Etherisc und ACRE Etherisc und ACRE Afrika rufen Blockchain-Ernteversicherung ins Leben

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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Jacob Gleiss

Jacob Gleiß studiert seit 2018 Journalismus und Unternehmenskommunikation an der HMKW in Berlin. Er interessiert sich besonders für die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Ethreum Münzen vor der Flagge von Kenia

Quelle: Shutterstock

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Das Chainlink Community Grant Programm strebt eine preiswerte Versicherungskooperation zwischen den Unternehmen Etherisc und Agriculture and Climate Risk Enterprise Ltd. (ACRE) Afrika an.

Am 14. November 2020 kündigte Chainlink die Finanzierung der Kooperation zwischen dem dezentralen Versicherungsprotokoll Etherisc und ACRE Africa, einem Mikroversicherungsemittenten an. ACRE Africa verbindet Landwirte in Afrika mit Versicherungsprodukten, damit sie vertrauensvoll in ihre Betriebe investieren können.

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Von den Kleinbauern in Ostafrika nutzen nur ungefähr drei Prozent den landwirtschaftlichen Versicherungsschutz. Gründe dafür sind zum einen die sehr hohen Kosten und zum anderen die mangelnde Transparenz der Daten.

Blockchain-Technologie zur Erfassung von Wetterdaten

Um diese Probleme anzugehen, zielen die beiden Unternehmen darauf ab, eine Blockchain-basierte Versicherungsplattform aufzubauen. Diese soll eine erschwingliche Deckung für Kleinbauern in Kenia bieten und Versicherungsurkunden mit Zahlungsraten im Wert von umgerechnet 50 Cent zur Verfügung zu stellen. Smart Contracts, die auf Ethereum basieren, sollen die Auszhalungen auf Daten basieren, die sich nach lokale Wetterparameter richten.

Hintergrund der Kooperation ist der Klimawandel. Voraussichtlich werden Schätzungen zufolge fast 250.000 Kleinbauern in Kenia unverhältnismäßig stark von diesem betroffen sein, so dass sie sich ohne Unterstützung nicht mehr finanzieren können. Das Projekt soll die Bauern in den kommenden drei Jahren finanziell unterstützen.

Steigendes Interesse an Blockchain auch in Afrika

Während der Ankündigung rief Chainlink talentierte Einzelentwickler und Entwicklungsteams dazu auf, sich für das Stipendienprogramm zu bewerben. Das Unternehmen plane Zuschüsse zur Verfügung zu stellen, um die Bemühungen zum Aufbau eines dezentralen Versicherungsprotokolls unterstützen. George Kuria, CEO von ACRE Africa, freut sich auf die Zusammenarbeit:

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Wir freuen uns, unsere Arbeit mit Landwirten in Ostafrika durch die Unterstützung durch den Chainlink Community Grant weiter vorantreiben zu können, um in Zusammenarbeit mit Etherisc ein zuverlässigeres und kostengünstigeres Modell für die Ernteversicherung aufzubauen und umzusetzen.

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Weitere Schlagzeilen

Donner und ReuschelDeutsche Privatbank steigt in Verwahrgeschäft von Bitcoin und Co. ein

3 Tagen

Die deutsche Privatbank Donner und Reuschel will ihren Kunden schnellstmöglich den Kauf und die Verwahrung von Bitcoin und anderen digitalen Assets ermöglichen.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die BTC-ECHO vorliegt, hat sich Donner & Reuschel mit der DLC Distributed Ledger Consulting GmbH zusammengetan. Die deutsche Privatbank will zusammen mit der Consulting GmbH ihren Kunden den Zugang zu digitalen Assets wie Bitcoin und anderen Kryptowährungen ermöglichen.

Insgesamt sieht Donner & Reuschel sehr viel Potenzial in der Blockchain-Technologie:

Wir beobachten den Markt der digitalen Assets schon eine geraume Weile und sind vom Potenzial der Blockchain-Technologie auch im Hinblick auf klassische Wertpapiertransaktionen überzeugt.

Marcus Vitt, Vorstandssprecher von Donner & Reuschel.

Zudem will man sich, neben dem Verwahrgeschäft von Bitcoin und Co., in Zukunft insbesondere mit dem Thema der Tokenisierung auseinandersetzen. Die deutsche Privatbank ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie einen großen Einfluss auf die Finanzindustrie haben wird.

Die Blockchain-Technologie wird einen strukturellen Wandel in der Finanzindustrie zur Folge haben.

Marcus Vitt, Vorstandssprecher von Donner & Reuschel.

Darüber hinaus befinden sich derzeit einige andere Blockchain-Projekte, die sich mit der Tokenisierung von Vermögenswerten befassen, bereits in der Prüfung.

"Morons"Banksy-Bild wurde verbrannt und als NFT auf OpenSea gestellt

3 Tagen

Burn Banksy Burn: Kunstaktivisten haben ein Bild vom Streetart-Guerilla verbrannt und damit ein Statement in der Kunstwelt gesetzt.

Eine Gruppe von “Tech- und Kunst-Enthusiasten” hat ein Gemälde des renommierten Streetart-Künstlers Banksy verbrannt. Aus der Kunstwelt ist das Werk damit aber nicht. In Form eines NFT findet das verbrannte Gemälde seinen Weg auf den OpenSea-Marktplatz.

Banksy-Bild fällt Feuerzeug zum Opfer

Auf Twitter konnte das Spektakel live mitverfolgt werden. Nach einer kurzen Erklärung, in der eine maskierte Person die Verbrennung als “Inspiration für Künstler” rechtfertigt, neue Medien für “künstlerischen Ausdruck” zu finden, hat ein Feuerzeug auch gleich seine Pflicht getan. Ironischerweise trägt das Bild den Namen “Morons“. Darauf abgebildet ist eine Auktion, bei der ein Bild unter den Hammer kommt, das lediglich einen Satz zeigt: “Ich kann nicht glauben, dass ihr Schwachköpfe diesen Scheiß kauft”.

Banksy selbst, um dessen Person sich nach wie vor Gerüchte ranken, war vermutlich nicht an der Aktion beteiligt. Dass ihm das Herz geblutet hat, ist jedoch unwahrscheinlich. Der Künstler erregte mit einer ähnlichen Aktion bereits Aufmerksamkeit, bei der sein Bild “Girl With Balloon” nach Versteigerung im Bildrahmen geschreddert wurde. “Morons” steht bereits als NFT auf OpenSea zur Versteigerung, wobei der Erlös wohltätigen Zwecken zugutekommen soll.

Im Fadenkreuz der CFTCBitMEX-Gründer Arthur Hayes will sich selbst ausliefern

4 Tagen

Arthur Hayes hat offenbar keine Lust, sich von der Polizei aus Singapur begleiten zu lassen. Der Ex-CEO der Krypto-Börse BitMEX will in die USA kommen, um im Rechtstreit mit der US-Finanzbehörde CFTC auszusagen.

Wenn die US-amerikanischen Marktwächter der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eines nicht mögen, dann ist es der Betrieb einer nicht lizenzierten Handelsplattform, auf die auch US-Amerikaner zugreifen können. Genau das wirft die Behörde den vier BitMEX-Gründern, darunter der ehemalige CEO Arthur Hayes, vor. Eine entsprechende Klage hat die CFTC bereits im Oktober 2020 am Gericht des New Yorker Südbezirks eingereicht.

Hayes, zu diesem Zeitpunkt noch CEO der Exchange, erklärte kurz darauf seinen Rücktritt. Seitdem hatten die Behörden offenbar Mühe, seiner habhaft zu werden. Hayes hat seinen Wohnsitz nämlich nicht in den USA, sondern in Singapur. Wie nun aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die vom Krypto-Portal The Block veröffentlicht wurden, hat sich Hayes dazu bereit erklärt, für seine Aussage in die USA zu kommen. Konkret plane Hayes, zunächst nach Hawaii zu fliegen, um in der Sache auszusagen. Als vorläufiger Termin wird der 6. April 2021 genannt. Das geht aus der Mitschrift einer Gerichtsanhörung vom 9. Februar hervor.

Möglicherweise will der BitMEX-Mitgründer damit ein Auslieferungsverfahren vermeiden. Ein solches wurde bereits gegen Greg Dwyer eingeleitet. Dwyer war der erste Angestellte von BitMEX und fungierte zuletzt als Head of Business Development. Nach Bekanntwerden der Anklage im Oktober 2020 hat sich Dwyer von diesem Posten “beurlauben” lassen.

BitMEX beugt sich dem Druck der Behörden

Lange Zeit war es auf BitMEX möglich, Hebelprodukte für Bitcoin und andere Kryptowährungen praktisch anonym zu traden. Eine Ausweiskontrolle, wie sie mittlerweile bei den meisten zentralisierten Anbietern gang und gäbe ist, fand nicht statt. Erst im August 2020 kündigte BitMEX an, nach und nach die Identität seiner Kunden verifizieren zu wollen. Für die CFTC, die BitMEX vorwirft, gegen KYC- und AML-Regularien verstoßen zu haben, kam der Sinneswandel offenbar zu spät.

Für die aktuelle Kryptokompass-Ausgabe haben wir mit dem neuen BitMEX-CEO Alexander Höptner gesprochen, der bis vor kurzem noch die Börse Stuttgart (BSDEX) leitete.

270 Prozent KurswachstumNon-fungible Token Boom – Enjin will zur Multi-Chain für NFT werden

4 Tagen

Enjin (ENJ) hat den Start von zwei neuen Upgrades bekannt gegeben. Durch die neuen Funktionen will das Projekt zum einen skalieren und zum anderen zu einer Multi-Chain für NFT werden. Was steckt hinter dem Upgrade?

Am 3. März hat Enjin auf Twitter ein umfassendes Update für seine Plattform veröffentlicht. Am 6. April soll das JumpNet starten und in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 soll das Efinity Upgrade live gehen.

Mithilfe des JumpNets will Enjin bereits in wenigen Wochen eine Skalierungslösung präsentieren, die auf einer private Ethereum Blockchain aufbaut. Dadurch will das Team von ENJ seine NFT Community endgültig von den hohen Ethereum (ETH)-Gebühren befreien.

JumpNet ist unser Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, das Schöpfer und Nutzer von NFT von den unvorhersehbaren Geschäftskosten, die durch ETH-Gebühren verursacht werden, befreit.

Darüber hinaus soll es durch das Efinity Upgrade noch in diesem Jahr möglich sein, Blockchain-übergreifend Non-fungible Token zu handeln. Efinity soll eine offene Plattform sein, die es jeder Wallet, jedem Marktplatz und jeder Börse ermöglichen soll, NFT zu erzeugen und Blockchain-übergreifend zu handeln.

ENJ-Kurs hebt ab

Angetrieben durch positive Nachrichten aus Japan, einem gemeinsamen Projekt mit Microsoft und nun der Ankündigung von JumpNet und Efinity, hat der ENJ-Kurs in den letzten Wochen und Monaten enorm profitiert.

Vermutlich deshalb stieg der NFT-Coin um über 270 Prozent und zu Redaktionsschluss befindet sich der Kurs bei 1,31 US-Dollar.

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