Jerome Powell Fed-Chef: “CBDC müssen mit Bargeld koexistieren”

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Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Das Verwaltungsgebäude der Federal Reserve in Washington.

Quelle: Shutterstock

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Jerome Powell, Präsident der US-Zentralbank, sagt, dass CBDC mit Bargeld koexistieren müssten und bezieht sich dabei auf die BIZ.

Der Präsident der Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, äußerte sich beim Committee on Payments and Market Infrastructures (CPMI) zu CBDC. Bei der virtuellen Konferenz, an der auch die Europäische Zentralbank (EZB) teilnahm, bestätigte der Fed-Chef nochmals, dass die Zentralbank “Experimente mit CBDC durchführt”, um die Machbarkeit eines solchen Projekts zu untersuchen. Dafür arbeite man auch mit Experten des Massachusetts Institute of Technology (MIT).


Darüber hinaus verwies Powell auch auf einen Bericht der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Darin stellte das Finanzinstitut drei Kernprinzipien auf, die digitale Zentralbankwährung erfüllen müssten. So dürfe die Einführung einer CBDC der aktuellen Geld- und Finanzstabilität keinen Schaden zufügen. Des Weiteren sollten die Merkmale der Währung Innovation und Effizienz fördern. Die dritte Kerneigenschaft hob der Fed-Chef in dem virtuellen Meeting besonders hervor.

Eines der drei wichtigsten Prinzipien, die in dem Bericht hervorgehoben werden, ist, dass CBDCs in einem flexiblen und innovativen Zahlungssystem mit Bargeld und anderen Geldarten koexistieren müssen.

Jerome Powell, Präsident des Federal Reserve Board

Voraussetzungen der Fed an CBDC

Ende Februar hatte die Zentralbank bereits Voraussetzungen definiert, die eine CBDC erfüllen müsse, um in den USA eingeführt zu werden. Laut der Fed seien klare politische Ziele dabei der Schlüssel für die Gestaltung einer CBDC. Eine breite Unterstützung durch die Stakeholder sei notwendig, um die sozialen und rechtlichen Veränderungen zu ermöglichen. Diese seien erforderlich, um die Art und Weise, wie die amerikanische Gesellschaft über Geld denkt, verbessern zu können. Ein starker rechtlicher Rahmen müsse die rechtliche Grundlage für die Ausgabe, Verteilung, Verwendung und Vernichtung einer CBDC bilden, während ein robustes Technologiegerüst die Sicherheit und Effizienz gewährleisten müsse. Die letzte Voraussetzung bilde dabei die Akzeptanz und Adoption durch die Bevölkerung. Darüber hinaus ließ Powell auch mögliche öffentliche Tests durchblicken, die dieses Jahr geplant seien.

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Die Veranstaltungsbranche gehört mit zu den großen Verlierern der anhaltenden Corona-Pandemie. Auch solche Showgrößen, die aufgrund fehlender Auftritte nicht am Hungertuch nagen müssen, fühlen sich offenbar in die Pflicht genommen. So bringt Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger jetzt einen NFT heraus, mit dem er unabhängige Musiklokalen finanziell unter die Arme greifen möchte. Schon seit geraumer Zeit finden Musiker an NFT Gefallen, außergewöhnlich ist jedoch der karitative Zweck von Jaggers Aktion.

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Für Bitcoin-Enthusiasten in der Türkei wird die Luft enger. Aus einem Gesetzentwurf der Notenbank geht hervor, dass Krypto-Zahlungen künftig verboten sein sollen.

Die türkische Zentralbank will Bitcoin aus dem Zahlungsverkehr verbannen. Aus einem jüngst veröffentlichten Regulierungsentwurf geht hervor, dass die Notenbank Krypto-Zahlungen für jedwede Waren und Dienstleistungen mit dem Inkrafttreten der Verordnung am 30. April verbieten will. Von einem vollumfänglichen Bitcoin-Verbot ist allerdings nicht die Rede.

Damit geht die Türkei künftig einen Mittelweg in Sachen Bitcoin-Regulierung und reagiert wohl auf eine steigende Nachfrage nach Kryptowährungen. Da sich die türkische Lira seit geraumer Zeit im Abwärtstrend befindet, erfreut sich das auf 21 Millionen Stück limitierte digitale Gold immer größerer Beliebtheit. Die Zentralbank des Landes will wohl der Etablierung einer Parallelwirtschaft vorbeugen und erstickt derartige Entwicklungen im Keim.

Laut aktuellem Gesetzentwurf sind Krypto-Dienstleister wie Exchanges aber erst einmal nicht existenzbedroht. Der Tausch von Fiat in Kryptowährung bleibt demnach weiterhin erlaubt. Am Ende könnte die Regulierung somit zum Eigentor werden. Denn wenn niemand mehr BTC ausgeben darf, wird eben gehodlt, was für einen zunehmenden Kursdruck nach oben sorgen dürfte.

Weitere AdaptionAXA: Versicherung akzeptiert Zahlungen in Bitcoin

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Die Bitcoin-Adaption schreitet weiter voran. Alle Privatkunden der AXA haben nun die Möglichkeit, Versicherungsprämien für alle Sachversicherungsprodukte in Bitcoin zu entrichten.

Europas zweitgrößter Versicherungskonzern AXA bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, ihre Rechnungen mit Bitcoin (BTC) zu bezahlen. Ermöglicht wird dies durch eine Zusammenarbeit mit dem etablierten Krypto-Broker Bitcoin Suisse. AXA akzeptiert Bitcoin-Zahlungen für fast alle seine Produkte. Eine Ausnahme stellen allerdings Lebensversicherungen dar, was an regulatorischen Anforderungen liegt. Der Schweizer Versicherungskonzern Atupri hat als erstes Bitcoin-Zahlungen akzeptiert, ist jedoch rein auf Krankenversicherungen spezialisiert.

AXA hat die beschleunigte digitale Transformation der globalen Wirtschaft während der Coronavirus-Pandemie als Schlüsselfaktor für die Entscheidung angeführt, Kryptowährung in ihre Zahlungsprozesse zu integrieren. Der Versicherer merkt jedoch an, dass er bereits 2019 eine Marktforschung zu dieser Thematik durchgeführt hatte. Deren Ergebnis war, dass etwa ein Drittel der Befragten im Alter zwischen 18 und 55 Jahren entweder bereits Kryptowährungen besaß oder an einem entsprechenden Investment interessiert war.

[die Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen ist] die Antwort der AXA auf die wachsende Nachfrage ihrer Kunden nach alternativen Zahlungslösungen, wobei neue Technologien eine immer größere Rolle spielen,

so Claudia Bienentreu, Leiterin Open Innovation bei AXA Schweiz. 

Axa berechnet keine Gebühren für Bitcoin-Zahlung

Die Kunden haben bei der Zahlung leichtes Spiel. Eine Online-Überweisung mit Referenznummer genügt. Der in Schweizer Franken geschuldete Betrag wird in Bitcoin umgerechnet. Der angegebene Wechselkurs bleibt für eine bestimmte Zeit gültig. Während dieses Zeitfensters tragen die Kunden also kein Wechselkursrisiko. AXA erhebt auch keine zusätzlichen Gebühren für Bitcoin-Zahlungen. 

Diese Zahlungen werden an den Krypto-Händler Bitcoin Suisse gehen. Dieser behält allerdings eine Kommission von 1,75 Prozent ein, wenn er die Wechselkurse für AXA-Kunden berechnet.

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