrukturiert hat. Daher sucht es nun einen Vizepräsidenten für das Team in London. Die andere Stelle ist für einen „research and development software engineer“ in Singapur ausgeschrieben.

Im Moment sind etwa zehn Leute Teil des Teams. Matthew McDermatt ist der Teamchef seit August. Sein größter Traum ist, dass in greifbarer Zukunft alle Geldtransaktionen über die Blockchain-Technologie ablaufen. Goldman Sachs überlegt, ob es selbst einen Krypto-Token entwickeln wird. Ziel ist wahrscheinlich ein an den US-Dollar gebundener Stablecoin.

Goldman Sachs auf dem Weg zu neuem Krypto-Token

Sowohl Analysten als auch Investoren bei von dem Investment-Banking-Riesen sind nämlich von Bitcoin (BTC) nicht überzeugt. Ein großer Grund ist, dass der Bitcoin-Kurs zu volatil sei; ob die Kryptowährung inflationssicher ist, bezweifeln sie stark. Außerdem sehen sie nicht, dass weder Diversifizierung bei dem Krypto-Coin existiert noch der Geldfluss, sprich die Liquidität, hoch genug ist.



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99.999.980 XRPRipple – anonyme Person überweist fast 100 Millionen XRP an Coinbase

7 Stunden

Vor kurzem gab der Krypto-Tracking-Dienst Whale Alert bekannt, dass eine anonyme Person fast 100 Millionen XRP an die Krypto-Börse Coinbase überwiesen haben soll.

Am 26. Januar 2021 veröffentlichte Whale Alert die Nachricht via Twitter. Demnach hätte ein anonymer Nutzer XRP im Wert von unglaublichen 26.766.003 Millionen US-Dollar an Coinbase überwiesen. Eine technische Analyse hätte jedoch ergeben, dass es sich bei der Donation um eine interne Transaktion gehandelt habe, also einer Transaktion zwischen zwei Coinbase-Wallets.

Bereits vor Bekanntwerden einer möglichen internen Transaktion ließ die Nachricht einige Twitter-Nutzer aufhorchen. Vielen von ihnen kam die anonym eingegangene Überweisung merkwürdig vor. Twitter-Nutzer Austin Edwards äußerte sich wie folgt:

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Das macht keinen Sinn …

Ende vergangenen Jahres verklagte die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC Ripple und stufte XRP als Wertpapier ein. Damals mussten sich CEO Brad Garlinghouse und der ehemalige CEO und Mitbegründer Chris Larsen, wegen des Verkaufs von XRP als nicht registriertes Wertpapier verantworten. BTC-ECHO berichtete zu den Vorfällen. Eine Woche später erhielt Coinbase ebenfalls eine Klage der SEC, da die Börse illegale XRP-Verkäufe zugelassen und daraus Profit geschlagen hätte.

Viele stellen sich seitdem die Frage, ob die Anklage das Aus für die Kryptowährung bedeuten könnte, da es besonders für US-Amerikaner immer schwieriger werden dürfte, einen Handelsplatz für XRP zu finden. Trotz der Anklage gegen Ende des vergangenen Jahres konnte Ripple 2020 ungefähr drei Millionen Transaktionen verzeichnen. Dies entspricht einem fünffachen Wachstumsvolumen gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür sei die sogenannte On-Demand-Liquiditätslösung (ODL) von Ripple, die für 2,4 Milliarden US-Dollar des Gesamtvolumens zuständig sei. Die größte XRP-Nachfrage befindet sich laut RippleNet GM Asheesh Birla zurzeit im asiatischen Raum. Für das Jahr 2021 hat sich Ripple als Ziel gesetzt, Transaktionen zusätzlich mit B2B-Transaktionen und E-Commerce-Zahlungen durchzuführen.

Bye-bye WhatsAppSignal: Messenger vor Krypto-Integration?

22 Stunden

Messaging-Dienste und Kryptowährungen: Was auf dem Papier schon allein wegen des Anonymitätsgebots zusammenpasst, hat bislang in der Praxis keine Erfolgsgeschichte schreiben können. Mit der in Diem umgetauften Kryptowährung beißt Facebook bei den Regulatoren bis heute auf Granit. Umso überraschender erscheinen da die Gerüchte, die sich um den neuen Stern am Messaging-Himmel ranken: Signal.

Neben den altbekannten Messaging-Diensten WhatsApp oder Telegram erlebt der anonymisierte Messenger Signal zurzeit einen Hype. Wie Platfomer-Redakteur Casey Newton aus internen Quellen erfahren haben will, sind die Nutzerzahlen in nur einem Monat von 20 auf aktuell 40 Millionen gestiegen. Das Wachstum sei in erster Linie auf neue Richtlinien bei der Konkurrenz WhatsApp zurückzuführen. Dabei wurden WhatsApp-Nutzer vor ein Ultimatum gestellt. Stimmten sie den Richtlinien, die Unternehmen künftig erlauben, Nachrichten an die Nutzer zu senden, in einer ursprünglichen Version nicht bis zum 8. Februar zu, sollte die App deaktiviert werden.

Obwohl Facebook das Inkrafttreten der neuen Bestimmungen bereits auf Mai verschoben hat, löste der Schritt eine Welle der Empörung aus. Nutzer weichen seither vermehrt auf Alternativen aus, bei denen das Anonymitätsgebot noch großgeschrieben wird – so wie bei Signal.

Einen weiteren Wachstumsschub dürfte die Signal App erleben, wenn sich bewahrheitet, was zurzeit noch als Gerücht die Runde macht. Denn angeblich werde im Hintergrund die Integration von Kryptowährung in den Messaging-Diensten vorbereitet. Obwohl von offizieller Seite noch dementiert, spreche Casey Newton zufolge die Personalie Marlinspike, CEO von Signal Messenger LLC, dafür.

Marlinspike hat als Berater für MobileCoin gedient, eine Kryptowährung, die auf der Stellar-Blockchain aufgebaut ist und Zahlungen einfach und sicher machen soll – und potenziell unmöglich zu verfolgen.

Die Krypto-Integration sei demnach die logische Konsequenz. Obwohl Marlinspike noch abwiegelt und lediglich einräumt, dass “design explorations” mit einer möglichen Krypto-Anbindung durchgeführt wurden, sollen ehemalige Mitarbeiter gegenüber Newton konkrete Pläne bestätigt haben. So sollen in den letzten Quartalen bereits erhebliche “Engineering-Ressourcen” für die MobileCoin-Integration aufgebracht worden sein. Was an den Gerüchten dran ist, wird sich wohl in den kommenden Monaten zeigen.

Positiver AusblickDie Bank of Singapore lobt Bitcoin als das neue Gold

1 Tag

Die zur OCBC Bank gehörige Bank of Singapore äußert sich optimistisch in Bezug auf die Kryptowährung Bitcoin.

Die Bank of Singapore, eine Private-Banking-Tochter der OCBC Bank, hat sich optimistisch in Bezug auf Kryptowährungen geäußert. Sie hätten mittel- bis langfristig durchaus das Potenzial, Gold als Wertaufbewahrungsmittel zumindest teilweise zu ersetzen. Dies geht aus einer von National News zitierten Studie hervor. Doch es gebe durchaus noch Verbesserungsbedarf was die Sicherheit und die Regularien angeht.

Erstens brauchen Investoren vertrauenswürdige Institutionen, um digitale Währungen sicher halten zu können. Zweitens muss sich die Liquidität deutlich verbessern, um die Volatilität auf ein überschaubares Maß zu reduzieren

, so Mansoor Mohi-uddin, Chefvolkswirt der Bank of Singapore.

Als Vorteile von Kryptowährungen nennt Mohi-uddin, dass sie im Vergleich zu Edelmetallen einfacher zu bewegen und zu lagern seien. Andererseits sei die Diebstahlgefahr etwa durch Hacker größer. Als Ersatz für Fiatgeld taugen Bitcoin & Co. nicht, so der Bank of Singapore-Analyst. Dies liege jedoch nicht an ihnen selbst, sondern eher an den Nationalbanken, die an der Bedeutung ihrer Währungen festhalten wollten. 

Regierungen sind sehr vorsichtig gegenüber jeder Technologie, die potenziell nationale Währungen verdrängen könnte. Dies würde die Fähigkeit der politischen Entscheidungsträger einschränken, während Wirtschaftskrisen Geld zu drucken.

Genau dieser Grund – nämlich das steigende Mißtrauen gegenüber dem Zustand der gegenwärtigen Geldordnung – trägt aber zweifellos zur steigenden Beliebtheit der Kryptowährungen bei.

Lloyd BlankfeinBitcoin-Adaption: Goldman Sachs Manager bleibt skeptisch

1 Tag

Der ehemalige Goldman Sachs CEO Lloyd Blankfein äußerte sich zur Zukunft von Bitcoin. Schwerwiegenden regulatorischen Bedenken zum Trotz, verblieb er nicht gänzlich ohne Optimismus.

Ein Topmanager von Goldman Sachs hat am 25. Januar seine Sicht auf Bitcoin zum Besten gegeben. Auf die Frage nach der Mainstream-Tauglichkeit von BTC, brachte Lloyd Blankfein im Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC einige Einwände vor.

Der ehemalige CEO und jetzige Senior Chairman des Investmentriesen benannte einerseits die hohe Volatilität von Bitcoin als Problemfaktor. Daneben zielte die Kritik des einflussreichen Bankers auf die vermeintliche Anonymität der weltweit größten Kryptowährung. Diese öffne Geldwäsche und Terrorfinanzierung Tor und Tür:

Man weiß nicht, ob man die Nordkoreaner oder Al-Qaida oder die Revolutionsgarde bezahlt.

Bitcoin: “Es könnte funktionieren”

Zwar beschlagnahmten US-Behörden im vergangenen August eine Rekordsumme an Krypto-Assets, die für Al-Qaida und den IS bestimmt waren. Die Ermittler machten sich dabei gerade die Nachverfolgbarkeit von Bitcoin-Transaktionen zunutze. Für Blankfein haben Regulatoren bei BTC dennoch allen Grund zur Sorge:

Wenn ich ein Regulator wäre, würde ich angesichts seines Erfolges im Moment ziemlich hyperventilieren und mich bewaffnen, um damit umzugehen.

Blankfein zieht daraus den Schluss, dass eine breite Adaptation nur unter den Vorzeichen einer weitaus größeren Reglementierung denkbar ist. Bitcoin steuert für ihn deshalb auf einen Widerspruch zu:

Das kann funktionieren, aber es wird die Freiheit und Ungebundenheit und die fehlende Transparenz untergraben, die die Leute daran an erster Stelle mögen. Das ist also das Dilemma, aus dem sich Bitcoin herauswinden muss.

Blankfeins Einschätzung könnte in der Administration von Joe Biden durchaus Gehör finden. Schon in Obamas Weißem Haus war er ein gern gesehener Gast. Seine Bank lotet derweil Einstiegsmöglichkeiten in den Krypto-Space aus.