JapanFristverlängerung für Mt. Gox-Treuhänder

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Moritz Draht

von Moritz Draht

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Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Fristverlängerung für Mt. Gox-Treuhänder

Der Treuhänder der insolventen Krypto-Börse Mt. Gox hat eine Fristverlängerung für den Sanierungsplan erhalten.

Laut einer offiziellen Mitteilung reichte der Treuhänder von Mt. Gox, Nobuaki Kobayashi, beim Bezirksgericht Tokio einen Antrag auf Verlängerung der Frist für die Einreichung eines Sanierungsplans ein. Das Gericht genehmigte den Antrag und hat die Frist nun bis zum 1. Juli 2020 verlängert.

Die Pläne zur Sanierung der inzwischen aufgelösten Bitcoin-Börse wurden schon im letzten Jahr nach hinten verzögert. Kobayashi erhielt bereits im April 2019 eine Fristverlängerung, die ursprünglich bis Oktober angesetzt war.

Der Sanierungsplan ist Voraussetzung für die Entschädigung der Gläubiger von Mt. Gox. An welchem Detail der aktuelle Sanierungsplan jedoch scheiterte, lässt die offizielle Mitteilung offen:

Da es Angelegenheiten gibt, die im Hinblick auf den Rehabilitationsplan näher untersucht werden müssen, ist es notwendig geworden, die Einreichungsfrist für den Rehabilitationsplan zu verlängern.

Mehr zu den Hintergründen der Krypto-Börse Mt. Gox erfährt man hier.


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All time highEthereum Hash Rate hat sein 20-Monats-Hoch erreicht

22 Minuten

Die Hash-Rate von Ethereum steigt in diesem Jahr auf ein hohes Niveau, es ist mit Kursen von mehr als 400 US-Dollar zu rechnen.

Die Hash-Rate von Ethereum kletterte seit Jahresbeginn um 31,2 Prozent. Es scheint als würden die ETH-Bullen versuchen, die Kurse auf das zuletzt im August 2018 erreichte Niveau zurückzubringen.

Zudem profitiert das Ethereum Netzwerk stark davon, dass immer mehr Gelder in Stablecoins wie Tether und DeFi (Dezentrale Finanzen) fließen. Das kann aber auch schnell zu einem Problem werden, ist im Falle der Hashrate Entwicklung aber ein positiver Impuls.

Nach Angaben der On-Chain-Analyseplattform Glassnode befindet sich die Hash-Rate von Ethereum derzeit auf dem höchsten Stand seit Ende 2018. Ethereum ist ein PoW-Netzwerk (Proof-of-Work), das wie das Bitcoin-System mittels Mining neue ETH durch Rechenleistung schafft.

Im System der Kryptowährung steht der Übergang zu einem PoS-Algorithmus (Proof-of-Stake) in Form eines ETH 2.0-Upgrades ins Haus. Dieses soll im Verlauf des Jahres vollständig durchgeführt werden.

Aktuell aber konkurrieren Miner weiter um die Lösung kryptografischer Rätsel. Mit steigenden Kursen auf fast 400 US-Dollar haben Miner ihren Krypto-Durst weiter befeuert . Etherscan.io berichtet in den vergangenen zwölf Stunden von einer Hash-Rate, die bei 204,993.299 GH/s Gigahashes pro Sekunde (GH/s) lag.

Volatilitäts-ReportBitcoin-Kurs vor 200-Prozent-Rallye: Bullisher Kraken-Report

2 Stunden

Die Bitcoin-Börse Kraken sieht in den kommenden Monaten starke Zuwächse beim Bitcoin-Kurs.

Steht dem Bitcoin-Kurs eine Verdreifachung ins Haus? Die US-amerikanische Krypto-Exchange Kraken zeichnet in ihrem aktuellen Volatititätsbericht ein bullishes Bild für BTC. Demnach hatte die auf Jahr gerechnete Volatilität des Bitcoin-Kurses am 24. Juli mit ein neues 21-Monats-Tief ausgebildet – wenige Tage legte BTC eine Rallye von über 14,5 Prozent hin. Der August sei historisch betrachtet der Monat mit der dritthöchsten Volatilität bei Bitcoin.

Bei 12 verschiedenen Gelegenheiten erreichte die annualisierte Volatilität von Bitcoin einen Tiefpunkt zwischen 15 Prozent – 30 Prozent, bevor er im Durchschnitt auf 140 Prozent stieg. In Anbetracht dessen und der Tatsache, dass Bitcoin am 24. Juli ein 21-monatiges Volatilitätstief von 23 Prozent erreichte, könnte die Volatilität 100 Prozent übersteigen, während [der Bitcoin-Kurs] in den kommenden Monaten zwischen +50 Prozent und +200 Prozent erholen wird.

Kraken begründet den bullishen Ausblick mit einem Blick in die Vergangenheit. Nur ein zwei Fällen sei der Bitcoin-Kurs während eines Volatilitätszyklus gefallen. Durchschnittlich habe Bitcoin eine Rendite von 196 Prozent erzielt, rechnet Kraken in seinem Bericht vor.

NFT-Kunst21 tokenisierte „Krypto-Köpfe“ stehen zur Versteigerung

1 Tag

Nach dem Motto: Kunst trifft Blockchain werden auf einer Bitcoin-Konferenz die Portraits von 21 bekannten Krypto-Pionieren versteigert.

Die UNCHAIN Konferenz ist als Szene-Treffen der Bitcoin Community bekannt. Als Highlight findet diesmal eine Kunstauktion der ganz besonderen Art statt. So hat der Szene-Akteur Max Cryptohead, der unter seinem Pseudonym unentdeckt bleiben möchte, 21 digitale Portraits von Krypto-Pionieren erstellt. Die ersten sieben hat man gegenüber BTC-ECHO bereits bekannt gegeben. Es handelt sich dabei um: David Chaum, Nick Szabo, Adam Back, Wei Dai, Satoshi Nakamoto, Hal Finney und Laszlo Hanyecz.

Non Fungible Token (NFT) stellen Einzigartigkeit sicher

Jedes digitale Werk kann nur 21 Mal erworben und heruntergeladen werden. Jeder Käufer erhält dabei einen Non Fungible Toke (NFT) gemäß dem ERC-721-Standard. Mit Hilfe des Token kann der Käufer nachweisen, dass er einen Teil vom Kunstwerk besitzt. Jedes Portrait startet bei einem Anfangspreis von 0,21 Bitcoin, wobei auch mit anderen Kryptowährungen bezahlt werden kann. Anschließend soll der Handel auf Börsen beziehungsweise im Sekundärmarkt, wie beispielsweise auf OpenSea oder Nifty Gateway, möglich sein.

Immer mehr Kunstprojekte setzen auf NFT. So wurde erst vor wenigen Tagen, am 23. Juli, ein Gemälde vom Künstler Trevor Jones für 55.555 US-Dollar auf Nifty Gateway versteigert.

Liechtenstein Rettung untersagt: Binance darf nicht in Union Bank investieren

2 Tagen

Die Union Bank, ein Geldhaus aus Liechtenstein, darf nicht von der chinesischen Krypto-Börse Binance gerettet werden, wie die zuständige Finanzmarktaufsicht entschieden hat.

Gestern, am 10. August, hat die Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht (FMA) dem Rettungsversuch, der in Schieflage geratenen Union Bank, ein Ende bereitet. Wie das Schweizer Finanzmagazin Inside Paradeplatz berichtet, darf Binance nicht als Investor einspringen, um als Hauptanteilseigner der Union Bank zu fungieren. Die Hoffnung der Union Bank bestand darin, dass man durch die neuen Einlagen eine Fristverlängerung zur Liquidierung des Bankhauses erreicht. Durch die nun finale Ablehnung der FMA wurde daher von den Aktionären die Auflösung der Bank beschlossen.

Union Bank mit zweifelhaften Ruf

Die Kleinbank mit 30 Angestellten wurde 2009 gegründet und ist in der Vergangenheit negativ aufgefallen. So wurden 2019 Strafermittlungen gegen die Union Bank erlassen. Diese war in einem Korruptionsskandal mit Geldern aus Venezuela verwickelt. Aber auch so soll die Bank hochgradig defizitär gewesen sein, sodass die Transformation mit Hilfe von Binance zu einem Krypto-Dienstleister der letzte Ausweg war. Schließlich hätte Binance Interesse an der Banklizenz der Union Bank gehabt, um darüber seine Geschäfte und Krypto-Einlagen zu verwalten. In Form einer Stiftung mit dem Namen CL1 hatte man so einen Neustart am Finanzplatz Liechtenstein anvisiert.

So sehr sich das Fürstentum Liechtenstein um die Krypto-Adaption bemüht, sind hier auch Grenzen gesetzt. Ein derartiges Konstrukt würde den neuen Ruf als Krypto-Hochburg gefährden. Zu groß ist hier die Gefahr eines Imageschadens durch unseriöse Finanzgeschäfte. Der Strategie von Binance, alles mit Geld zu lösen und sich überall einzukaufen, hat die FMA in Liechtenstein zumindest vorerst ein Ende gesetzt.


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