Krypto-Kredite Genesis: Kreditwachstum in Milliardenhöhe verzeichnet neuen Rekord

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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Jacob Gleiss

Jacob Gleiß studiert seit 2018 Journalismus und Unternehmenskommunikation an der HMKW in Berlin. Er interessiert sich besonders für die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Stabhochspringer nimmt Anlauf

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Für Genesis war das dritte Quartal 2020 eines der erfolgreichsten überhaupt. Im zugehörigen Leistungsbericht konnte in allen Geschäftsbereichen ein hohes Wachstum verzeichnet werden.

Am 30. Oktober 2020 veröffentlichte Genesis einen Bericht, aus dem hervorgeht, dass das Unternehmen einen neuen Kredit-Rekord verzeichnet hat. Mit vergebenen Krypto-Krediten im Wert von 5,2 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal 2020, konnte die Rekordsumme von 2,2 Milliarden US-Dollar sogar mehr als verdoppelt werden.

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Seit Aufnahme des Geschäfts im März 2018 konnte das Unternehmen Kredite im Wert von insgesamt 13,6 Milliarden US-Dollar aufnehmen. Genesis ließ verlauten, dass das jüngste Wachstum des Unternehmens auf eine erhöhte Emission von Bargeld- und Altcoin-Krediten zurückzuführen sei. Die ausstehenden Kredite von Genesis beliefen sich im zweiten Quartal 2020 auf 1,4 Milliarden Euro. Im dritten Quartal stiegen sie um 50 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar.

Genesis konnte zum 30. September 2020 165 Kreditgeber vermelden und somit einen Anstieg von 47,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal dokumentieren. Das Unternehmen erklärte, dass die monatliche Gesamtzinsauszahlung im September über 20 Prozent der in den letzten zwölf Monaten gezahlten Zinsen ausmache. Weiter sagte Genesis, dass das Wachsum der Bankeinlagen dem Unternehmen entgegenkommen würde.

Bitcoin-Anteil ist gesunken

Nicht etwa Bitcoin hat das Kreditportfolio von Genesis im dritten Quartal vorangetrieben, sondern Altcoins und der US-Dollar. Ausstehende Bitcoin-Kredite gingen auf 40,8 Prozent zurück. Im Vorquartal waren es mit 51,2 Prozent noch deutlich mehr. Ethereum stieg hingegen auf 12,4 Prozent an, der US-Dollar sogar auf 34,5 Prozent. Alle anderen Altcoins siedelten sich bei knapp 5 Prozent an.

Auch der Handel mit Derivaten konnte ein beachtliches Wachstum verzeichnen. Auf dem Spotmarkt konnte Genesis im dritten Quartal ein Volumen von 4,5 Milliarden US-Dollar erzielen, was eine Steigerung von 285 Prozent bedeutet. Grund für diese Zahlen sei laut Genesis der DeFi-Boom:

Unsere Handelspartner haben begonnen, aktiv ETH- und Stablecoins-Kredite aufzunehmen, um Liquiditäts-Mining-Strategien zu nutzen.

erklärte das Unternehmen. Auch wenn der Handel via OTC Desk den meisten Umsatz bei Genesis ausmacht, ist die elektronische Ausführung weiter angestiegen. So soll Genesis im September fast 30 Prozent des Handelsvolumen mit einer neuen Prime-Smart-Order-Routing-Engine ausgeführt haben.

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270 Prozent KurswachstumNon-fungible Token Boom – Enjin will zur Multi-Chain für NFT werden

1 Stunde

Enjin (ENJ) hat den Start von zwei neuen Upgrades bekannt gegeben. Durch die neuen Funktionen will das Projekt zum einen skalieren und zum anderen zu einer Multi-Chain für NFT werden. Was steckt hinter dem Upgrade?

Am 3. März hat Enjin auf Twitter ein umfassendes Update für seine Plattform veröffentlicht. Am 6. April soll das JumpNet starten und in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 soll das Efinity Upgrade live gehen.

Mithilfe des JumpNets will Enjin bereits in wenigen Wochen eine Skalierungslösung präsentieren, die auf einer private Ethereum Blockchain aufbaut. Dadurch will das Team von ENJ seine NFT Community endgültig von den hohen Ethereum (ETH)-Gebühren befreien.

JumpNet ist unser Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, das Schöpfer und Nutzer von NFT von den unvorhersehbaren Geschäftskosten, die durch ETH-Gebühren verursacht werden, befreit.

Darüber hinaus soll es durch das Efinity Upgrade noch in diesem Jahr möglich sein, Blockchain-übergreifend Non-fungible Token zu handeln. Efinity soll eine offene Plattform sein, die es jeder Wallet, jedem Marktplatz und jeder Börse ermöglichen soll, NFT zu erzeugen und Blockchain-übergreifend zu handeln.

ENJ-Kurs hebt ab

Angetrieben durch positive Nachrichten aus Japan, einem gemeinsamen Projekt mit Microsoft und nun der Ankündigung von JumpNet und Efinity, hat der ENJ-Kurs in den letzten Wochen und Monaten enorm profitiert.

Vermutlich deshalb stieg der NFT-Coin um über 270 Prozent und zu Redaktionsschluss befindet sich der Kurs bei 1,31 US-Dollar.

BTC and ChillGerücht: Investiert der Streaming-Dienst Netflix in Bitcoin?

6 Stunden

Laut Milliardär Tim Draper dürfte Netflix der nächste Riese sein, der sich am Bitcoin-Kuchen bedienen möchte.

Heißt es bald: “Bitcoin and Chill”? Ja, zumindest, wenn es nach Investor und Milliardär Tim Draper geht. So sagte er in einem Podcast auf YouTube voraus, dass der Streaming-Dienst das nächste Großunternehmen sein könnte, das dem Charme des Bitcoin erliegen werde. Bevor er jedoch seinen Tipp abgab, beschrieb Draper zunächst das Kernmerkmal, das der zukünftige Investor aufweisen müsse. So sei ein innovativer CEO an der Spitze des Unternehmens entscheidend für einen Bitcoin-Einstieg. So tippte Draper zunächst auf Mark Zuckerberg von Facebook, änderte dann jedoch seine Entscheidung und tippte auf Reed Hastings, den Gründer und CEO von Netflix.

Ich glaube, dass Reed Hastings ein sehr innovativer Typ ist, der viele kreative Denkansätze verfolgt. Ich denke, dass er immer noch bei Netflix die Zügel in der Hand hält. Deshalb sage ich, dass sie die nächsten sein werden.

Tim Draper in “The Unstoppable Podcast”

Draper schätzte in dem Beitrag auch ein mögliches Kurs-Limit von Bitcoin ein und sagte: “Wissen Sie, die Devisenbestände in US-Dollar betragen aktuell etwa 100 Billionen. Bitcoins Marktkapitalisierung erreichte erst vor Kurzem eine Billion US-Dollar. Es gibt also keinen Grund, warum es sich nicht verhundertfachen sollte.”

Investitionsvolumen, wenn Netflix bei Bitcoin All-in geht

Ob Netflix nun in Bitcoin einsteigt, ist unklar. In einem Gedankenspiel rechnete BTC-ECHO aus, wie viele BTC sich große NASDAQ-Unternehmen einverleiben könnten, wenn sie ihre gesamten Barreserven in Bitcoin umwandelten. Netflix gehört zu den wenigen Krisengewinnern der Pandemie. Wegen des globalen Lockdowns verbringen viel mehr User ihre Zeit auf der Streaming-Plattform. Das freut Netflix natürlich in finanzieller Hinsicht. So verzeichnete das US-Unternehmen zum Jahresende 2020 über 8,2 Milliarden US-Dollar an Cash-Reserven. Wenn der Streaming-Dienst dieses Barvermögen unter aktuellen Marktbedingungen (BTC-Kurs von 50.600 US-Dollar und BTC-Umlaufmenge von 18,62 Millionen) komplett in Bitcoin investieren würde, erhielte Netflix etwa 162.055 BTC. Damit würde das Unternehmen etwa 0,87 Prozent aller Bitcoin weltweit halten.

Stempel drauf!Wird Bitpanda bald zum Neobroker?

21 Stunden

Die österreichische Finanzbehörde FMA hat der Krypto-Börse Bitpanda eine Konzessionsänderung genehmigt. Damit kann das wiener FinTech bald mit Aktien und ETFs handeln.

Das FinTech-Unternehmen Bitpanda vollzieht wohl bald seine Transformation zu einem Neobroker. Das geht aus einer Mitteilung der österreichischen FMA hervor. Darin gab die Finanzbehörde eine Konzessionsänderung für Bitpanda bekannt. Demnach sei mit Beschluss vom 15. Februar die Umwandlung zur Wertpapierfirma gemäß Paragraf 3 des österreichischen Wertpapieraufsichtsgesetzes (WAG 2018) erteilt worden. Damit wird es dem Wiener FinTech in Zukunft möglich sein, neben Kryptowährungen auch konventionelle Assets, wie beispielsweise Aktien oder ETFs, anzubieten und generelle Anlageberatung ermöglichen. Welche Finanzprodukte Bitpanda konkret aufnehmen wird, ist allerdings noch unklar.

Ungeklärt ist auch der genaue Startpunkt der Aufnahme der neuen Geschäftstätigkeiten. In einem Interview mit den CEOs Paul Klanschek und Eric Demuth zeigten sich beide zuversichtlich für das Jahr 2021. “Wir arbeiten schon sehr lange daran. Das wird zeitnah kommen”, sagte Klanschek gegenüber Trending Topics. Die Zielsetzung ist auch klar: Man wolle den Leuten die “Angst vor dem Investieren” nehmen.

Bitpanda-Debitkarte ermöglicht Zahlungen in BTC

Darüber hinaus rückte die Krypto-Börse Ende Januar etwas mehr in den Fokus der Berichterstattung, als das FinTech den Start seiner “Bitpanda Card” bekannt gab. Seitdem ist es Nutzern möglich, Geldgeschäfte nicht nur in Euro, sondern auch in Edelmetallen und Kryptowährungen abzuwickeln. Dabei entfallen laut Unternehmensangaben Kontoführungs- oder Kartenaustellungsgebühren. Auch Zahlungen in Euro würden gebührenfrei durchgeführt. Lediglich bei Transaktionen mit Fremdwährung erhebe das Krypto-Unternehmen eine Gebühr.

Auch wenn die Änderung bisher nur in Österreich seine Gültigkeit besitzt, könnte sie als Signalwirkung andere Staaten dazu veranlassen, Bitpanda ebenfalls als Wertpapierfirma einzustufen. In Deutschland untersteht die Krypto-Börse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Ob sich die deutsche Finanzbehörde von seinen österreichischen Kollegen inspirieren lässt und ebenfalls einer Konzessionsänderung zustimmt, bleibt abzuwarten.

Dezentrales StreamingSony Europe schließt sich Theta als Enterprise Validator an

22 Stunden

Theta setzt seinen Höhenflug fort: Mit Sony Europe hat sich ein weiterer Hochkaräter dem Netzwerk angeschlossen.

Das THETA Netzwerk hat einen neuen Kooperationspartner gewinnen können. Mit Sony Europe gesellt sich ein weiteres Schwergewicht bei der Bestätigung von Blöcken im dezentralisierten Streaming Netzwerk hinzu. Konkret nimmt Sonys R&D Center Europe Brussels Laboratory künftig als Validator im Theta-Netzwerk Teil. Wie Theta Labs CEO Mitch Liu gegenüber dem Krypto-Portal Cointelegraph erklärt, steuere das Netzwerk damit weiter auf seine Dezentralisierung zu: “Mit 14 Enterprise Validator Nodes, von denen sieben von Theta Labs betrieben werden, bewegt sich das Theta Network schnell auf eine vollständige Dezentralisierung zu. Mit Sony Europe als siebtem externem Validator haben wir einen wichtigen Meilenstein für das Projekt erreicht”.

Sony befindet sich dabei in bester Gesellschaft. So betreiben beispielsweise Google und Samsung bereits seit längerem Netzwerkknoten für das Video-Streaming-Protokoll.

THETA: Sony sorgt für Fortsetzung der Rallye

Die frohe Kunde von Sony schickte THETA, dem netzwerkeigenen Governance- und Staking Token, bis knapp unter das Allzeithoch bei 3,93 US-Dollar. Zu Redaktionsschluss handelt Theta nach Gewinnmitnahmen der Marke “Buy the rumour, sell the news” jedoch wieder bei 3,82 US-Dollar.

Theta-Kurs im 24-Stunden-Chart (Stand: 3.3.2021). Quelle: BTC-ECHO

Damit hat THETA, der Coin des Monats in der Kryptokompass-Ausgabe 02/2021, binnen 30 Tagen um über 100 Prozent zugelegt. Keine schlechte Bilanz, insbesondere wenn man bedenkt, dass Theta nach dem Corona-Crash im März 2020 noch bei 0,05 US-Dollar handelte. Das Mainnet steuert indessen auf Version 3.0 zu. Damit soll es unter anderem möglich werden, den Zahlungstoken TFuel zu staken. Bisher ist das nur mit THETA möglich.

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